Pastas de almendra

Mandelkonfekt aus Ceuta

Gebackenes Mandelkonfekt aus Ceuta mit gemahlenen und gehackten Mandeln, Ei und Backpulver. Die 24 kleinen Stücke werden außen leicht goldbraun und bleiben in der Mitte zart.

Zum Rezept
Pastas de almendra: Mandelkonfekt aus Ceuta
Vorbereitung 25 Minuten
Kochen / Backen 44 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 25 Minuten
Gesamtzeit ca. 70 Minuten
Menge Stück
Gerichtsform und Gerichtsart Kekse und kleine trockene Süßgebäcke, Süßwaren
Prägende Zutatenfamilie Eier, Nüsse und Samen
Prägende Zubereitungsverfahren Backen
Geprüfte Rezept-Eignung Vegetarisch (Ei und Milch möglich)
Anlasskontext Feierlicher Anlass, Ritueller oder religiöser Anlass

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Gemahlene Mandeln geben der Masse eine kompakte, formbare Struktur und einen ausgeprägten Mandelgeschmack.
  • Gehackte Mandeln sorgen für zusätzlichen Biss und eine nussige Oberfläche.
  • Das kurze Ruhen lässt die Mandelmasse etwas quellen, sodass sie sich leichter portionieren und formen lässt.
  • Das Backen bei moderater Temperatur bräunt die Ränder, während die Mitte zart bleiben darf.

Pastas de almendra sind kleine, formbare Mandelkonfekte aus der ceutischen Süßwarentradition. Diese Hausversion wird aus einer einfachen Mandelmasse hergestellt, zu flachen Stücken geformt und portionsweise gebacken.

Außen leicht goldbraun und stabil, innen weich und zart. Die gehackten Mandeln geben den Stücken einen feinen Knusperakzent.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Zubereitung

  1. Backofen und Bleche vorbereiten

    Den Backofen auf 160 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier belegen.

    160 °C

    Wichtig: Beim Arbeiten mit dem vorgeheizten Backofen und den heißen Blechen vorsichtig vorgehen.

  2. Trockene Zutaten mischen

    Gemahlene Mandeln, Zucker, Backpulver und Salz in der Rührschüssel gründlich vermischen. Die gehackten Mandeln unterheben und etwa einen Esslöffel davon zum späteren Bestreuen zurückbehalten.

    • Die zurückbehaltenen gehackten Mandeln erst nach dem Formen verwenden.
  3. Masse herstellen

    Das Ei in der kleinen Schüssel leicht verquirlen. Zur Mandelmischung geben und alles mit den Händen oder einem stabilen Löffel zu einer kompakten, formbaren Masse vermengen.

    Daran erkennst du es: Die Masse soll zusammenhalten und sich formen lassen.

    • Nicht länger als nötig mischen, sobald eine gleichmäßige Masse entstanden ist.
  4. Masse ruhen lassen

    Die Schüssel abdecken und die Masse 15 Minuten ruhen lassen. Dadurch quellen die gemahlenen Mandeln etwas auf und die Stücke lassen sich leichter formen.

    15 Minuten
    • Die Ruhezeit erleichtert besonders bei weicher Masse das Portionieren.
  5. Portionieren und formen

    Die Masse in 24 gleich große Portionen teilen. Jede Portion zu einer Kugel rollen, auf dem Backpapier zu einem etwa 1 cm dicken, flachen Stück drücken und mit den restlichen gehackten Mandeln bestreuen. Zwischen den Stücken etwas Abstand lassen.

    Daran erkennst du es: Alle Stücke sind etwa gleich groß und ungefähr 1 cm dick.

    • Die Stücke möglichst gleich dick formen, damit sie gleichmäßig backen.
  6. Pastas de almendra backen

    Die Bleche nacheinander auf der mittleren Schiene jeweils 18–22 Minuten backen, bis die Ränder leicht goldbraun sind. Die Mitte darf noch weich wirken.

    160 °C

    Daran erkennst du es: Die Ränder sind leicht goldbraun, während die Mitte noch weich wirkt.

    • Während das erste Blech backt, kann das zweite Blech bereits vorbereitet werden.
    • Die Stücke nicht zu dunkel backen, damit die Mitte zart bleibt.

