Festkochende Kartoffeln verwenden
Festkochende Kartoffeln behalten beim Braten und anschließenden Ziehenlassen besser ihre Form.
Kartoffelbeilage aus Andalusien
Würzige andalusische Kartoffelbeilage aus Málaga: goldbraun gebratene Kartoffelscheiben werden mit einer aromatischen Sauce aus Knoblauch, Paprika, Kreuzkümmel, Oregano und Weißweinessig überzogen.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Patatas en adobillo verbinden knusprig gebratene Kartoffeln mit einer würzigen, leicht säuerlichen Adobillo-Sauce. Die eigenständige Beilage aus Málaga passt warm auf eine Tapasplatte oder als Guarnición zu weiteren Gerichten.
Goldbraune, weiche Kartoffelscheiben mit einer würzigen Knoblauchnote, warmen Gewürzaromen und einer fein säuerlichen Essignote.
Schritt für Schritt
Kartoffeln schälen und in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden. Kurz abspülen und anschließend mit einem sauberen Küchentuch gründlich trocken tupfen.
Daran erkennst du es: Die Kartoffelscheiben sind sauber und möglichst trocken.
Wichtig: Kartoffeln vor dem Kontakt mit heißem Öl gründlich abtrocknen.
Das Olivenöl in einer breiten Pfanne erhitzen. Die Kartoffelscheiben portionsweise jeweils 5 bis 6 Minuten braten, bis sie außen goldbraun und innen weich sind. Herausnehmen und abtropfen lassen.
Daran erkennst du es: Die Scheiben sind außen goldbraun und lassen sich innen leicht einstechen.
Wichtig: Kartoffeln vorsichtig in das heiße Öl geben und beim Herausnehmen gut abtropfen lassen.
Etwa 2 EL des Bratöls in der Pfanne lassen. Die geschälten, fein geschnittenen Knoblauchzehen bei milder Hitze 1 bis 2 Minuten anbraten, ohne sie dunkel werden zu lassen. Die Pfanne vom Herd nehmen und Paprikapulver, Kreuzkümmel, Oregano und Salz einrühren.
Daran erkennst du es: Der Knoblauch ist weich und aromatisch, aber nicht dunkel gebräunt.
Wichtig: Die Pfanne vor dem Einrühren des Paprikapulvers vom Herd nehmen, wenn das Öl sehr heiß ist.
Wasser, Weißweinessig und Lorbeerblatt dazugeben. Die Sauce wieder auf den Herd stellen und 3 Minuten sanft köcheln lassen.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist aromatisch verbunden und leicht reduziert.
Wichtig: Flüssigkeit langsam und mit Abstand zum heißen Öl in die Pfanne geben.
Die gebratenen Kartoffeln vorsichtig in die Pfanne geben und in der Sauce schwenken. Bei niedriger Hitze 4 bis 5 Minuten ziehen lassen, bis alle Scheiben überzogen sind und die Sauce leicht bindet.
Daran erkennst du es: Die Kartoffeln sind vollständig mit Sauce überzogen und die Sauce haftet leicht an den Scheiben.
Das Lorbeerblatt entfernen und die Patatas en adobillo 2 Minuten ruhen lassen. Warm als Kartoffelbeilage oder Tapa servieren.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist leicht gebunden und die Kartoffeln sind warm servierfertig.
Wichtig: Lorbeerblatt vor dem Servieren vollständig entfernen.
Gut zu wissen
Festkochende Kartoffeln behalten beim Braten und anschließenden Ziehenlassen besser ihre Form.
Die angegebene Ölmenge dient zum Braten; je nach Pfannenbreite und Bratweise kann etwas Öl übrig bleiben.
Der Weißweinessig wird mit Wasser und Gewürzen kurz geköchelt, damit seine Säure die Kartoffeln aromatisiert, ohne isoliert hervorzustechen.
Die Sauce wird etwas kräftiger und komplexer, mit einer markanteren Essignote.
Weißweinessig im gleichen Volumen durch Sherryessig ersetzen und die Sauce wie angegeben köcheln lassen.
Die Kartoffeln erhalten eine rauchigere Würze.
Den größten Anteil durch edelsüßes Paprikapulver und höchstens einen kleinen Anteil durch geräuchertes Paprikapulver ersetzen; nicht zusätzlich salzen.
Das Olivenölaroma wird schwächer, die Bratfunktion bleibt erhalten.
Das Olivenöl im gleichen Volumen durch ein hitzestabiles neutrales Pflanzenöl ersetzen.
Kartoffeln sorgfältig trocken tupfen und portionsweise braten.
Kartoffeln aus der Pfanne nehmen, die Pfanne wieder aufheizen und die Scheiben portionsweise weiterbraten.
Die Pfanne vor dem Einrühren der Gewürze vom Herd nehmen.
Bei deutlich verbranntem Geschmack die Würzbasis nicht weiterverwenden und neu ansetzen.
Kartoffeln nur vorsichtig schwenken und die Ziehzeit einhalten.
Zerfallene Stücke als rustikale Kartoffelbeilage servieren und die Sauce vorsichtig unterheben.
Das angegebene Verhältnis einhalten und die Sauce 3 Minuten sanft köcheln lassen.
Mit etwas Wasser verdünnen und kurz weiterköcheln lassen; anschließend vorsichtig abschmecken.
Eine kräftigere Version mit mehr Paprika- und Kreuzkümmelaroma.
Oregano steht stärker im Vordergrund und gibt der Sauce ein ausgeprägteres Kräuteraroma.
Die Kartoffeln werden mit weniger Öl in mehreren Durchgängen gebraten; die Oberfläche wird dadurch etwas weniger reichhaltig.
Die Kartoffeln können einige Stunden im Voraus zubereitet und abgedeckt gekühlt werden. Zum Servieren in der Pfanne langsam erwärmen; die Textur ist frisch am besten.
Reste nach dem Abkühlen abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 2 Tagen verbrauchen.
Nicht längere Zeit ungekühlt stehen lassen; vor dem Kühlen zunächst kurz ausdampfen lassen und anschließend zügig abdecken.
Einfrieren wird wegen der voraussichtlich weicheren Kartoffeltextur nach dem Auftauen nicht empfohlen.
Häufig gefragt
Ja. Die Menge lässt sich vorsichtig reduzieren oder erhöhen. Bei einer Änderung sollte die Sauce weiterhin mit ausreichend Wasser kurz köcheln, damit die Säure ausgewogen bleibt.
Kartoffeln nach dem Abspülen gründlich trocknen, die Pfanne nicht überfüllen und die Scheiben portionsweise braten.
Ja. Das Lorbeerblatt wird nur zum Aromatisieren mitgekocht und vor dem Servieren entfernt.
Unabhängig von Google Analytics verwenden wir eine cookielose, selbst betriebene Reichweitenstatistik mit Plausible. Sie erhält keine Kontodaten, Suchbegriffe oder URL-Parameter. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.
Aus unserer Küche
Kommentare zum Rezept
Wie hat es dir geschmeckt? Teile deine Erfahrungen oder stelle eine Frage.
Kommentare werden geladen …