Gekaufter Blätterteig
Die Rezeptfassung verwendet bereits tourierten Blätterteig aus dem Kühlregal. Er wird nicht geknetet und nicht erneut ausgerollt.
Bollería aus Castilla y León
Goldbraunes Blätterteiggebäck aus Astorga mit charakteristischer Öffnung in der oberen Schicht, das nach dem Backen in warmen Honig-Zitronen-Sirup getaucht wird.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Hojaldres de Astorga sind kleine, locker aufgeblätterte Gebäcke aus Astorga in Castilla y León. Diese vereinfachte Hausversion verwendet gekauften BlätterteigLaminierter Teig mit vielen dünnen Schichten aus Teig und festem Fett., bewahrt aber die typische Lochform und das anschließende Bad in Honig-Zitronen-Sirup.
Außen sind die Hojaldres goldbraun und noch leicht blättrig, während der Honig-Zitronen-Sirup in die lockeren Schichten zieht und für eine saftige, glänzende Oberfläche mit süßem, leicht zitronigem Aroma sorgt.
Schritt für Schritt
Die Blätterteigplatten etwa 10 Minuten vor der Verarbeitung aus dem Kühlschrank nehmen. Sie sollen biegsam, aber weiterhin kühl sein. Diese vereinfachte Hausversion verwendet fertigen, bereits tourierten Blätterteig; nicht kneten und nicht erneut ausrollen.
Daran erkennst du es: Der Teig ist biegsam, aber noch kühl und nicht weich oder klebrig.
Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze oder 180 °C Umluft vorheizen. Das Backblech mit Backpapier auslegen.
Wichtig: Beim Vorheizen und späteren Herausnehmen des Blechs vorsichtig mit der heißen Ofentür und dem Blech umgehen.
Jede Blätterteigplatte auf die Arbeitsfläche legen und in zwölf Rechtecke von etwa 5 × 8 cm schneiden. Die zwölf Rechtecke der ersten Platte dienen als Unterseiten, die der zweiten als Oberseiten.
In jedes Rechteck der zweiten Platte mittig ein Loch von etwa 2 cm Durchmesser stechen.
Die zwölf ungelochten Unterseiten dünn mit Wasser bestreichen. Je eine gelochte Oberseite darauflegen und die Ränder vorsichtig andrücken, ohne die Schnittkanten zu zerdrücken.
Daran erkennst du es: Die beiden Teiglagen haften an den Rändern, die Schnittkanten bleiben sichtbar und ungedrückt.
Die Oberseiten mit dem verquirlten Ei bestreichen. Möglichst nicht über die Schnittkanten pinseln, damit die Teigschichten im Ofen frei aufgehen können. Die Gebäcke mit etwas Abstand auf das Blech setzen.
Daran erkennst du es: Die Oberflächen sind gleichmäßig dünn mit Ei überzogen.
Die Hojaldres 12–15 Minuten backen, bis sie deutlich aufgegangen und goldbraun sind. Anschließend 5 Minuten auf dem Blech abkühlen lassen.
Daran erkennst du es: Die Gebäcke sind deutlich aufgegangen und goldbraun.
Wichtig: Das Blech und die Gebäcke sind heiß; zum Umsetzen hitzefeste Küchenhandschuhe verwenden.
Während des Backens Wasser, Zucker, Honig und Zitronensaft in einen kleinen Topf geben. Unter Rühren erhitzen, bis sich Zucker und Honig gelöst haben. Die Mischung aufkochen und 3 Minuten sanft sprudelnd kochen lassen. Vom Herd nehmen und etwa 5 Minuten abkühlen lassen.
Daran erkennst du es: Zucker und Honig sind gelöst, der Sirup kocht sanft und bleibt flüssig.
Wichtig: Der heiße Sirup kann spritzen und verursacht Verbrennungen; vorsichtig rühren und den Topf vom Körper weg ausrichten.
Jedes noch warme Hojaldre in den warmen Sirup legen und etwa 20–30 Sekunden pro Seite wenden. Mit einer Gabel oder kleinen Palette herausheben und auf dem Kuchengitter abtropfen lassen.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist glänzend und das Gebäck hat Sirup aufgenommen, ohne vollständig durchzuweichen.
Wichtig: Der Sirup ist noch warm; langsam wenden, um Spritzer zu vermeiden.
Die Hojaldres mindestens 30 Minuten ruhen lassen, damit der Sirup in die Blätterteigschichten einzieht. Danach sind sie außen noch leicht blättrig und innen saftig.
Daran erkennst du es: Der Sirup ist eingezogen, die Gebäcke sind abgekühlt und außen noch leicht blättrig.
Gut zu wissen
Die Rezeptfassung verwendet bereits tourierten Blätterteig aus dem Kühlregal. Er wird nicht geknetet und nicht erneut ausgerollt.
Zucker und Honig werden zunächst vollständig gelöst. Der Zitronensaft gibt dem Sirup eine leichte Säurenote und wird gemeinsam mit den übrigen Sirupzutaten gekocht.
Der Sirup wird weniger aromatisch und verliert die charakteristische Honignote.
Den Honig durch 60 g zusätzlichen Zucker ersetzen und den Sirup kochen, bis sich der Zucker vollständig gelöst hat.
Das Aroma wird etwas herber und limettiger.
Den Zitronensaft mengenmäßig durch Limettensaft ersetzen.
Die Platten nur kurz temperieren und weder kneten noch erneut ausrollen.
Wenn die geformten Stücke weich geworden sind, sie vor dem Backen kurz kühl stellen.
Wasser nur auf die Unterseiten und Ei nur dünn auf die Oberflächen geben.
Nach dem Backen lässt sich die Form nicht vollständig korrigieren; die Gebäcke trotzdem im Sirup tränken.
Nur etwa 20–30 Sekunden pro Seite wenden und anschließend abtropfen lassen.
Die getränkten Stücke vollständig auf dem Gitter abtropfen und offen ruhen lassen.
Den Sirup nach dem Kochen etwa 5 Minuten abkühlen lassen.
Den Topf kurz weiter abkühlen lassen und erst dann tränken.
Eine stärker zitronige Sirupnote für ein frischer wirkendes Gebäck.
Kleinere Stücke für ein Buffet oder eine gemischte Gebäckauswahl.
Häufig gefragt
Die Öffnung ist charakteristisch für die Form und erleichtert außerdem, dass der Honig-Zitronen-Sirup in die lockeren Blätterteigschichten einzieht.
Ja. Diese vereinfachte Hausversion ist ausdrücklich auf gekauften, bereits tourierten Blätterteig aus dem Kühlregal ausgelegt.
Der Sirup sollte warm, aber nicht mehr unmittelbar sprudelnd heiß sein. Nach dem Kochen etwa 5 Minuten abkühlen lassen.
Sie sollten mindestens 30 Minuten ruhen, damit der Sirup in die Blätterteigschichten einziehen kann.
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