Compota de poma i pera

Katalanische Kompottküche

Fruchtiges katalanisches Kompott aus Äpfeln und reifen Birnen mit ZimtAromatisches Rindengewürz, das als Stange oder gemahlen verwendet wird., ZitroneDie aromatische Schale der Zitrone, die Speisen und Getränke frisch würzt. und leichter Süßung. Die Früchte werden weich geschmort und anschließend cremig püriert.

Zum Rezept
Compota de poma i pera aus Catalunya
Vorbereitung 20 Minuten
Kochen / Backen 25 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 60 Minuten
Gesamtzeit ca. 105 Minuten
Menge 6 Portionen
Gerichtsform und Gerichtsart Desserts und eigenständige Süßspeisen
Prägende Zutatenfamilie Obst
Prägende Zubereitungsverfahren Schmoren
Geprüfte Rezept-Eignung Vegan, Vegetarisch (Ei und Milch möglich), Vegetarisch ohne Ei (Milch möglich)

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Äpfel und Birnen ergänzen sich mit ihrer unterschiedlichen Süße und sorgen für ein ausgewogenes Fruchtaroma.
  • Zitrone bringt Frische und verhindert, dass die Fruchtaromen schwer wirken.
  • Zimt gibt dem Kompott Wärme, ohne die Frucht zu überdecken.
  • Das kurze Reduzieren vor dem Pürieren konzentriert den Geschmack und ergibt eine cremige, löffelbare Konsistenz.

Compota de poma i pera bringt Catalunya in einer schlichten, fruchtigen Form auf den Tisch. Äpfel und reife Birnen werden mit wenig Wasser, Zitrone und Zimt weich geschmort und anschließend fein püriert. So entsteht ein löffelweiches Kompott, das lauwarm ebenso gut schmeckt wie gut gekühlt.

Weich, cremig und löffelbar mit süß-fruchtigem Apfel-Birnen-Aroma, frischer Zitronennote und warmer Zimtwürze.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Zubereitung

  1. Früchte vorbereiten

    Äpfel und Birnen waschen, schälen, vierteln und die Kerngehäuse entfernen. Das Fruchtfleisch in etwa 2 cm große Stücke schneiden.

    20 Minuten
    • Ähnlich große Stücke garen gleichmäßiger.
    • Reife Birnen müssen nicht besonders klein geschnitten werden, da sie beim Schmoren weich werden.
  2. Kompott ansetzen

    Fruchtstücke, Zucker, Wasser, Zitronensaft, Zitronenschale und Zimtstange in einen breiten Topf geben. Alles bei mittlerer Hitze aufkochen.

    Daran erkennst du es: Die Flüssigkeit beginnt sichtbar zu kochen.

    • Den Topf erst nach dem Einfüllen aller Zutaten erhitzen, damit sich Zucker und Zitrone gleichmäßig verteilen.
  3. Früchte weich schmoren

    Den Topf abdecken und die Früchte bei niedriger Hitze etwa 15 Minuten weich schmoren. Danach den Deckel abnehmen und weitere 5 bis 10 Minuten garen, bis kaum noch freie Flüssigkeit im Topf steht.

    25 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Fruchtstücke lassen sich leicht zerdrücken und im Topf steht nur noch wenig freie Flüssigkeit.

    • Bei Bedarf die Hitze so regulieren, dass die Früchte sanft garen und nicht am Topfboden ansetzen.
    • Die Reduktionsphase ohne Deckel konzentriert das Aroma und verhindert ein zu dünnes Kompott.
  4. Kompott pürieren

    Die Zimtstange entfernen. Die weiche Frucht mit einem Kartoffelstampfer oder Stabmixer zu einem cremigen, löffelbaren Kompott verarbeiten. Für eine leicht stückige Konsistenz nur kurz mixen.

    5 Minuten

    Daran erkennst du es: Das Kompott ist weich, cremig und löffelbar.

    • Beim Pürieren nicht zu lange arbeiten, wenn kleine Fruchtstückchen erhalten bleiben sollen.
    • Die entfernte Zimtstange nicht mitpürieren.

    Wichtig: Beim Pürieren heißer Frucht vorsichtig arbeiten und Spritzer vermeiden.

  5. Abkühlen und kühlen

    Das Kompott 10 Minuten abkühlen lassen und anschließend mindestens 1 Stunde im Kühlschrank durchkühlen. Lauwarm oder gekühlt servieren. Während der Kühlzeit kann das Kompott fest und cremig nachziehen.

