Garnelen gründlich trocknen
Trockene Garnelen verhindern unnötige Ölspritzer und helfen dem Bierteig, gleichmäßig an der Oberfläche zu haften.
Herzhafte Fritura aus Murcia
Caballitos sind eine murcianische Fritura aus rohen Garnelen im luftigen Bierteig. Die Garnelen werden am Schwanz gehalten, goldbraun frittiert und warm mit Zitronenspalten serviert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Caballitos bringen den unkomplizierten Charakter einer Tapas-Fritura auf den Teller: Rohe Garnelen werden in einen lockeren, kalten Bierteig getaucht und portionsweise frittiert. So entsteht eine knusprige, aufgegangene Hülle, während die Garnelen saftig bleiben. Direkt aus der Pfanne und mit etwas Zitronensaft serviert, passen sie ideal auf eine Tapasplatte.
Außen sind die Caballitos goldbraun, knusprig und leicht aufgegangen. Im Inneren bleiben die Garnelen saftig und zart; der Geschmack verbindet mildes Bieraroma, Garnelen und frischen Zitronensaft.
Schritt für Schritt
Die Garnelen vollständig auftauen lassen, falls nötig. Köpfe und Schalen bis auf die Schwanzenden entfernen. Den dunklen Darmfaden vorsichtig herausziehen und die Garnelen mit Küchenpapier gründlich trocken tupfen.
Daran erkennst du es: Die Garnelen sind sauber vorbereitet und außen möglichst trocken.
Wichtig: Rohe Garnelen getrennt von verzehrfertigen Lebensmitteln verarbeiten und Hände sowie Arbeitsflächen anschließend gründlich reinigen.
Das Mehl in die Rührschüssel geben. Das sehr kalte Bier nach und nach mit dem Schneebesen einarbeiten, bis ein glatter, dickflüssiger Teig entsteht, der die Garnelen gut umhüllt. Das Salz unterrühren. Die Schüssel abdecken und den Teig 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt, dickflüssig und haftet am Schneebesen.
Das Öl in einer hohen Pfanne oder einem breiten Topf auf 170 bis 175 °C erhitzen. Es sollte etwa 3 bis 4 cm hoch stehen und keinesfalls rauchen.
Daran erkennst du es: Das Öl ist heiß genug zum Frittieren, raucht aber nicht.
Wichtig: Heißes Öl niemals unbeaufsichtigt lassen und kein Wasser in das Öl gelangen lassen.
Den Körper jeder Garnele am Schwanzende halten und in den Bierteig tauchen. Kurz abtropfen lassen, sodass der Schwanz frei bleibt und der Körper gleichmäßig mit Teig bedeckt ist.
Daran erkennst du es: Der Garnelenkörper ist gleichmäßig mit einer dicken, haftenden Teigschicht überzogen; der Schwanz bleibt frei.
Die Garnelen portionsweise in das heiße Öl geben. Nicht zu viele gleichzeitig frittieren, damit die Temperatur nicht stark abfällt. Die Caballitos etwa 1 bis 2 Minuten pro Seite frittieren, bis die Hülle goldbraun und aufgegangen ist.
Daran erkennst du es: Die Teighülle ist goldbraun und aufgegangen, die Garnelen sind vollständig durchgegart.
Wichtig: Nur hitzebeständige Utensilien verwenden und die Garnelen nicht aus großer Höhe in das Öl fallen lassen.
Die fertigen Caballitos mit der Schaumkelle herausheben und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Mit den Zitronenspalten sofort warm servieren und nach Geschmack etwas Zitronensaft darüberpressen.
Daran erkennst du es: Die Caballitos sind gut abgetropft und werden noch heiß serviert.
Gut zu wissen
Trockene Garnelen verhindern unnötige Ölspritzer und helfen dem Bierteig, gleichmäßig an der Oberfläche zu haften.
Die angegebene Ölmenge ist ungefähr. Entscheidend ist eine Füllhöhe von etwa 3 bis 4 cm in einer hohen Pfanne oder einem breiten Topf.
Die Teighülle bleibt luftig, erhält aber weniger Bieraroma und kann etwas neutraler schmecken.
Das Wasser genauso kalt und nach und nach wie das Bier in das Mehl einarbeiten.
Der Geschmack wird neutraler; die Frittierfunktion bleibt vergleichbar.
Das Öl auf 170 bis 175 °C erhitzen und auf eine rauchfreie Frittiertemperatur achten.
Die Garnelen vor dem Eintauchen in den Teig sorgfältig mit Küchenpapier trocknen.
Die Garnelen vorsichtig aus dem Öl nehmen, die nächste Charge gründlicher trocknen und das Öl auf Spritzer prüfen.
Das Öl auf 170 bis 175 °C bringen und nur portionsweise frittieren.
Die nächste Charge erst einlegen, wenn das Öl wieder ausreichend heiß ist.
In kleinen Chargen arbeiten und zwischen den Chargen kurz warten.
Die laufende Charge fertig garen, herausheben und die verbleibenden Garnelen in kleineren Chargen frittieren.
Das kalte Bier nach und nach mit dem Schneebesen einarbeiten.
Den Teig vorsichtig weiter verrühren, ohne ihn unnötig lange zu bearbeiten.
Eine alkoholfreie Variante mit sehr kaltem Mineralwasser mit Kohlensäure statt Bier.
Die knusprige Bierteighülle verliert beim Einfrieren voraussichtlich deutlich an Qualität.
Häufig gefragt
Der Teig sollte glatt und dickflüssig sein, sodass er die Garnelen gleichmäßig umhüllt und nicht sofort vollständig abläuft.
Die Garnele wird am Schwanz gehalten und nur der Körper in den Teig getaucht. So lässt sie sich leichter greifen und typisch als Caballito servieren.
Zu viele Garnelen auf einmal senken die Öltemperatur stark. Kleinere Chargen ergeben eine gleichmäßigere, luftigere und knusprigere Hülle.
Am besten schmecken sie sofort nach dem Abtropfen, solange die Bierteighülle noch warm und knusprig ist.
Unabhängig von Google Analytics verwenden wir eine cookielose, selbst betriebene Reichweitenstatistik mit Plausible. Sie erhält keine Kontodaten, Suchbegriffe oder URL-Parameter. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.
Aus unserer Küche
Kommentare zum Rezept
Wie hat es dir geschmeckt? Teile deine Erfahrungen oder stelle eine Frage.
Kommentare werden geladen …