Sagarmines finden
Sagarmines sind kleine, wilde und säuerliche Äpfel. Sie sind am ehesten bei regionalen Obsthöfen, auf Wochenmärkten oder in spezialisierten Feinkostgeschäften erhältlich.
Anisierter Apfellikör · Álava
Patxaka ist ein klarer Ansatzlikör aus kleinen säuerlichen Sagarmines und trinkfertigem Anís. Die entkernten Äpfel mazerieren etwa drei Monate im Anislikör, bevor der Ansatz gefiltert und gekühlt ausgeschenkt wird.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Für diese alavesische Variante werden kleine, säuerliche Wildäpfel vorbereitet und in trinkfertigem Anís angesetzt. Nach einer dreimonatigen dunklen Ruhezeit wird der goldene Ansatz sorgfältig filtriert. Die Hausversion bleibt ein Ansatzgetränk und wird nicht destilliert.
Klarer bis goldener Likör mit frischer, säuerlicher Apfelnote, weicher Aniswürze und einem leicht herben Nachhall.
Schritt für Schritt
Die Äpfel gründlich kontrollieren, waschen und vollständig trocknen. Stiele, Blätter und beschädigte Stellen entfernen. Die Früchte vierteln und die Kerngehäuse sauber herausschneiden.
Daran erkennst du es: Die Apfelstücke sind sauber vorbereitet und frei von Kerngehäusen und beschädigten Stellen.
Die Apfelstücke in das saubere Glasgefäß geben und mit dem Anís übergießen. Die Früchte müssen vollständig von der Flüssigkeit bedeckt sein. Das Gefäß verschließen.
Daran erkennst du es: Alle Apfelstücke liegen unter der Flüssigkeitsoberfläche.
Den Ansatz drei Monate dunkel und möglichst gleichmäßig kühl lagern. Einmal pro Woche das Gefäß vorsichtig schwenken, damit sich Frucht und Flüssigkeit gut verbinden.
Daran erkennst du es: Nach etwa drei Monaten ist der Ansatz aromatisch verbunden und bereit zum Filtern.
Nach drei Monaten den Ansatz zuerst durch ein feines Sieb und anschließend durch ein sauberes Passiertuch in eine Schüssel filtern. Die Apfelstücke nur leicht ausdrücken, damit der Likör klar und nicht unnötig trüb wird.
Daran erkennst du es: Der filtrierte Likör ist weitgehend frei von Fruchtstücken und groben Schwebstoffen.
Den gefilterten Patxaka mit einem Trichter in eine saubere Glasflasche füllen und verschließen. Vor dem Ausschenken gut kühlen. Es wird nichts destilliert.
Daran erkennst du es: Der Likör ist sauber abgefüllt, verschlossen und servierbereit gekühlt.
Gut zu wissen
Sagarmines sind kleine, wilde und säuerliche Äpfel. Sie sind am ehesten bei regionalen Obsthöfen, auf Wochenmärkten oder in spezialisierten Feinkostgeschäften erhältlich.
Der Anís wird trinkfertig verwendet und bildet die klare, anisierte Flüssigkeitsbasis des Ansatzes.
Der Likör wird meist etwas weniger herb und schmeckt stärker nach klassischem Apfel.
Die Holzäpfel wie die Sagarmines kontrollieren, waschen, trocknen, vierteln und entkernen. Anschließend nach denselben Schritten ansetzen.
Ein ausreichend großes Gefäß verwenden und vor dem Verschließen prüfen, ob alle Fruchtstücke unter der Flüssigkeitsoberfläche liegen.
Die Apfelstücke vollständig unter die Flüssigkeit drücken; falls das nicht möglich ist, in ein größeres sauberes Gefäß umfüllen.
Die Früchte nach dem Sieben nur leicht ausdrücken und anschließend durch das Passiertuch laufen lassen.
Den Likör erneut langsam durch ein sauberes Passiertuch filtrieren.
Den Ansatz während der dreimonatigen Mazeration dunkel und möglichst gleichmäßig kühl aufbewahren.
Der Ansatz muss etwa drei Monate vor dem Servieren angesetzt werden. Nach der Mazeration wird er filtriert, abgefüllt und bis zum Ausschenken gekühlt.
Einfrieren ist für diesen klaren Likör nicht beschrieben und kann die Qualität des Ansatzes beeinträchtigen.
Häufig gefragt
Patxaka ist ein Ansatzlikör aus kleinen säuerlichen Äpfeln und Anís.
Der Ansatz zieht etwa drei Monate dunkel und möglichst gleichmäßig kühl.
Ja. Die Apfelstücke sollen vollständig vom Anís bedeckt sein, bevor das Gefäß verschlossen wird.
Ja. Als klar gekennzeichnete Alternative eignen sich 350 g sehr kleine, säuerliche Holzäpfel aus dem Handel. Der Likör wird dadurch meist weniger herb und stärker nach klassischem Apfel schmecken.
Nein. Diese Hausversion wird nur angesetzt, filtriert und abgefüllt.
Patxaka wird vor dem Ausschenken gut gekühlt und kann als Aperitif oder Digestif serviert werden.
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