Aktiver Weizensauerteig
Verwende einen Starter mit 100 % Hydration, der sichtbar aufgegangen ist und mild-säuerlich riecht. Er kann aus eigener Führung stammen oder aus einer handwerklichen Bäckerei beziehungsweise dem Biofachhandel kommen.
Hogaza aus Kantabrien
Rustikaler kantabrischer Sauerteiglaib aus Weizenmehl, geröstetem RoggenmehlRoggenmehl wird aus Roggenkörnern gemahlen und verleiht Broten ein kräftiges Aroma sowie eine dunklere Farbe. und aktivem WeizensauerteigSauerteig auf Weizenbasis, dessen aktive Mikroorganismen Säure, Aroma und Lockerung mitentwickeln. mit kräftiger Kruste und saftiger Krume.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Pan Gallofa ist ein rustikaler Brotlaib aus Kantabrien. Weizenmehl, geröstetes Roggenmehl und aktiver Weizensauerteig verbinden sich durch eine ruhige Teigführung zu einer runden Hogaza mit kräftiger Kruste, saftiger Krume und nussigem Getreidearoma.
Die Kruste wird dunkelgolden und kräftig, während die Krume saftig, weich und leicht klebrig bleibt. Gerösteter Roggen, milde Säure und ein warmes nussiges Getreidearoma prägen den Geschmack.
Schritt für Schritt
Den Backofen auf 160 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Das Roggenmehl auf einem trockenen Backblech verteilen und 10 Minuten rösten. Herausnehmen und vollständig abkühlen lassen, bevor es in den Teig kommt.
Daran erkennst du es: Das Mehl duftet nussig, ohne dunkel zu werden.
Wichtig: Das heiße Backblech vorsichtig handhaben.
Weizenmehl, vollständig abgekühltes Roggenmehl und Salz in der großen Schüssel vermischen. 320 ml Wasser dazugießen und verrühren, bis keine trockenen Stellen mehr vorhanden sind. Den Teig abgedeckt 20 Minuten ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Die Mehle sind vollständig befeuchtet und es sind keine trockenen Stellen mehr sichtbar.
Den aktiven Weizensauerteig und die restlichen 30 ml Wasser hinzufügen. Den Teig etwa 8 Minuten von Hand kneten, bis alle Zutaten gleichmäßig verbunden sind. Der Teig bleibt wegen des Roggenanteils weich und leicht klebrig.
Daran erkennst du es: Der Teig ist gleichmäßig verbunden und bleibt weich sowie leicht klebrig.
Den Teig zu einer Kugel formen, in eine leicht befeuchtete Schüssel legen und abdecken. Bei etwa 24 °C 2 bis 3 Stunden gehen lassen. Nach 60 und 120 Minuten den Teig jeweils einmal von außen zur Mitte falten. Während dieser Zeit entwickelt der Sauerteig Aroma und Teigstruktur.
Daran erkennst du es: Der Teig wirkt sichtbar gelockert und gewinnt an Volumen.
Den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben, vorsichtig rundwirken und mit dem Schluss nach oben in einen bemehlten Gärkorb oder eine mit einem bemehlten Tuch ausgelegte Schüssel legen. Abdecken und 45 bis 60 Minuten ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Der Laib ist sichtbar aufgegangen, aber noch ausreichend gespannt zum Einschneiden.
Den Ofen mit dem Backblech auf 230 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Laib auf das heiße Blech stürzen und mit einem scharfen Messer einmal längs einschneiden.
Daran erkennst du es: Der Laib liegt stabil auf dem heißen Blech und der Längsschnitt ist sauber gesetzt.
Wichtig: Beim Stürzen auf das heiße Blech vorsichtig arbeiten.
Den Laib 10 Minuten bei 230 °C backen. Die Temperatur auf 200 °C senken und weitere 30 bis 35 Minuten backen. Die Kruste soll dunkelgolden sein; beim Klopfen auf die Unterseite sollte der Laib hohl klingen.
Daran erkennst du es: Die Kruste ist dunkelgolden und die Unterseite klingt beim Klopfen hohl.
Wichtig: Das Blech und der Laib sind sehr heiß; hitzebeständige Handschuhe verwenden.
Das Brot auf ein Kühlgitter setzen und vollständig auskühlen lassen, bevor du es anschneidest. So kann sich die feuchte Krume stabilisieren.
Daran erkennst du es: Die Krume ist beim Anschneiden stabil und nicht mehr dampfend feucht.
Gut zu wissen
Verwende einen Starter mit 100 % Hydration, der sichtbar aufgegangen ist und mild-säuerlich riecht. Er kann aus eigener Führung stammen oder aus einer handwerklichen Bäckerei beziehungsweise dem Biofachhandel kommen.
Das trockene Rösten vor der Teigbereitung vertieft das Aroma und bringt eine nussige Note in die Krume. Das Mehl anschließend vollständig abkühlen lassen.
Die im Rezept vorgesehene weiche Teigkonsistenz akzeptieren und beim Formen nur sparsam bemehlen.
Den Teig einige Minuten ruhen lassen und anschließend mit leicht feuchten Händen weiterarbeiten.
Das Mehl nach dem Rösten dünn verteilen und erst bei Raumtemperatur weiterverwenden.
Den Laib auf dem Kühlgitter vollständig auskühlen lassen.
Die Scheiben weiter auskühlen lassen und beim nächsten Mal länger warten.
Häufig gefragt
Aktiven Weizensauerteig bekommst du in handwerklichen Bäckereien oder im Biofachhandel. Alternativ kannst du einen eigenen Weizensauerteig verwenden, der sichtbar aufgegangen ist und mild-säuerlich riecht.
Der Roggenanteil bindet Wasser anders als Weizenmehl. Eine weiche und leicht klebrige Teigkonsistenz ist bei diesem Rezept vorgesehen; beim Formen nur sparsam zusätzliches Mehl verwenden.
Das Brot sollte auf dem Kühlgitter vollständig auskühlen. Dadurch kann sich die feuchte Krume stabilisieren und bleibt beim Schneiden besser in Form.
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