Tejas de Tolosa

Mandelgebäck aus dem Baskenland

Hauchdünnes, knuspriges Mandelgebäck aus Tolosa in Gipuzkoa. Die süßen Fladen werden gebacken und noch warm über eine Rundung gelegt, sodass ihre typische dachziegelartige Form entsteht.

Zum Rezept
Tejas de Tolosa: knuspriges Mandelgebäck aus dem Baskenland
Vorbereitung 35 Minuten
Kochen / Backen 20 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 5 Minuten
Gesamtzeit ca. 50 Minuten
Menge Stück
Gerichtsform und Gerichtsart Kekse und kleine trockene Süßgebäcke
Prägende Zutatenfamilie Eier, Milchprodukte, Nüsse und Samen
Prägende Zubereitungsverfahren Backen
Geprüfte Rezept-Eignung Vegetarisch (Ei und Milch möglich)

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Die Kombination aus gemahlenen und gehackten oder gehobelten Mandeln verbindet eine zarte Grundstruktur mit spürbarem Biss.
  • Das dünne Ausstreichen sorgt für knusprige Ränder und eine biegsame Mitte direkt nach dem Backen.
  • Das Formen im warmen Zustand ermöglicht die typische gebogene, an Dachziegel erinnernde Gestalt.

Tejas de Tolosa sind feine baskische Mandelgebäcke mit goldbraunen Rändern und einer charakteristischen gebogenen Form. Die Masse wird sehr dünn ausgestrichen, kurz gebacken und direkt danach über ein Nudelholz, eine schmale Flasche oder einen runden Kochlöffel gelegt. So werden die Tejas nach dem Auskühlen knusprig und eignen sich zu Kaffee oder als Dessertbegleitung.

Sehr dünn, leicht und knusprig mit goldbraunen Rändern, feinem Mandelaroma und frischer Zitronennote. Die gehackten oder gehobelten Mandeln sorgen für zusätzlichen Biss, während die frisch gebackene Mitte kurz weich und formbar bleibt.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Zubereitung

  1. Ofen vorheizen und Bleche vorbereiten

    Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier oder Silikonmatten auslegen. Die Butter schmelzen und etwas abkühlen lassen.

    10 Minuten 180 °C
    • Die Bleche vollständig vorbereiten, damit die Tejas nach dem Backen ohne Verzögerung geformt werden können.

    Wichtig: Die geschmolzene Butter vor dem Einrühren etwas abkühlen lassen.

  2. Trockene Zutaten mischen

    Gemahlene Mandeln, gehackte oder gehobelte Mandeln, Puderzucker, Weizenmehl und Salz in der Rührschüssel gleichmäßig vermischen.

    3 Minuten
    • Die trockenen Zutaten gründlich verteilen, damit sich später keine Mehl- oder Salznester bilden.
  3. Masse anrühren

    Eiweiß, ZitronenschaleDie aromatische Schale der Zitrone, die Speisen und Getränke frisch würzt. und die flüssige, abgekühlte Butter hinzufügen. Alles mit dem Teigschaber zu einer zähflüssigen, gleichmäßigen Masse verrühren. Nicht aufschlagen.

    5 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Masse ist gleichmäßig und zähflüssig, aber nicht luftig aufgeschlagen.

    • Nur so lange rühren, bis keine trockenen Stellen mehr sichtbar sind.
  4. Teig dünn ausstreichen

    Pro Tejas etwa 1 gehäuften Teelöffel Masse mit ausreichend Abstand auf das vorbereitete Blech setzen. Die Häufchen mit der Rückseite eines leicht angefeuchteten Löffels zu sehr dünnen, runden Fladen von etwa 6 bis 7 cm Durchmesser verstreichen. Zunächst nur ein Blech vorbereiten.

    12 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Fladen sind gleichmäßig dünn und haben ausreichend Abstand zueinander.

    • Nicht zu viele Fladen auf einmal vorbereiten, damit sie nach dem Backen schnell geformt werden können.
  5. Tejas backen

    Das Blech auf der mittleren Schiene 8 bis 10 Minuten backen.

    10 Minuten 180 °C

    Daran erkennst du es: Die Ränder sind goldbraun und die Fladen in der Mitte noch leicht biegsam.

    • Die Mitte darf beim Herausnehmen noch leicht biegsam sein; beim Auskühlen werden die Tejas fest.

    Wichtig: Das heiße Blech vorsichtig aus dem Ofen nehmen.

  6. Warm formen

    Die Tejas sofort mit einem breiten Pfannenwender vom Blech lösen und jeweils über ein Nudelholz, eine schmale Flasche oder einen runden Kochlöffel legen. Kurz andrücken und auskühlen lassen. Nach wenigen Minuten werden sie fest und knusprig.

