Knoblauch prägt den Geschmack
Große frische Knoblauchzehen geben der Allioli ihr kräftiges Aroma und bilden zusammen mit dem Salz die emulgierende Paste.
Kalte Knoblauch-Öl-Emulsion
Kräftige valencianische Allioli ohne Ei: Knoblauch, Salz und mildes Olivenöl werden im Mörser zu einer dichten, glänzenden Emulsion verbunden.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Allioli wird hier nach der eigenständigen valencianischen Methode ohne Ei zubereitet. Knoblauch und Salz bilden im Mörser die cremige Grundlage, bevor mildes Olivenöl langsam eingearbeitet wird. Die fertige Sauce passt zu Kartoffeln, Gemüse, Fisch und valencianischen Reisgerichten.
Dicht, cremig und glänzend, mit kräftigem frischem Knoblaucharoma und einer mild-fruchtigen Olivennote. Die Allioli soll deutlich würzig schmecken und nicht flüssig oder ölig wirken.
Schritt für Schritt
Gib die Knoblauchzehen und das Salz in den schweren Mörser. Zerreibe beides mit dem Stößel 2–3 Minuten, bis eine möglichst glatte, cremige Paste ohne größere Stücke entsteht.
Daran erkennst du es: Die Paste ist cremig und enthält keine größeren Knoblauchstücke.
Stelle den Mörser rutschfest auf. Arbeite das Olivenöl zunächst tropfenweise ein und rühre dabei mit dem Stößel ununterbrochen in gleichmäßigen Kreisbewegungen. Nimm dir für die ersten etwa 30 ml mindestens 5 Minuten Zeit, damit die Emulsion stabil wird.
Daran erkennst du es: Die Masse beginnt sichtbar dicker und gleichmäßiger zu werden.
Sobald die Masse sichtbar dicker und glänzend ist, gib das restliche Öl in einem sehr dünnen Strahl dazu. Rühre ohne Unterbrechung weiter und warte jeweils, bis das Öl vollständig aufgenommen ist, bevor du weiteres zugibst.
Daran erkennst du es: Die Allioli ist dicht, glänzend und nimmt jede weitere Ölzugabe vollständig auf.
Wird die Allioli vorübergehend flüssiger oder sammelt sich Öl an der Oberfläche, halte mit der Ölzugabe inne und rühre weiter, bis die Masse wieder glatt und dicht ist. Schmecke am Ende vorsichtig ab; zusätzliches Salz ist meist nicht nötig. Serviere die Allioli sofort zu gekochten oder gegrillten Kartoffeln, Gemüse, Fisch oder valencianischen Reisgerichten.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist dick, glänzend und deutlich knoblauchbetont.
Gut zu wissen
Große frische Knoblauchzehen geben der Allioli ihr kräftiges Aroma und bilden zusammen mit dem Salz die emulgierende Paste.
Ein mildes Olivenöl extra vergine lässt den Knoblauch deutlich hervortreten, ohne die Allioli unnötig bitter oder scharf wirken zu lassen.
Das Öl zuerst tropfenweise und später nur in einem sehr dünnen Strahl zugeben. Vor jeder weiteren Zugabe warten, bis das Öl aufgenommen ist.
Ölzugabe sofort unterbrechen und kräftig weiterrühren, bis die Masse wieder glatt und dicht ist.
Die Knoblauchzehen mit dem Salz 2–3 Minuten zu einer möglichst glatten Paste zerreiben.
Häufig gefragt
Ja. Die valencianische Allioli wird hier ausschließlich aus Knoblauch, Salz und Olivenöl im Mörser emulgiert.
Die langsame Zugabe gibt der Knoblauchpaste Zeit, das Öl aufzunehmen, und hilft dabei, eine dichte, stabile Emulsion zu bilden.
Sie ist dick, glänzend und deutlich knoblauchbetont. Öl soll sich nicht an der Oberfläche sammeln.
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