Hartweizenmehl
Das fein gemahlene Hartweizenmehl prägt die Struktur des festen Teigs. Ist es nicht erhältlich, kann es in gleicher Menge durch Weizenmehl Type 550 ersetzt werden; die Krume wird dann etwas weniger kompakt und der Teig elastischer.
Flaches Pan candeal aus Castilla y León
Flaches, rundes Brot mit kompakter Krume und dünner, glänzender Kruste. Der feste Teig aus Weizen- und Hartweizenmehl wird intensiv ausgerollt, floral eingeschnitten und mit Dampf gebacken.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Pan lechuguino wird zu zwei runden, flachen Broten geformt. Die Übernachtgare des Vorteigs und das wiederholte Ausrollen und Falten prägen die feinporige Krume; die charakteristischen Einschnitte verzieren die Oberfläche. In Scheiben passt das Brot zu Käse oder Wurst.
Die Krume ist feinporig und kompakt, die dünne Kruste glänzt und wird goldbraun. Das Hartweizenmehl gibt dem festen Brot eine charakteristische Struktur.
Schritt für Schritt
100 g Weizenmehl, 50 ml Wasser, 2 g Salz und 0,5 g Trockenhefe kurz zu einer kleinen Teigkugel verkneten.
Daran erkennst du es: Die Zutaten sind zu einer kleinen Teigkugel verbunden.
Den Vorteig abdecken und bei Raumtemperatur stehen lassen, bis er sichtbar zu arbeiten beginnt. Anschließend gut verschlossen in den Kühlschrank stellen.
Daran erkennst du es: Der Vorteig zeigt sichtbare Aktivität.
Den gut verschlossenen Vorteig mindestens 10 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Der Vorteig hat mindestens 10 Stunden gekühlt geruht.
300 g Weizenmehl und das Hartweizenmehl vermischen und 50 g der Mischung beiseitestellen. Die restliche Mehlmischung mit dem Vorteig, 250 ml Wasser, 8 g Salz und 2,5 g Trockenhefe vermengen. Etwa 5–6 Minuten zu einem festen, anfangs etwas rauen Teig kneten.
Daran erkennst du es: Der Teig ist fest und verbunden, darf zunächst noch etwas rau aussehen.
Den Teig auf die Arbeitsfläche geben und wiederholt länglich ausrollen und zusammenfalten. Dabei nach und nach die beiseitegestellte Mehlmischung einarbeiten. Weiterrollen und falten, bis die Oberfläche glatt und leicht seidig wirkt. Bei Bedarf zwischendurch abgedeckt entspannen lassen.
Daran erkennst du es: Die Teigoberfläche wirkt glatt und leicht seidig.
Den verfeinerten Teig zu einer Kugel formen, abdecken und bei Raumtemperatur ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Der Teig hat 60 Minuten geruht.
Den Teig in zwei gleich große Stücke teilen, rundwirken und 5–10 Minuten entspannen lassen. Beide Stücke anschließend mit dem Nudelholz zu runden Fladen von etwa 1,3–1,5 cm Dicke ausrollen.
Daran erkennst du es: Zwei runde, gleich große Fladen sind geformt.
Die Oberfläche jedes Fladens mit einem Messer oder Teigrädchen in konzentrischen Bögen und kleinen Einschnitten verzieren. Mitte und übrige Fläche mehrmals mit einem Holzstäbchen oder einer Gabel einstechen.
Daran erkennst du es: Beide Fladen sind floral eingeschnitten und mehrfach eingestochen.
Die Fladen auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen, locker abdecken und bei 24–25 °C etwa 90 Minuten gehen lassen. Sie sollen sichtbar aufgehen, sich aber nicht verdoppeln.
Daran erkennst du es: Die Teiglinge sind sichtbar aufgegangen, aber nicht verdoppelt.
Den Backofen mit Ober- und Unterhitze auf 200 °C vorheizen und eine hitzefeste Metallschale auf den Ofenboden stellen. Während der letzten Phase der Stückgare kann der Ofen vorheizen.
Daran erkennst du es: Der Backofen hat 200 °C erreicht.
Die Teiglinge vorsichtig mit etwas Wasser bepinseln und die Einschnitte möglichst aussparen.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist dünn bepinselt; die Einschnitte bleiben möglichst frei.
Das Blech in den Ofen schieben und eine kleine Tasse heißes Wasser in die Metallschale auf dem Ofenboden gießen. Die Brote 10 Minuten mit Dampf backen.
Daran erkennst du es: Die Brote haben 10 Minuten im Dampf gebacken.
Wichtig: Beim Eingießen des Wassers und beim Umgang mit der heißen Schale vorsichtig arbeiten.
Die Metallschale vorsichtig aus dem Ofen nehmen und die Brote weitere 20–25 Minuten backen, bis die Kruste goldbraun ist.
Daran erkennst du es: Die Kruste ist goldbraun.
Wichtig: Die Metallschale ist heiß; mit geeignetem Schutz vorsichtig herausnehmen.
Die Brote auf ein Gitter legen und vollständig auskühlen lassen, bevor sie angeschnitten werden.
Daran erkennst du es: Die Brote sind vollständig ausgekühlt.
Gut zu wissen
Das fein gemahlene Hartweizenmehl prägt die Struktur des festen Teigs. Ist es nicht erhältlich, kann es in gleicher Menge durch Weizenmehl Type 550 ersetzt werden; die Krume wird dann etwas weniger kompakt und der Teig elastischer.
Die Krume wird etwas weniger kompakt und der Teig etwas elastischer.
Das Hartweizenmehl vollständig durch die gleiche Menge Weizenmehl Type 550 ersetzen und wie beschrieben mit dem übrigen Mehl vermischen.
Während der etwa 90-minütigen Stückgare auf sichtbares Aufgehen achten; die Teiglinge sollen sich nicht verdoppeln.
Wenn sie bereits stark aufgegangen sind, vorsichtig weiterarbeiten und zeitnah backen.
Mitte und übrige Fläche jedes Fladens mehrmals mit Holzstäbchen oder Gabel einstechen.
Für die charakteristische kompakte Struktur fein gemahlenes Hartweizenmehl verwenden.
Häufig gefragt
Ja. Ersetze die 200 g Hartweizenmehl durch dieselbe Menge Weizenmehl Type 550. Die Krume wird dann etwas weniger kompakt und der Teig etwas elastischer.
Sie sollen während der etwa 90-minütigen Stückgare sichtbar aufgehen, sich aber nicht verdoppeln.
Die Einstiche helfen, beim Backen große Teigblasen zu vermeiden.
Das Brot schmeckt in Scheiben zu kräftigem Käse oder Wurst und kann auch pur serviert werden.
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