Weizenmehl Type 550
Type 550 ergibt einen elastischen Hefeteig, der sich dünn ausziehen lässt und nach dem Backen eine zarte Krume behält.
Flache Brottorte aus Navarra
Sehr flache Hefefladen aus Navarra mit eingedrückten Mulden, OlivenölHöchste EU-Kategorie nativen Olivenöls, direkt aus Oliven und mechanisch gewonnen. und grobem Salz. Die Ainosas werden heiß gebacken und außen knusprig, während sie innen zart bleiben.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Ainosas sind schlichte regionale Teigfladen aus Navarra. Ihr besonderer Charakter entsteht durch den flachen Hefeteig, die mit den Fingerspitzen eingedrückte Oberfläche und das Olivenöl, das sich in den Mulden sammelt. Dieses Rezept ist für ein normales Backblech ausgelegt und ergibt vier herzhafte Fladen.
Die Ainosas duften nach warmem Weizen und Olivenöl. Außen sind sie an den Rändern knusprig und leicht salzig, in der Mitte weich und zart mit kleinen öligen Mulden.
Schritt für Schritt
Weizenmehl und Trockenhefe in der großen Schüssel vermischen. Das lauwarme Wasser dazugießen und alles zu einem groben Teig verrühren. Das Salz für den Teig hinzufügen und 8–10 Minuten kneten, bis der Teig glatt und elastisch ist.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt, elastisch und lässt sich zusammenhängend aus der Schüssel lösen.
Die Schüssel mit einem Küchentuch abdecken und den Teig an einem zugfreien Ort 60–75 Minuten gehen lassen, bis er sich sichtbar vergrößert hat.
Daran erkennst du es: Der Teig hat sein Volumen sichtbar vergrößert.
Den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und in 4 gleich große Stücke teilen. Jedes Stück zu einer flachen, ovalen Brottorte von etwa 15 × 22 cm und ungefähr 5 mm Dicke drücken oder vorsichtig ausziehen.
Daran erkennst du es: Alle vier Fladen sind ähnlich groß und ungefähr gleich dünn.
Die Fladen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen, mit dem Küchentuch abdecken und 15 Minuten ruhen lassen. Inzwischen den Backofen auf 230 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Daran erkennst du es: Der Ofen ist vollständig vorgeheizt, bevor die Fladen eingeschoben werden.
Wichtig: Beim Vorheizen und späteren Einschieben des Blechs auf den heißen Ofen achten.
Mit den Fingerspitzen viele flache Mulden in die Oberfläche drücken, ohne den Teig zu durchstoßen. Das Olivenöl gleichmäßig auf die 4 Fladen verteilen und das grobe Salz darüberstreuen.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist gleichmäßig eingedrückt und mit Öl sowie grobem Salz bedeckt.
Das Blech auf der unteren bis mittleren Schiene in den heißen Ofen schieben. Die Ainosas 12–16 Minuten backen, bis die Ränder goldbraun sind und die Unterseite fest geworden ist.
Daran erkennst du es: Die Ränder sind goldbraun und die Unterseite ist fest.
Wichtig: Das heiße Blech nur mit geeignetem Hitzeschutz herausnehmen.
Die Fladen 5 Minuten auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. Ainosas schmecken warm besonders aromatisch, können aber auch bei Zimmertemperatur serviert werden.
Daran erkennst du es: Die Fladen sind stabil genug zum Anheben und noch angenehm warm.
Wichtig: Die Fladen vor dem Servieren kurz abkühlen lassen, damit Mund und Hände nicht verbrannt werden.
Gut zu wissen
Type 550 ergibt einen elastischen Hefeteig, der sich dünn ausziehen lässt und nach dem Backen eine zarte Krume behält.
Das Öl wird erst nach dem Formen aufgetragen und sammelt sich in den eingedrückten Mulden der Fladen.
Das feine Salz würzt den Teig. Das grobe Salz wird separat auf die Oberfläche gestreut und sorgt dort für einzelne salzige Akzente.
Der Teig kann etwas weniger kräftig und geringfügig weicher wirken; die Fladen bleiben grundsätzlich backbar.
Type 405 in gleicher Menge verwenden und das Wasser zunächst nicht vollständig zugeben. Nach Bedarf den restlichen Teil einarbeiten, bis ein elastischer, formbarer Teig entsteht.
Das Aroma wird zurückhaltender, die Oberflächenstruktur bleibt ähnlich.
Das milde Olivenöl in gleicher Menge verwenden und wie vorgesehen auf den Fladen verteilen.
Die Arbeitsfläche nur leicht bemehlen und den Teig vorsichtig drücken oder ausziehen.
Den Teig einige Minuten entspannen lassen und anschließend erneut vorsichtig ausziehen.
Auf die sichtbare Volumenzunahme achten und die Gehzeit an die Raumtemperatur anpassen.
Bei noch ungebackenem Teig die Gehzeit verlängern, bis er sichtbar aufgegangen ist.
Nur flache Mulden mit den Fingerspitzen formen und den Teig nicht perforieren.
Kleine Löcher vorsichtig zusammendrücken und das Öl danach sparsam verteilen.
Den Ofen während der zweiten Ruhezeit vollständig auf 230 °C vorheizen.
Die Fladen wenige Minuten länger backen und die Unterseite kontrollieren.
Die Teigstücke etwas weiter ausziehen, sodass die Fladen dünner werden und stärker knuspern.
Den Teig in 8 kleinere Fladen teilen und als handliche Einzelportionen backen.
Den Teig nach dem Kneten abgedeckt bis zu 12 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen. Vor dem Formen auf Raumtemperatur kommen lassen und anschließend wie beschrieben weiterarbeiten.
Die vollständig ausgekühlten Fladen bei Raumtemperatur trocken und luftdicht verpackt aufbewahren. Für längere Aufbewahrung im Kühlschrank luftdicht verpacken, da die Kruste dort weicher wird.
Vor dem Verpacken vollständig auskühlen lassen, damit sich möglichst wenig Kondenswasser bildet.
Die vollständig ausgekühlten Fladen einzeln in geeignete Gefrierbeutel oder Folie verpacken und anschließend gemeinsam in einen Gefrierbehälter legen.
Bei Raumtemperatur auftauen lassen und anschließend kurz im heißen Ofen auffrischen.
Nach dem Einfrieren kann die Kruste etwas weniger knusprig sein; kurzes Aufbacken verbessert die Oberfläche.
Häufig gefragt
Die Fladen werden ungefähr 5 mm dick und etwa 15 × 22 cm groß ausgedrückt oder vorsichtig ausgezogen.
Die Ränder sollen goldbraun sein und die Unterseite fest geworden sein. Das dauert im gut vorgeheizten Ofen etwa 12–16 Minuten.
Die flachen Mulden geben den Fladen ihre typische Struktur und halten Olivenöl sowie grobes Salz auf der Oberfläche.
Warm sind sie besonders aromatisch und an den Rändern knusprig. Sie können aber auch bei Zimmertemperatur serviert werden.
Unabhängig von Google Analytics verwenden wir eine cookielose, selbst betriebene Reichweitenstatistik mit Plausible. Sie erhält keine Kontodaten, Suchbegriffe oder URL-Parameter. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.
Aus unserer Küche
Kommentare zum Rezept
Wie hat es dir geschmeckt? Teile deine Erfahrungen oder stelle eine Frage.
Kommentare werden geladen …