Weizenmehl Type 550
Type 550 eignet sich für lockere Weizenteige und unterstützt eine helle, weiche Krume.
Kleine Weizenbrote aus Navarra
Kleine, ungefüllte navarrische Weizenbrote mit weicher Krume, dünner Kruste und länglichem Einschnitt.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Chozne ist ein navarrischer Name für ein kleines Brot, das je nach Gegend auch als Panecillo oder Mollete bezeichnet wird. Diese Variante wird aus einem einfachen Weizenteig geformt, längs eingeschnitten und mit Dampf goldbraun gebacken.
Die Chozne haben eine dünne, goldbraune Kruste, eine weiche und lockere Krume sowie ein mildes, frisch-getreidiges Aroma.
Schritt für Schritt
Mehl und Salz in die große Schüssel geben. Die frische Hefe im lauwarmen Wasser auflösen und zur Mehlmischung gießen. Alles zunächst mit einem Kochlöffel vermengen.
Den Teig 8 bis 10 Minuten von Hand oder mit der Küchenmaschine auf niedriger Stufe kneten, bis er glatt und elastisch ist. Er darf leicht kleben, sollte aber zusammenhalten.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt, elastisch und zusammenhängend.
Den Teig zu einer Kugel formen, abdecken und bei Raumtemperatur 60 bis 75 Minuten gehen lassen, bis er sichtbar aufgegangen ist.
Daran erkennst du es: Der Teig ist sichtbar aufgegangen.
Den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und in 10 gleich große Stücke von jeweils ungefähr 83 g teilen. Jedes Stück locker rundwirken und 10 Minuten abgedeckt entspannen lassen.
Daran erkennst du es: Die Teiglinge lassen sich anschließend leichter formen und ziehen sich nicht stark zusammen.
Die Teiglinge zu kurzen, ovalen Panecillos formen und mit etwas Abstand auf das mit Backpapier belegte Blech legen. Mit dem scharfen Messer längs einen tiefen Schnitt setzen.
Daran erkennst du es: Die geformten Teiglinge liegen mit Abstand auf dem Blech und haben einen klaren Längsschnitt.
Wichtig: Beim Arbeiten mit dem scharfen Messer vom Körper weg schneiden.
Die Chozne abdecken und weitere 40 bis 50 Minuten gehen lassen. Währenddessen den Backofen auf 230 °C Ober- und Unterhitze vorheizen und ein leeres, hitzefestes Gefäß auf den Ofenboden stellen.
Daran erkennst du es: Die Teiglinge sind erneut sichtbar aufgegangen und der Ofen ist vollständig vorgeheizt.
Wichtig: Das leere Gefäß muss für die hohe Ofentemperatur geeignet sein.
Das Blech einschieben und vorsichtig 100 ml heißes Wasser in das Gefäß gießen. Die Brote 8 Minuten bei 230 °C backen. Dann das Gefäß entfernen, die Temperatur auf 200 °C senken und weitere 8 bis 12 Minuten backen, bis die Oberfläche goldbraun ist.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist goldbraun und die Brote sind vollständig aufgegangen.
Wichtig: Beim Öffnen des Ofens und Eingießen des heißen Wassers vor austretendem Dampf und Spritzern schützen.
Die Chozne auf ein Kühlgitter legen und mindestens 20 Minuten abkühlen lassen, bevor du sie anschneidest.
Daran erkennst du es: Die Brote sind außen abgekühlt und lassen sich sauber anschneiden.
Gut zu wissen
Type 550 eignet sich für lockere Weizenteige und unterstützt eine helle, weiche Krume.
Die frische Hefe wird im lauwarmen Wasser aufgelöst, bevor sie in die Mehlmischung kommt. Das erleichtert eine gleichmäßige Verteilung im Teig.
Die Teigführung bleibt ähnlich, kann aber je nach Produkt etwas langsamer anlaufen.
Trockenhefe direkt mit dem Mehl vermengen oder nach Packungsangabe verwenden. Die Gehzeiten nach dem sichtbaren Aufgehen des Teigs beurteilen, nicht ausschließlich nach der Uhr.
Die Brote können etwas kräftiger und elastischer werden; die Krume kann geringfügig fester ausfallen.
In gleicher Menge verwenden und die Teigkonsistenz während des Knetens beobachten. Bei Bedarf nur sehr sparsam zusätzliches Wasser einarbeiten.
Den leicht klebrigen Ausgangsteig akzeptieren und die Arbeitsfläche nur sparsam bemehlen.
Den Teig vor dem Formen noch etwas länger ruhen lassen; nach dem Backen lässt sich die kompakte Krume nicht vollständig korrigieren.
Die Gehzeiten als Richtwerte verstehen und auf das sichtbare Volumen achten.
Bei noch ungebackenen Teiglingen die zweite Gare verlängern, bis sie sichtbar aufgegangen sind.
Das Wasser vorbereiten und den Ofen nach dem Einschieben schnell wieder schließen.
Die Brote normal fertig backen; die Kruste wird möglicherweise etwas kräftiger.
Mindestens 20 Minuten auf dem Kühlgitter warten.
Die angeschnittenen Brote vollständig auskühlen lassen und erst danach weiterteilen.
Die Teiglinge etwas unregelmäßiger formen und den Längsschnitt bewusst markanter setzen, ohne die Grundzutaten zu verändern.
Eine vereinfachte Ofenvariante ohne zusätzliches Dampfgefäß; die Kruste wird voraussichtlich etwas kräftiger.
Den gekneteten Teig abgedeckt im Kühlschrank ruhen lassen und vor dem Portionieren wieder etwas Temperatur annehmen lassen. Die Gehzeit richtet sich anschließend nach dem sichtbaren Aufgehen des Teigs.
Nach dem vollständigen Auskühlen bei Raumtemperatur in einer Papiertüte oder einem Brotkasten aufbewahren. Für längere Lagerung besser einfrieren, da die Kruste und Krume im Kühlschrank schneller an Qualität verlieren.
Brot erst vollständig auskühlen lassen, bevor es verpackt wird, damit sich möglichst wenig Kondenswasser bildet.
Die vollständig ausgekühlten Chozne luftdicht verpacken und einfrieren.
Bei Raumtemperatur auftauen lassen und anschließend kurz im Ofen aufbacken.
Die Kruste wird nach dem Auftauen durch kurzes Aufbacken wieder angenehmer.
Häufig gefragt
Chozne ist hier die Bezeichnung für ein kleines, ungefülltes Brot aus Navarra. Die Form wird als kleiner Panecillo beziehungsweise Mollete umgesetzt.
Ja. Der Teig wird 8 bis 10 Minuten von Hand geknetet, bis er glatt und elastisch ist.
Das Wasser erzeugt in der ersten Backphase Dampf. Dadurch kann die Kruste dünn bleiben und die Oberfläche besser aufreißen.
Die Oberfläche sollte goldbraun sein. Nach dem Backen sollten die Brote mindestens 20 Minuten auf einem Gitter abkühlen.
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