Maruxas de nata

Galicien · Nata-Gebäck

Rustikale galicische Galletas aus Schlagsahne, braunem Zucker, Weizenmehl und etwas Salz. Der gekühlte Teig wird portioniert und gebacken, bis die Ränder goldgelb und die vollständig ausgekühlten Kekse knusprig sind.

Zum Rezept
Maruxas de nata aus Galicien
Vorbereitung 20 Minuten
Kochen / Backen 40 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 35 Minuten
Gesamtzeit ca. 90 Minuten
Menge Stück
Gerichtsform und Gerichtsart Kekse und kleine trockene Süßgebäcke
Prägende Zutatenfamilie Milchprodukte, Weizen
Prägende Zubereitungsverfahren Backen
Geprüfte Rezept-Eignung Vegetarisch (Ei und Milch möglich)

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Die Schlagsahne liefert Feuchtigkeit und Fett und verbindet sich mit Zucker und Mehl zu einem einfachen, weichen Teig.
  • Das Kühlen festigt den Teig, sodass sich die Portionen leichter abnehmen und auf dem Blech verteilen lassen.
  • Das Backen bei 180 °C lässt die Ränder goldgelb werden, während die Mitte zunächst etwas heller bleiben darf.
  • Das vollständige Auskühlen sorgt dafür, dass die Kekse ihre knusprige Struktur entwickeln.

Maruxas de nata sind kleine, rustikale Galletas mit einer besonders einfachen Grundmasse aus Nata beziehungsweise gut gekühlter Schlagsahne, Zucker und Weizenmehl. Die kurze Kühlzeit macht den weichen Teig formbarer, bevor die Portionen im Ofen gebacken werden. Die Kekse passen besonders gut zu Kaffee oder Kakao.

Rustikale, unregelmäßig geformte Kekse mit goldgelben Rändern, heller Mitte und nach dem Auskühlen knusprigem Biss. Sie schmecken buttrig-cremig durch die Sahne, angenehm karamellig durch den braunen Zucker und mild getreidig.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Teig zubereiten und backen

  1. Sahne und Zucker verrühren

    Schlagsahne und braunen Zucker in eine große Schüssel geben. Mit dem Handrührgerät oder einem Schneebesen 3–4 Minuten verrühren, bis sich der Zucker weitgehend gelöst hat und die Mischung leicht cremig ist. Die Sahne nicht zu fester Schlagsahne aufschlagen.

    4 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Mischung ist leicht cremig und der Zucker weitgehend gelöst.

    • Nur verrühren, nicht zu fester Schlagsahne aufschlagen.
  2. Mehl und Salz einarbeiten

    Mehl und Salz mischen. Beides nach und nach zur Sahnemischung geben und mit einem stabilen Löffel oder Teigschaber verrühren, bis ein weicher, klebriger Teig entsteht.

    5 Minuten

    Daran erkennst du es: Der Teig ist weich und klebrig, ohne sichtbare trockene Mehlstellen.

    • Das Mehl portionsweise einarbeiten, damit der Teig gleichmäßig bindet.
  3. Teig kühlen

    Die Schüssel abdecken und den Teig 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Dadurch wird er fester und lässt sich leichter portionieren.

    30 Minuten

    Daran erkennst du es: Der Teig ist nach dem Kühlen fester und lässt sich leichter abnehmen.

    • Die Schüssel gut abdecken, damit der Teig keine Fremdgerüche annimmt.
  4. Ofen und Bleche vorbereiten

    Den Backofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.

    10 Minuten 180 °C
    • Die Bleche erst belegen, wenn der Teig gekühlt und der Ofen vorgeheizt ist.

    Wichtig: Beim Umgang mit dem heißen Backofen und den Blechen vorsichtig arbeiten.

  5. Portionieren und formen

    Mit zwei Teelöffeln oder leicht angefeuchteten Händen etwa 30 gleich große Portionen von jeweils 18 g Teig abnehmen. Mit ausreichend Abstand auf die Bleche setzen und jede Portion leicht flach drücken. Die Galletas müssen nicht vollkommen gleichmäßig geformt sein.

    10 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Portionen liegen mit ausreichend Abstand auf den Blechen und sind leicht flach gedrückt.

    • Leicht angefeuchtete Hände verhindern, dass der weiche Teig stark klebt.
    • Ausreichend Abstand lassen, damit die Kekse beim Backen nicht zusammenlaufen.
  6. Galletas backen

    Die Bleche nacheinander auf der mittleren Schiene jeweils 18–20 Minuten backen. Die Ränder sollen goldgelb sein, während die Mitte noch etwas heller bleiben darf.