    5 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Tejas sind nach dem Auskühlen fest und knusprig.

    • Zügig arbeiten: Die Fladen lassen sich nur warm sauber biegen.

    Wichtig: Vorsicht an Blech und Gebäck, da beides unmittelbar nach dem Backen sehr heiß ist.

  7. Restliche Masse verarbeiten

    Die restliche Masse auf dieselbe Weise verarbeiten. Falls ein Fladen beim Formen schon zu fest wird, das Blech für wenige Sekunden zurück in den warmen Ofen schieben und anschließend weiterformen.

    15 Minuten 180 °C

    Daran erkennst du es: Die Fladen werden wieder biegsam genug, um sie zu formen, ohne dunkel zu werden.

    • Die Tejas portionsweise backen und formen; während ein Blech backt, kann das nächste vorbereitet werden.

    Wichtig: Das Blech nur kurz nachwärmen und beim Herausnehmen vorsichtig handhaben.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Der richtige Zeitpunkt zum Formen: Die Tejas müssen direkt nach dem Backen geformt werden. Nach wenigen Minuten kühlen sie aus und werden knusprig, dann lassen sie sich kaum noch biegen.
  • Sehr dünn ausstreichen: Eine gleichmäßige, dünne Schicht ist entscheidend für die zarte Knusprigkeit und die typische Formbarkeit der Tejas.
  • Blechweise arbeiten: Nur so viele Fladen vorbereiten, wie unmittelbar nach dem Backen geformt werden können. Die restliche Masse erst anschließend ausstreichen.

Zutatenwissen

Zwei Mandeltexturen

Die gemahlenen Mandeln tragen die Grundmasse, während gehackte oder gehobelte Mandeln für zusätzlichen Biss sorgen.

Nur die äußere Schale verwenden

Die Zitrone fein abreiben und möglichst wenig von der weißen bitteren Schicht darunter mitnehmen.

Eiweiß nicht aufschlagen

Das Eiweiß wird nur eingerührt. Aufschlagen würde die Masse unnötig luftiger machen und die dünne Struktur verändern.

Typische Fehler und ihre Lösung

Die Tejas werden eher weich oder kuchenartig statt hauchdünn und knusprig.

Die Häufchen mit der Rückseite eines leicht angefeuchteten Löffels gleichmäßig auf etwa 6 bis 7 cm Durchmesser verstreichen.

Wenn die Fladen noch nicht zu dunkel sind, können sie kurz weitergebacken werden; die typische Formbarkeit kann dadurch jedoch abnehmen.

Die Fladen brechen beim Biegen oder lassen sich nicht mehr formen.

Nach dem Backen sofort mit dem Pfannenwender lösen und nacheinander über die Rundung legen.

Das Blech für wenige Sekunden in den warmen Ofen schieben und anschließend erneut versuchen.

Die Tejas schmecken bitter oder lassen sich nur schwer biegen.

Ab 8 Minuten prüfen und sie herausnehmen, sobald die Ränder goldbraun und die Mitten noch leicht biegsam sind.

Varianten

Flache Mandeltejas

Die frisch gebackenen Fladen werden nicht über eine Rundung gelegt, sondern flach vollständig ausgekühlt.

Stärkerer Mandelbiss

Ein größerer Anteil der Mandeln wird gehackt oder gehobelt verwendet, sodass die Textur kerniger wird.

Servieren und kombinieren

  • Zu Kaffee: Die vollständig ausgekühlten Tejas als knuspriges kleines Gebäck zu Kaffee servieren.
  • Als Dessertbegleitung: Eine Teja als knusprige Begleitung zu einem Dessert reichen, besonders wenn eine kontrastierende Textur gewünscht ist.

Allergene und Nährwerte

  • Schalenfrüchte: enthält · Mandeln sind als Zutat enthalten.
  • Eier: enthält · Eiweiß ist als Zutat enthalten.
  • Milch: enthält · Butter ist als Milchprodukt enthalten.
  • Glutenhaltiges Getreide: enthält · Weizenmehl ist als Zutat enthalten.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Warum müssen die Tejas sofort nach dem Backen geformt werden?

Direkt nach dem Backen sind die dünnen Fladen noch biegsam. Nach wenigen Minuten kühlen sie aus und werden fest und knusprig.

Woran erkenne ich, dass die Tejas fertig gebacken sind?

Die Ränder sollen goldbraun sein, während die Mitte beim Herausnehmen noch leicht biegsam bleibt.

Warum soll zunächst nur ein Blech vorbereitet werden?

So können die gebackenen Tejas sofort gelöst und geformt werden, bevor sie fest werden.

Aus unserer Küche

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