Rinderleber besorgen
Die kleine Menge Rinderleber dient der würzigen Bindung der Sauce. Sie ist häufig beim Metzger oder auf Vorbestellung an der Fleischtheke erhältlich.
Rinderschmorgericht, Comunitat Valenciana
Valencianisches Rinderschmorgericht mit Rinderleber, Honig und Orange in einer kräftigen, sämigen Sauce, abgerundet mit Granatapfelkernen.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Zarte Rindfleischstücke schmoren langsam mit einer würzigen Paste aus geröstetem Brot, Rinderleber, Orangensaft, Nelken, Thymian und Zimt. Honig bringt eine dezente Süße in die dunkle Sauce; Granatapfelkerne setzen zum Schluss einen fruchtigen Akzent. Die Leber wird in kleiner Menge mitverarbeitet und hilft, die Sauce zu binden.
Das Fleisch wird weich und saftig, die Sauce dunkel, würzig und sämig. Honig und Orange schmecken dezent süß-herzhaft; die Granatapfelkerne sorgen für fruchtige Frische.
Schritt für Schritt
Das Rindfleisch trocken tupfen und in etwa 4 cm große Stücke schneiden. Mit den 8 g Salz und etwa der Hälfte des frisch gemahlenen Pfeffers würzen. Die Zwiebel schälen und fein würfeln.
Schweineschmalz und Olivenöl in der schweren Kasserolle erhitzen. Das Fleisch portionsweise rundum kräftig anbraten, bis die Stücke gut gebräunt sind. Herausnehmen und beiseitestellen.
Daran erkennst du es: Die Fleischstücke sind außen kräftig gebräunt; sie müssen noch nicht durchgegart sein.
Das Brot in der Kasserolle von beiden Seiten goldbraun rösten. Die Rinderleber dazugeben und etwa 2 Minuten anbraten, bis sie außen leicht gebräunt ist. Brot und Leber herausnehmen.
Daran erkennst du es: Das Brot ist goldbraun, die Leber außen leicht gebräunt.
Die Zwiebel im verbliebenen Fett bei mittlerer Hitze 8 bis 10 Minuten weich dünsten. Sie soll goldgelb werden, aber nicht dunkel verbrennen.
Daran erkennst du es: Die Zwiebel ist weich und goldgelb.
Brot, Rinderleber, Orangensaft, Nelken, den restlichen Pfeffer, Thymian und Zimt mit 100 ml Rinderbrühe im Mörser zerstoßen oder kurz im Mixer beziehungsweise mit dem Pürierstab zu einer möglichst glatten Paste verarbeiten.
Daran erkennst du es: Die Paste ist möglichst glatt und gleichmäßig vermischt.
Das angebratene Fleisch zurück in die Kasserolle geben. Honig, die restlichen 500 ml Rinderbrühe, Wasser und die Würzpaste einrühren. Alles aufkochen lassen und die Hitze anschließend deutlich reduzieren.
Daran erkennst du es: Die Flüssigkeit hat einmal aufgekocht; danach die Hitze reduzieren.
Das Guiso zugedeckt 60 bis 70 Minuten sanft schmoren lassen. Das Fleisch gelegentlich wenden und prüfen, ob noch genügend Flüssigkeit vorhanden ist. Bei Bedarf etwas Wasser nachgießen.
Daran erkennst du es: Das Fleisch wird zunehmend weich und die Flüssigkeit köchelt nur sanft.
Den Deckel abnehmen und das Gericht weitere 10 bis 15 Minuten sanft einkochen lassen, bis die Sauce sämig ist und das Fleisch weich bleibt. Die Nelken vor dem Servieren herausnehmen.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist sämig und das Fleisch lässt sich leicht zerteilen.
Die Granatapfelkerne unterheben oder über das fertige Guiso streuen. Das Gericht 10 Minuten ruhen lassen und anschließend mit der Sauce servieren.
Daran erkennst du es: Das Fleisch ist weich und die Sauce sämig.
Gut zu wissen
Die kleine Menge Rinderleber dient der würzigen Bindung der Sauce. Sie ist häufig beim Metzger oder auf Vorbestellung an der Fleischtheke erhältlich.
Das Fleisch portionsweise anbraten und jeder Portion genug Platz lassen.
Die Stücke herausnehmen, die Flüssigkeit verdampfen lassen und das Fleisch portionsweise weiterbräunen.
Bei mittlerer Hitze dünsten und zwischendurch umrühren.
Wenn sie deutlich verbrannt schmeckt, die Zwiebel entfernen und eine frische Zwiebel im verbliebenen Fett weich dünsten.
Den Deckel für die letzten 10 bis 15 Minuten abnehmen und sanft einkochen lassen.
Das Fleisch vorübergehend herausnehmen und die Sauce ohne Deckel weiter reduzieren; danach das Fleisch wieder einlegen.
Das Guiso lässt sich am Vortag vollständig garen. Rasch in flache, abgedeckte Behälter umfüllen und kühlen; Granatapfelkerne erst beim Servieren zugeben.
Reste innerhalb von 2 Stunden in flache Behälter füllen und kühlen. Im Kühlschrank bei höchstens 4 °C aufbewahren und innerhalb von 3 bis 4 Tagen verbrauchen.
Bei einer Umgebungstemperatur über 32 °C nicht länger als 1 Stunde ungekühlt stehen lassen.
Das abgekühlte Guiso portionsweise luftdicht verpacken und einfrieren.
Im Kühlschrank auftauen und anschließend auf dem Herd gründlich erhitzen. Gefrorene Reste können auch direkt in einem Topf erwärmt werden; dabei regelmäßig umrühren.
Häufig gefragt
Sie wird in kleiner Menge mit geröstetem Brot und Orangensaft zu einer Würzpaste verarbeitet. So würzt und bindet sie die Sauce, statt als eigenes Stück serviert zu werden.
Ja. Garen Sie es vollständig, kühlen Sie es rasch in flachen Behältern und bewahren Sie es im Kühlschrank auf. Granatapfelkerne erst beim Servieren zugeben.
Den Deckel abnehmen und das Guiso bei sanfter Hitze weiter einkochen lassen, bis die Sauce sämig ist.
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