Unbehandelte Zitrusfrüchte verwenden
Da die Schale direkt in den Teig kommt, eignen sich unbehandelte Orange und Zitrone zum Abrieb.
Madrilenisches Festtagsgebäck
Ringförmiges madrilenisches Festtags-Hefegebäck mit Zitrusnoten, Mandelblättchen und einer luftigen Sahnefüllung.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Die Corona de la Almudena ist ein süßes Hefeteiggebäck aus Madrid, das traditionell rund um die Fiesta de la Almudena angeboten wird. Der weich-elastische Teig wird zweimal geführt, zu einem Ring geformt, goldbraun gebacken und nach dem vollständigen Auskühlen mit gesüßter Schlagsahne gefüllt.
Außen goldbraun und leicht knusprig, innen weich, elastisch und feinporig. Die Zitrusaromen wirken frisch, während Mandelblättchen für nussigen Biss und die Sahnefüllung für eine kühle, luftige Cremigkeit sorgen.
Schritt für Schritt
Milch, Butter und Eier etwa 30 Minuten vor dem Kneten aus dem Kühlschrank nehmen. Ein Backblech mit Backpapier belegen. Die Milch nur leicht temperieren; sie soll nicht heiß sein.
Mehl, trockene Hefe, Zucker und Salz in der großen Schüssel vermischen. Milch und Eier dazugeben und alles zunächst langsam verkneten, bis kein trockenes Mehl mehr zu sehen ist.
Daran erkennst du es: Es ist kein trockenes Mehl mehr sichtbar.
Die weiche Butter in mehreren Portionen einarbeiten. Orangen- und ZitronenschaleDie aromatische Schale der Zitrone, die Speisen und Getränke frisch würzt. hinzufügen. Den Teig mit der Küchenmaschine etwa 10 Minuten bei mittlerer Geschwindigkeit kneten. Von Hand dauert es etwa 15 bis 20 Minuten; zwischendurch helfen kurze Pausen. Der Teig soll glatt, elastisch und weich sein, anfangs darf er leicht kleben.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt, elastisch und weich.
Den Teig zu einer Kugel formen, in eine leicht geölte Schüssel legen und abdecken. Bei Raumtemperatur etwa 60 bis 90 Minuten gehen lassen, bis sich das Volumen ungefähr verdoppelt hat. Die genaue Zeit hängt von der Raumtemperatur ab.
Daran erkennst du es: Das Teigvolumen hat sich ungefähr verdoppelt.
Den aufgegangenen Teig auf das vorbereitete Blech geben. Mit den Fingern in der Mitte ein Loch öffnen und den Teig vorsichtig zu einem gleichmäßigen Ring von etwa 24 cm Außendurchmesser ziehen. Das Loch sollte ungefähr 10 cm breit sein, damit es beim Backen nicht wieder zuläuft.
Daran erkennst du es: Ein gleichmäßiger Ring mit deutlich offenem Zentrum ist geformt.
Die geformte Krone locker mit einem Tuch abdecken und weitere 60 bis 90 Minuten gehen lassen, bis sie sichtbar aufgegangen ist. Gegen Ende der Gehzeit den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Daran erkennst du es: Der Ring ist sichtbar aufgegangen und wirkt luftig.
Wichtig: Beim Öffnen und Schließen des heißen Backofens vorsichtig arbeiten.
Das Ei verquirlen und die Krone behutsam damit bestreichen. Die Mandelblättchen gleichmäßig darüberstreuen. Das Blech auf der mittleren Schiene einschieben und die Corona de la Almudena etwa 30 Minuten backen, bis sie goldbraun ist. Wird die Oberfläche gegen Ende zu dunkel, locker mit Backpapier abdecken.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist gleichmäßig goldbraun.
Wichtig: Backblech und Kranz sind unmittelbar nach dem Backen sehr heiß.
Die gebackene Krone auf ein Kuchengitter legen und vollständig auskühlen lassen. Sie sollte vor dem Füllen nicht mehr warm sein, damit die Sahne stabil bleibt.
Daran erkennst du es: Der Kranz fühlt sich auch im Inneren nicht mehr warm an.
Die kalte Schlagsahne mit dem Puderzucker steif schlagen. Die Krone mit einem langen Sägemesser waagerecht halbieren. Die Sahne in einen Spritzbeutel geben und auf die untere Hälfte spritzen. Die obere Hälfte vorsichtig aufsetzen.
