Obleas einkaufen
Runde Obleas mit 20 cm Durchmesser gibt es häufig in gut sortierten Backabteilungen, spanischen Lebensmittelgeschäften und Spezialgeschäften für Süßwarenbedarf.
Honig-Mandel-Torte aus Cuenca
Traditionelle Süßigkeit aus Cuenca: Eine warme, zähe Masse aus Honig, Mandeln, feinem Paniermehl und Orangenessenz wird zwischen runde ObleasOblea ist eine dünne, brüchige Teigscheibe aus Weizenmehl und Wasser, die in Mexiko als Süßigkeit verwendet wird. gepresst, gekühlt und in Stücke geschnitten.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Alajú ist eine traditionelle Süßigkeit aus Cuenca in Castilla-La Mancha. Die kompakte Masse aus Honig, Mandeln und feinem Paniermehl wird zwischen runde Obleas gepresst. So entsteht eine aromatische Torte mit festem Kern, zarter Orangennote und feinem Knusperkontrast.
Kompakt und schnittfest, mit zähem, leicht klebrigem Kern, grobem Mandelbiss, zarter Orangennote und dünnem Knusperkontrast durch die Obleas.
Schritt für Schritt
Lege die beiden Obleas auf einer ebenen Fläche bereit. Hacke 220 g der geschälten Mandeln grob und stelle die 30 g ganzen Mandeln beiseite.
Gib den Honig in einen schweren Topf und erhitze ihn bei mittlerer Hitze. Rühre regelmäßig und erhitze ihn mit einem Zuckerthermometer auf etwa 135 °C. Achte darauf, dass er nicht anbrennt.
Daran erkennst du es: Der Honig hat etwa 135 °C erreicht und darf nicht anbrennen.
Wichtig: Beim Rühren der heißen Honigmasse vorsichtig arbeiten und Spritzer vermeiden.
Nimm den Topf kurz von der Hitze. Rühre zuerst die grob gehackten Mandeln und anschließend das sehr feine Paniermehl gründlich ein.
Daran erkennst du es: Mandeln und Paniermehl sind gleichmäßig von der warmen Honigmasse umhüllt.
Wichtig: Den Topf beim Einrühren kurz von der Hitze nehmen, damit die Masse nicht spritzt oder anbrennt.
Stelle den Topf wieder auf niedrige bis mittlere Hitze und rühre die Masse 4–5 Minuten weiter. Sie soll deutlich eindicken und sich zu einer zähen, formbaren Paste verbinden.
Daran erkennst du es: Die Masse ist deutlich eingedickt, zäh und formbar.
Wichtig: Heiße, zähe Honigmasse vorsichtig bewegen, da sie an der Haut haften kann.
Ziehe den Topf vom Herd und rühre die Orangenessenz ein. Lass die Masse 3–4 Minuten abkühlen, bis sie noch warm, aber nicht mehr stark dampfend ist.
Daran erkennst du es: Die Masse ist noch warm, dampft aber nicht mehr stark.
Lege eine Oblea auf die ebene Fläche und verteile die warme Masse darauf. Streiche sie fast bis zum Rand aus. Drücke die ganzen Mandeln gleichmäßig in die Oberfläche.
Daran erkennst du es: Die Masse ist gleichmäßig verteilt und die ganzen Mandeln sitzen in der Oberfläche.
Wichtig: Die Masse vor dem Ausstreichen kurz abkühlen lassen, damit sie nicht zu heiß berührt werden muss.
Lege die zweite Oblea auf und bedecke die Masse vollständig. Lege ein flaches Brett oder einen schweren, sauberen Teller darauf und drücke vorsichtig, bis die Torte gleichmäßig etwa 2 cm dick ist und die Ränder dünn auslaufen.
Daran erkennst du es: Die Obleas liegen deckungsgleich, die Torte ist gleichmäßig etwa 2 cm dick und die Ränder laufen dünn aus.
Lass den Alajú bei Raumtemperatur vollständig abkühlen. Stelle ihn anschließend mindestens 2 Stunden kühl, damit die Masse fest wird. Schneide ihn in 8 Dreiecke oder kleine Quadrate.
Daran erkennst du es: Die Masse ist fest genug, um saubere Stücke zu schneiden.
Gut zu wissen
Runde Obleas mit 20 cm Durchmesser gibt es häufig in gut sortierten Backabteilungen, spanischen Lebensmittelgeschäften und Spezialgeschäften für Süßwarenbedarf.
Geschälte Marcona-Mandeln schmecken besonders buttrig. Gewöhnliche geschälte Süßmandeln funktionieren ebenfalls, sind aber etwas weniger buttrig.
Orangenessenz steht meist bei den Backaromen. Alternativ kann fein geriebene Schale einer halben unbehandelten Orange verwendet werden; das Aroma wird dann frischer und weniger konzentriert.
Die Oblaten können etwas dünner sein und brechen leichter als kräftige Obleas.
Die Backoblaten wie die Obleas verwenden und beim Auflegen sowie Pressen besonders vorsichtig arbeiten.
Der Geschmack wird etwas weniger buttrig, die Struktur bleibt ähnlich.
30 g ganz lassen und 220 g grob hacken, wie bei den Marcona-Mandeln beschrieben.
Das Aroma wirkt frischer und weniger konzentriert als mit Orangenessenz.
Die Schale fein abreiben und nach dem Eindicken der Masse außerhalb der Hitze einrühren.
Den Honig bei mittlerer Hitze langsam auf etwa 135 °C bringen und regelmäßig rühren.
Wenn die Masse nur leicht angesetzt hat, sie ohne Kratzen in einen sauberen Topf umfüllen. Stark bitter angebrannte Masse sollte nicht weiterverwendet werden.
Die Masse nur so lange abkühlen lassen, bis sie nicht mehr stark dampft, aber noch warm und formbar ist.
Die Masse vorsichtig bei sehr niedriger Hitze wieder geschmeidig machen, ohne sie erneut stark zu erhitzen.
Das Brett oder den Teller gleichmäßig und vorsichtig auflegen und nicht ruckartig pressen.
Kleine Risse können durch die zweite Oblea und vorsichtiges Pressen stabilisiert werden; stark zerbrochene Obleas lassen sich nicht vollständig reparieren.
Die Torte vollständig abkühlen und mindestens 2 Stunden kühl stellen.
Die Torte länger kühlen und anschließend mit einem scharfen Messer erneut schneiden.
Häufig gefragt
Nein. Die Honig-Mandel-Masse wird im Topf erhitzt, zwischen Obleas gepresst und anschließend gekühlt.
Große essbare Backoblaten sind eine passende Alternative. Sie sind meist etwas dünner und können beim Pressen leichter brechen.
Nach dem vollständigen Kühlen kann die Torte in 8 Dreiecke oder in kleine Quadrate geschnitten werden.
Ja. Gewöhnliche geschälte Süßmandeln sind geeignet, schmecken aber etwas weniger buttrig.
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