    Wichtig: Heiße Bleche nur mit geeignetem Hitzeschutz herausnehmen.

  7. Abkühlen

    Die Pastas de almendra 10 Minuten auf dem Blech abkühlen lassen. Danach vorsichtig auf ein Gitter setzen und vollständig auskühlen lassen. So wird die Oberfläche stabil, während das Innere zart bleibt.

    10 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist stabil genug, um die Stücke vorsichtig auf das Gitter zu setzen.

    • Die Stücke erst nach der kurzen Abkühlzeit vom Blech lösen, damit sie nicht brechen.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Gleichmäßige Dicke: Die Stücke möglichst gleich dick formen, damit die Ränder gleichmäßig bräunen und die Mitte zart bleibt.
  • Mitte darf weich wirken: Die Mitte soll beim Herausnehmen noch weich wirken; sie stabilisiert sich beim Abkühlen.

Zutatenwissen

Zwei Mandeltexturen

Die fein gemahlenen Mandeln tragen die formbare Masse, während die grob gehackten Mandeln für Biss und die dekorative Oberfläche sorgen.

Ei als Bindung

Das verquirlte Ei verbindet die trockenen Zutaten zu einer kompakt formbaren Masse.

Typische Fehler und ihre Lösung

Die Pastas werden sehr trocken oder bräunen zu stark.

Alle Stücke möglichst gleichmäßig und etwa 1 cm dick formen.

Beim nächsten Durchgang die Stücke dicker formen und die Backzeit am unteren Ende der angegebenen Spanne beginnen.

Die Mitte ist fest und das Konfekt wirkt trocken.

Die Pastas herausnehmen, sobald die Ränder leicht goldbraun sind und die Mitte noch weich wirkt.

Bereits gebackene Stücke vollständig auskühlen lassen und luftdicht lagern; dadurch wird die Oberfläche wieder etwas zarter.

Die Stücke brechen beim Umsetzen.

Die Pastas zunächst 10 Minuten auf dem Blech abkühlen lassen.

Varianten

Weicher Kern

Für eine besonders zarte Mitte die Stücke am unteren Ende der Backzeit herausnehmen, sobald die Ränder leicht goldbraun sind.

Kräftiger gebräunt

Für ein etwas trockeneres, kräftiger gebräuntes Ergebnis die Stücke länger backen, ohne die Ränder stark zu verdunkeln.

Servieren und kombinieren

  • Zum Kaffee servieren: Die vollständig ausgekühlten Pastas de almendra als kleines Mandelkonfekt zu Kaffee oder Tee reichen.
  • Als süßes Gebäck anbieten: Die Stücke einzeln auf einer Platte anrichten und als kleine süße Nascherei servieren.

Planen und Reste genießen

Aufbewahren

Vollständig ausgekühlte Pastas de almendra in einer luftdichten Dose aufbewahren. Zwischen den Lagen bei Bedarf Backpapier legen.

Vor dem Verpacken vollständig auskühlen lassen, damit sich kein Kondenswasser bildet.

Einfrieren

Vollständig ausgekühlte Stücke luftdicht verpacken und portionsweise einfrieren.

Bei Raumtemperatur in der geschlossenen Verpackung auftauen lassen und anschließend kurz offen stehen lassen.

Nach dem Einfrieren kann die Oberfläche etwas weniger knusprig sein, die zarte Mandelstruktur bleibt jedoch erhalten.

Allergene und Nährwerte

  • Schalenfrüchte: enthält · Das Rezept enthält gemahlene und gehackte Mandeln.
  • Ei: enthält · Das Rezept enthält ein Ei.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Warum werden die Bleche nacheinander gebacken?

Die Ausgangsanleitung sieht zwei Backbleche und 18–22 Minuten Backzeit pro Blech vor. Daher werden die Bleche nacheinander auf der mittleren Schiene gebacken.

Darf die Mitte nach dem Backen noch weich sein?

Ja. Die Ränder sollen leicht goldbraun sein, während die Mitte noch weich wirken darf. Beim Abkühlen stabilisiert sich die Oberfläche.

Kann die Ruhezeit der Mandelmasse übersprungen werden?

Die 15-minütige Ruhezeit ist sinnvoll, weil die gemahlenen Mandeln etwas quellen und sich die Masse anschließend leichter formen lässt.

Aus unserer Küche

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