Kürbis sehr weich garen
Der Kürbis sollte so weich sein, dass er sich vor dem Pürieren leicht zerdrücken lässt. Das erleichtert ein glattes Püree.
Herzhafte Kürbis-Farinetes
Herzhafte katalanische Farinetes aus weich gegartem Kürbis, Weizenmehl, Wasser und Salz. Der Kürbis wird püriert und mit einer glatt angerührten Mehlmischung zu einer warmen, sämigen Speise gebunden.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Farinetes de carbassa sind eine herzhafte katalanische Mehlspeise: Kürbis wird weich gekocht, püriert und mit angerührtem Mehl gebunden. Die Mischung wird weitergekocht, bis sie sämig und löffelbar ist. So entsteht eine warme Kürbisspeise, die weder ein Brotgericht noch krümelige Migas ist.
Warm, weich und löffelbar mit mild-süßlichem Kürbisaroma. Das Mehl verleiht der Speise eine sämige, leicht herzhafte Bindung; sie soll glatt und weich, aber nicht krümelig sein.
Schritt für Schritt
Das Kürbisfleisch in etwa 3 cm große Würfel schneiden.
Wichtig: Beim Schneiden den Kürbis stabil auf das Schneidebrett legen.
Kürbis, 650 ml Wasser und Salz in den Topf geben. Aufkochen und bei mittlerer Hitze 20 bis 25 Minuten garen, bis der Kürbis sehr weich ist.
Daran erkennst du es: Die Würfel lassen sich leicht mit einem Kochlöffel oder einer Gabel zerdrücken.
Wichtig: Heiße Flüssigkeit und aufsteigenden Dampf vorsichtig handhaben.
150 ml Kochflüssigkeit abnehmen und beiseitestellen. Den Kürbis mit der übrigen Flüssigkeit im Topf fein pürieren.
Daran erkennst du es: Das Püree ist möglichst glatt und enthält keine größeren Kürbisstücke.
Wichtig: Beim Pürieren heißer Flüssigkeit Spritzer vermeiden und den Stabmixer nicht außerhalb der Flüssigkeit einschalten.
Das Weizenmehl mit dem kalten Wasser glatt verrühren, sodass keine Klümpchen bleiben.
Daran erkennst du es: Die Mischung ist glatt und fließfähig.
Die Mehlmischung unter ständigem Rühren in das heiße Kürbispüree geben. Aufkochen lassen und bei niedriger bis mittlerer Hitze etwa 10 Minuten weiterrühren, bis die Farinetes deutlich eindicken und sämig werden. Falls die Masse zu fest ist, nach und nach etwas von der zurückbehaltenen Kochflüssigkeit einrühren.
Daran erkennst du es: Die Masse ist deutlich eingedickt, sämig und löffelbar.
Wichtig: Die heiße, dicke Masse kann beim Aufkochen spritzen; vorsichtig und kontinuierlich rühren.
Mit dem restlichen Salz abschmecken und die Farinetes sofort heiß servieren. Die Konsistenz soll löffelbar und weich sein, nicht krümelig.
Daran erkennst du es: Die Farinetes lassen sich mit dem Löffel aufnehmen und bleiben weich und zusammenhängend.
Gut zu wissen
Der Kürbis sollte so weich sein, dass er sich vor dem Pürieren leicht zerdrücken lässt. Das erleichtert ein glattes Püree.
Das Mehl zuerst mit kaltem Wasser glatt verrühren. So lässt es sich gleichmäßiger in das heiße Kürbispüree einarbeiten.
Die Bindung und der Geschmack können leicht abweichen; die Konsistenz muss eventuell mit Kochflüssigkeit angepasst werden.
Das glutenfreie Mehl wie das Weizenmehl mit dem kalten Wasser glatt verrühren und unter ständigem Rühren einarbeiten.
Das Mehl mit dem kalten Wasser glatt anrühren und anschließend langsam unter ständigem Rühren einarbeiten.
Die Masse weiter kräftig rühren und bei Bedarf durch ein Sieb passieren, bevor sie vollständig andickt.
Die zurückbehaltene Kochflüssigkeit nach und nach einrühren und die Konsistenz während des Andickens prüfen.
Mit kleinen Mengen der zurückbehaltenen Kochflüssigkeit verdünnen und unter Rühren nochmals erwärmen.
Bei niedriger bis mittlerer Hitze weiterkochen und während der gesamten Bindungsphase rühren.
Die nicht angehaftete Masse vorsichtig in einen sauberen Topf umfüllen und dort bei niedriger Hitze weiterführen.
Eine weichere, fließfähigere Konsistenz durch zusätzliches Einrühren von zurückbehaltener Kochflüssigkeit.
Die Konsistenz der gebundenen Kürbis-Mehl-Masse kann sich nach dem Einfrieren und Auftauen verändern.
Häufig gefragt
Der Kürbis sollte sehr weich sein und sich leicht zerdrücken lassen. Nur dann entsteht ein möglichst glattes Püree.
Nach und nach etwas von der zurückbehaltenen Kochflüssigkeit einrühren, bis die Masse wieder weich und löffelbar ist.
Die kalte Flüssigkeit hilft, eine glatte Mehlmischung ohne Klümpchen herzustellen, bevor sie in das heiße Kürbispüree kommt.
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