    40 Minuten 180 °C

    Daran erkennst du es: Die Ränder sind goldgelb, die Mitte darf noch etwas heller sein.

    • Die Bleche nacheinander backen und die zweite Charge bis dahin kühl halten.
    • Die Backzeit bei stark abweichender Keksgröße entsprechend beobachten.

    Wichtig: Heiße Bleche nur mit geeignetem Hitzeschutz herausnehmen.

  7. Abkühlen lassen

    Die Maruxas de nata 5 Minuten auf dem Blech abkühlen lassen, dann vorsichtig auf ein Kuchengitter setzen und vollständig auskühlen lassen. Erst danach werden sie knusprig.

    5 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Kekse sind vollständig ausgekühlt und knusprig.

    • Die Kekse erst nach dem kurzen Abkühlen auf dem Blech umsetzen, damit sie nicht brechen.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Teigkonsistenz: Der Teig bleibt vor dem Kühlen weich und klebrig. Das ist beabsichtigt; die Kühlzeit macht ihn portionierbar.
  • Knusprigkeit entsteht beim Auskühlen: Die Kekse dürfen beim Herausnehmen aus dem Ofen in der Mitte noch etwas heller und weicher wirken. Ihre knusprige Struktur entwickelt sich erst beim vollständigen Auskühlen.

Zutatenwissen

Sahne mit ausreichendem Fettgehalt

Schlagsahne mit mindestens 35 % Fett liefert die im Rezept vorgesehene cremige Grundlage und die nötige Fettmenge für die Teigstruktur.

Mehltyp

Weizenmehl Type 405 oder 550 ist vorgesehen. Beide Varianten ergeben einen formbaren, milden Teig; die Konsistenz kann je nach Mehl leicht variieren.

Typische Fehler und ihre Lösung

Die Mischung wird sehr luftig und ähnelt fester Schlagsahne.

Nur so lange verrühren, bis der Zucker weitgehend gelöst und die Mischung leicht cremig ist.

Die Mischung vorsichtig weiterverarbeiten und das Mehl nach und nach einarbeiten; die Kekse können etwas luftiger werden.

Der Teig lässt sich kaum portionieren.

Die vollständige Kühlzeit von 30 Minuten einhalten und den Teig bis zum Portionieren abgedeckt lassen.

Den Teig vor dem Portionieren etwas länger kühlen.

Die Ränder werden deutlich dunkel, bevor die Mitte fest ist.

Gleich große Portionen formen und die Kekse herausnehmen, sobald die Ränder goldgelb sind.

Die nächste Charge kürzer backen und die Ofentemperatur prüfen.

Die frisch gebackenen Kekse zerbrechen beim Transfer.

Die Kekse zunächst 5 Minuten auf dem Blech abkühlen lassen.

Sehr weiche Kekse noch einige Minuten länger auf dem Blech ruhen lassen.

Servieren und kombinieren

  • Zum Kaffee: Die knusprigen Maruxas de nata als kleines Gebäck zu Kaffee servieren.
  • Zu Kakao: Die Kekse zu heißem oder kaltem Kakao reichen; ihre karamellige Süße passt gut zu einem cremigen Getränk.

Planen und Reste genießen

Aufbewahren

Nach dem vollständigen Auskühlen in einer luftdicht schließenden Dose bei Raumtemperatur aufbewahren.

Nur vollständig ausgekühlte Kekse verpacken, damit sich kein Kondenswasser bildet.

Einfrieren

Das Einfrieren ist für diese knusprigen Kekse nicht näher festgelegt; es kann die Textur beeinträchtigen.

Allergene und Nährwerte

  • Milch: enthält · Schlagsahne ist eine Milchzutat.
  • Glutenhaltiges Getreide: enthält · Weizenmehl enthält Gluten.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Warum muss der Teig gekühlt werden?

Die Kühlzeit macht den zunächst weichen und klebrigen Teig fester, sodass er leichter portioniert und auf den Blechen verteilt werden kann.

Wann werden die Maruxas de nata knusprig?

Die Kekse werden erst beim vollständigen Auskühlen knusprig. Deshalb dürfen sie beim Herausnehmen aus dem Ofen in der Mitte noch etwas heller und weicher wirken.

Welche Sahne eignet sich für das Rezept?

Vorgesehen ist gut gekühlte Schlagsahne mit mindestens 35 % Fett. Sie wird nur leicht cremig verrührt und nicht zu fester Schlagsahne aufgeschlagen.

Aus unserer Küche

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