Piparras finden
Piparras, auch Guindillas de Ibarra genannt, sind in gut sortierten Supermärkten, spanischen Lebensmittelgeschäften oder im Feinkostregal erhältlich.
Kalte Suppe aus dem Baskenland
Kalte baskische Tomatensuppe mit grünem Paprika, Gurke, Brot, Olivenöl und mild eingelegten Piparras.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Gazpacho vasco ist eine baskische Interpretation der kalten Tomatensuppe. Reife Tomaten, grüner Paprika, Gurke, Brot und milde eingelegte Piparras werden roh püriert, mit nativem Olivenöl extra cremig emulgiert und gut gekühlt serviert.
Glatt, kühl und cremig mit fruchtiger Tomatennote, frischen grünen Gemüsearomen, milder Säure und einem dezenten Schärfeton der Piparras.
Schritt für Schritt
Tomaten, Paprika und Gurke waschen. Die Tomaten vierteln, den Paprika entkernen und grob schneiden. Die Gurke schälen und ebenfalls zerkleinern. Den Knoblauch schälen.
Das Brot in Stücke teilen, mit den 80 ml kaltem Wasser übergießen und 10 Minuten quellen lassen. Anschließend leicht ausdrücken. Die drei für die Suppe vorgesehenen Piparras grob schneiden.
Daran erkennst du es: Das Brot ist weich und vollständig durchfeuchtet.
Tomaten, Paprika, Gurke, Knoblauch, eingeweichtes Brot und die drei geschnittenen Piparras in einen hohen Mixbecher geben. Das Salz hinzufügen und alles zunächst 2 Minuten fein pürieren.
Daran erkennst du es: Die Masse ist möglichst gleichmäßig und ohne große Stücke püriert.
Wichtig: Den Mixer vor dem Öffnen vollständig zum Stillstand bringen.
Das Olivenöl langsam in einem dünnen Strahl einlaufen lassen und weiter pürieren, bis die Suppe cremig und gleichmäßig emulgiert ist. Falls sie zu dick ist, esslöffelweise etwas kaltes Wasser ergänzen. Die gewünschte Konsistenz ist glatt, cremig und gut ausgießbar, aber nicht wässrig.
Daran erkennst du es: Die Suppe wirkt cremig, gleichmäßig und lässt sich gut ausgießen.
Wichtig: Flüssigkeit nur bei laufendem, geschlossenem Mixer vorsichtig nach und nach ergänzen.
Für eine besonders feine Textur die Suppe durch ein feinmaschiges Sieb streichen. Dabei mit einer Kelle nachhelfen und die festen Rückstände nicht zurück in die Suppe geben.
Daran erkennst du es: Die Suppe ist glatt und frei von groben Schalen- oder Kernrückständen.
Die Suppe abdecken und mindestens 3 Stunden, besser bis zu 4 Stunden, im Kühlschrank durchkühlen lassen. Vor dem Servieren nochmals umrühren und die Konsistenz prüfen.
Daran erkennst du es: Die Suppe ist gut gekühlt und bleibt cremig sowie ausgießbar.
Wichtig: Die Suppe während der Kühlzeit abgedeckt und durchgehend gekühlt halten.
Das Gazpacho vasco auf vier Schalen verteilen. Die beiden übrigen Piparras in dünne Ringe schneiden und darübergeben. Mit wenigen Tropfen Olivenöl abschließen und sofort kalt servieren.
Daran erkennst du es: Die Suppe ist kalt angerichtet und mit Piparras sowie wenigen Tropfen Olivenöl garniert.
Gut zu wissen
Piparras, auch Guindillas de Ibarra genannt, sind in gut sortierten Supermärkten, spanischen Lebensmittelgeschäften oder im Feinkostregal erhältlich.
Die mild eingelegten Schoten sorgen für feine Säure und einen zurückhaltenden Schärfeton und prägen die baskische Ausrichtung der Suppe.
Das Brot sollte altbacken und von der harten Kruste befreit sein, damit es Feuchtigkeit aufnimmt und die Suppe bindet, ohne grobe Stücke beizusteuern.
Die Suppe bleibt mild säuerlich, schmeckt aber meist etwas weniger frisch und weniger typisch baskisch.
Die milden eingelegten Peperoni wie die Piparras verwenden: drei grob für die Suppe schneiden und zwei zum Servieren in dünne Ringe schneiden.
Das Wasser zum Verdünnen nur esslöffelweise und erst nach dem Emulgieren einarbeiten.
Etwas mehr Tomate oder eingeweichtes Brot unterpürieren und anschließend erneut kühlen.
Das Öl in einem dünnen, gleichmäßigen Strahl bei laufendem Mixer einarbeiten.
Die Suppe erneut gründlich pürieren und das Öl bei Bedarf mit einem kleinen Schluck Wasser langsam verbinden.
Mindestens 3 Stunden Kühlzeit einplanen.
Die abgedeckte Suppe weiter kühlen und vor dem Servieren erneut umrühren.
Für eine besonders feine Textur nach dem Pürieren passieren.
Die Suppe nachträglich durch ein feinmaschiges Sieb streichen.
Eine sehr feine, gleichmäßige Suppe ohne wahrnehmbare feste Rückstände.
Die Suppe bleibt glatt, erhält aber deutlich sichtbare und spürbare Piparras-Ringe als Garnitur.
Die Suppe wird ohne Passieren serviert und wirkt dadurch etwas natürlicher und kräftiger in der Textur.
Die Suppe bis zu 4 Stunden vor dem Servieren zubereiten, abdecken und im Kühlschrank durchkühlen lassen. Vor dem Servieren umrühren und die Konsistenz prüfen.
Häufig gefragt
Es sollte mindestens 3 Stunden, besser bis zu 4 Stunden, abgedeckt im Kühlschrank durchkühlen.
Als Ersatz eignen sich milde eingelegte Peperoni. Sie schmecken meist etwas weniger frisch und weniger typisch baskisch.
Nein. Das Sieben ist optional und sorgt für eine besonders feine, glatte Textur.
In dieser Rezeptur ist kein zusätzlicher Essig vorgesehen, weil die eingelegten Piparras bereits feine Säure mitbringen.
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