Daran erkennst du es: Die Sahne ist standfest und hält ihre Form.
Wichtig: Die gefüllte Krone anschließend kühl halten.
Die Corona de la Almudena vor dem Anschneiden kurz ruhen lassen, damit sich die Füllung gleichmäßig verteilt. Die Mandelblättchen bilden dabei den nussigen Kontrast zur weichen Sahne und zum zarten Hefeteig.
Daran erkennst du es: Die Füllung sitzt gleichmäßig zwischen den beiden Kranzhälften.
Gut zu wissen
Da die Schale direkt in den Teig kommt, eignen sich unbehandelte Orange und Zitrone zum Abrieb.
Gut gekühlte Schlagsahne lässt sich leichter steif schlagen und bleibt in der Füllung stabiler.
Eine gleichmäßige Verteilung sorgt dafür, dass die Oberfläche überall nussigen Biss und leichte Knusprigkeit erhält.
Der Teig kann etwas weniger vollmundig schmecken; die Konsistenz bleibt bei gleicher Flüssigkeitsmenge ähnlich.
Die Milchmenge durch 180 ml ungesüßten Pflanzendrink ersetzen. Für eine vegane Variante müssen zusätzlich Butter, Eier und Sahne separat ersetzt werden.
Das Aroma wird etwas weniger buttrig, die Teigstruktur kann ähnlich bleiben.
Die weiche Butter im gleichen Gewicht durch backfähige Margarine ersetzen.
Die Füllung kann je nach Produkt süßer und etwas weniger milchig schmecken.
Gut gekühlte pflanzliche Schlagcreme verwenden und nach Packungsangabe aufschlagen. Den Puderzucker entsprechend der Grundsüße des Produkts anpassen.
Der nussige Geschmack wird kräftiger und leicht erdiger.
Die Mandelblättchen im gleichen Volumen durch Haselnussblättchen ersetzen. Bei Nussallergien nicht verwenden.
Die Milch nur leicht temperieren und vor dem Kneten nicht erhitzen.
Den Teig an einem mild warmen Ort länger gehen lassen, sofern die Hefe nicht vollständig beeinträchtigt wurde.
Die angegebene Mehlmenge zunächst einhalten und den Teig ausreichend kneten.
Bei noch ungebackenem Teig etwas länger kneten und ihm eine kurze Pause geben, statt sofort weiteres Mehl einzuarbeiten.
Das Loch beim Formen ungefähr 10 cm breit anlegen.
Bei der Formgebung das Zentrum vorsichtig erneut öffnen, bevor die zweite Gehzeit beginnt.
Den Kranz vollständig auskühlen lassen und gut gekühlte Sahne verwenden.
Die gefüllte Krone vor dem Anschneiden kurz kalt stellen.
Der ausgekühlte Hefekranz wird ohne Sahnefüllung serviert und eignet sich dadurch besser zum längeren Aufbewahren bei Raumtemperatur.
Die Zitrusnote wird stärker betont, ohne die Grundstruktur des Hefeteigs zu verändern.
Die Sahnefüllung erhält eine zusätzliche frische Note.
Den ungefüllten, vollständig ausgekühlten Kranz bis zu 12 Stunden im Voraus backen. Die Sahne erst am Serviertag aufschlagen und einfüllen.
Den ungefüllten Kranz luftdicht bei Raumtemperatur lagern. Die gefüllte Corona de la Almudena abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 2 Tagen verzehren.
Eine Sahnefüllung nicht längere Zeit ungekühlt stehen lassen.
Die Sahnefüllung und die empfindliche Hefeteigstruktur können durch Einfrieren und Auftauen an Qualität verlieren.
Häufig gefragt
Nach der ersten Gehzeit sollte sich das Volumen ungefähr verdoppelt haben. Nach der zweiten Gehzeit soll der geformte Ring sichtbar aufgegangen und luftig sein.
Erst wenn die gebackene Krone vollständig ausgekühlt ist. In einem noch warmen Kranz wird die Sahne schnell weich.
Die Krone gegen Ende der Backzeit locker mit Backpapier abdecken und weiterbacken, bis sie durchgebacken und goldbraun ist.
Ja. Von Hand dauert das Kneten etwa 15 bis 20 Minuten. Kurze Pausen können helfen, bis der Teig glatt und elastisch ist.
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