    70 Minuten

    Daran erkennst du es: Das Kompott ist gut gekühlt oder noch leicht warm und löffelbar.

    • Für lauwarmen Genuss die Kühlzeit verkürzen und das Kompott nach dem kurzen Abkühlen servieren.
    • Für eine gekühlte, festere Konsistenz die volle Kühlzeit einhalten.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Konsistenz steuern: Für ein glattes Kompott länger pürieren. Soll eine leicht stückige Struktur bleiben, den Kartoffelstampfer oder Stabmixer nur kurz einsetzen.
  • Freie Flüssigkeit reduzieren: Die Früchte nach dem Schmoren ohne Deckel weitergaren, bis kaum noch freie Flüssigkeit vorhanden ist. So wird das Kompott cremig statt wässrig.
  • Lauwarm oder gekühlt servieren: Das Kompott kann nach dem kurzen Abkühlen lauwarm gegessen oder vollständig im Kühlschrank durchgekühlt werden.

Zutatenwissen

Reifegrad der Früchte

Reife Birnen liefern zusätzliche Süße und werden schnell weich. Die Apfelsorte darf etwas fester sein, sollte aber aromatisch schmecken.

Unbehandelte Zitrone

Für die abgeriebene Schale eine unbehandelte Zitrone verwenden. Saft und Schale geben dem süßen Kompott Frische.

Zimtstange entfernen

Die Zimtstange vor dem Pürieren herausnehmen, damit das Kompott eine ausgewogene Zimtnote behält.

Sinnvolle Alternativen

Ahornsirup

Das Kompott wird aromatischer und etwas flüssiger; die Süße vorsichtig abschmecken.

Zucker durch Ahornsirup ersetzen und die Flüssigkeit im Topf am Ende etwas stärker reduzieren, falls das Kompott zu weich wirkt.

Stabmixer

Das Ergebnis wird besonders glatt und cremig.

Die weich geschmorten Früchte direkt im Topf oder in einem hohen Gefäß kurz pürieren. Für eine stückige Konsistenz nur wenige Sekunden mixen.

Typische Fehler und ihre Lösung

Das Kompott bleibt dünn und läuft vom Löffel.

Die freie Flüssigkeit in der offenen Reduktionsphase weitgehend einkochen lassen.

Das Kompott einige Minuten ohne Deckel weitergaren und dabei regelmäßig umrühren.

Die Früchte sind nach der angegebenen Garzeit noch hart.

Die Fruchtstücke möglichst gleichmäßig schneiden und bei niedriger, aber stetiger Hitze schmoren.

Ein wenig Wasser ergänzen, den Topf wieder abdecken und die Früchte weitergaren, bis sie weich sind.

Das Kompott schmeckt zu intensiv nach Zimt oder enthält harte Stückchen.

Die Zimtstange vor dem Stampfen oder Mixen aus dem Topf nehmen.

Das Kompott durch ein feines Sieb streichen, falls sich harte Zimtstücke darin befinden.

Varianten

Stückige Variante

Eine rustikalere Version mit kleinen sichtbaren Fruchtstückchen statt vollständig glatter Konsistenz.

Ohne zugesetzten Zucker

Eine fruchtbetonte Variante, bei der die natürliche Süße reifer Äpfel und Birnen im Vordergrund steht.

Servieren und kombinieren

  • Lauwarm als eigenständiges Kompott: Das Kompott nach dem kurzen Abkühlen lauwarm in kleinen Schalen servieren. So treten Apfel, Birne und Zimt besonders deutlich hervor.
  • Gekühlt servieren: Vollständig durchgekühlt wird das Kompott fester und besonders löffelbar. Es eignet sich als fruchtiger Abschluss einer Mahlzeit.
  • Mit leicht stückiger Konsistenz: Für mehr Struktur das Kompott nur kurz stampfen. Kleine Apfel- und Birnenstücke machen die Zubereitung rustikaler.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Kann das Kompott stückig bleiben?

Ja. Die weichen Früchte nur kurz mit dem Kartoffelstampfer zerdrücken oder den Stabmixer wenige Sekunden einsetzen.

Wird das Kompott lauwarm oder gekühlt serviert?

Beides ist möglich. Nach 10 Minuten Abkühlzeit kann es lauwarm serviert werden; für eine festere Konsistenz mindestens 1 Stunde kühlen.

Was tun, wenn das Kompott zu dünn ist?

Den Deckel abnehmen und das Kompott bei niedriger bis mittlerer Hitze weitergaren, bis kaum noch freie Flüssigkeit vorhanden ist.

Aus unserer Küche

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