Quitten gründlich vorbereiten
Quitten vor dem Kochen vierteln, schälen und die Kerngehäuse entfernen. Für eine gleichmäßige Granita sollten die Stücke anschließend vollständig weich gekocht und fein püriert werden.
Katalanische Granita
Katalanische Quitten-Granita aus weich gekochten, pürierten Quitten mit Zitrone, Zucker und einem kleinen Schuss Quittenbrand. Durch wiederholtes Auflockern im Gefrierfach entstehen feine, lockere Eiskristalle.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Granissat de codony ist eine katalanische Quitten-Granita. Reife Quitten werden weich gekocht, fein püriert und mit Zitronensaft abgeschmeckt. Die Masse gefriert in einer flachen Dose und wird mehrfach aufgelockert, sodass eine körnig-leichte Löffelspeise entsteht – kein cremiges Milcheis und kein fertiges Getränk.
Kühl und fruchtig mit dichtem Quittenaroma, frischer Zitronennote und feinen, lockeren Eiskristallen. Der Quittenbrand setzt einen kleinen warmen, aromatischen Akzent.
Schritt für Schritt
500 ml kaltes Wasser in die große Schüssel geben. Die Bio-Zitrone halbieren, auspressen und die Hälften zusammen mit dem Saft ins Wasser legen. Quitten waschen, vierteln, schälen und die Kerngehäuse entfernen. Die Stücke bis zur weiteren Verarbeitung in das Zitronenwasser legen, damit sie möglichst wenig nachdunkeln.
Die Quitten abgießen. Mit 1 l Wasser und dem Zucker in den breiten Topf geben. Auf hoher Stufe aufkochen, dann die Hitze reduzieren und zugedeckt etwa 60 Minuten leise kochen lassen. Die Quitten sind fertig, wenn sie sehr weich sind.
Daran erkennst du es: Die Quitten lassen sich sehr leicht zerdrücken und sind vollständig weich.
Den Topf vom Herd nehmen. Die weichen Quitten mit dem Stabmixer fein pürieren. Das Püree zunächst etwa 30–45 Minuten abkühlen lassen und anschließend 3 Stunden im Kühlschrank vollständig durchkühlen.
Daran erkennst du es: Das Püree ist vollständig kalt, bevor Zitronensaft und Quittenbrand eingerührt werden.
Zitronensaft und Quittenbrand unter das kalte Quittenpüree rühren. Die Masse in eine flache, gefriergeeignete Dose geben. Sie sollte darin höchstens 2–3 cm hoch stehen.
Die Dose bei etwa −18 °C in das Gefrierfach stellen. Nach 45 Minuten die an den Rändern angefrorene Masse mit dem Schneebesen gründlich auflockern. Danach alle 45–60 Minuten mit einer Gabel durchziehen, bis feine, lockere Eiskristalle entstanden sind. Je nach Gefrierfach dauert das insgesamt 5–7 Stunden.
Daran erkennst du es: Die Masse besteht aus feinen, lockeren Eiskristallen und ist nicht zu einem kompakten Block gefroren.
Die Granita 5–10 Minuten vor dem Servieren aus dem Gefrierfach nehmen. Mit einer Gabel aufrauen und in kleine Dessertgläser oder Schalen verteilen.
Daran erkennst du es: Die Granita lässt sich mit der Gabel leicht aufrauen und portionieren.
Gut zu wissen
Quitten vor dem Kochen vierteln, schälen und die Kerngehäuse entfernen. Für eine gleichmäßige Granita sollten die Stücke anschließend vollständig weich gekocht und fein püriert werden.
Die Bio-Zitrone dient im Einlegewasser dem Schutz der vorbereiteten Quitten vor starkem Nachdunkeln. Der separat dosierte Zitronensaft wird erst nach dem vollständigen Durchkühlen zum Abschmecken eingerührt.
Die kleine Menge Quittenbrand unterstützt das Fruchtaroma, soll die Granita aber nicht dominieren. Als im Rezept genannte Alternative kann dieselbe Menge Calvados verwendet werden.
Das Aroma wird etwas apfeliger und weniger typisch nach Quitte.
Den Quittenbrand im kalten Quittenpüree durch 10 ml Calvados ersetzen und wie im Rezept in Schritt 4 einrühren.
Die Quitten direkt nach dem Schneiden in das Zitronenwasser legen und bis zum Abgießen dort belassen.
Stark verfärbte Stellen vor dem Kochen abschneiden, sofern die Quitten ansonsten fest und unauffällig sind.
Die Quitten bis zum sehr weichen Zustand kochen und anschließend gründlich pürieren.
Falls die Masse noch nicht gefroren ist, erneut fein pürieren.
Eine flache Dose mit höchstens 2–3 cm Füllhöhe verwenden und nach 45 Minuten sowie anschließend regelmäßig auflockern.
Die Dose kurz temperieren lassen, die Masse mit einer stabilen Gabel zerteilen und anschließend wieder kurz gefrieren lassen.
Nur 5–10 Minuten vor dem Servieren herausnehmen, aufrauen und sofort portionieren.
Die Portionen nochmals kurz gefrieren lassen und vor dem Servieren erneut aufrauen.
Eine im Rezept vorgesehene Alternative zum Quittenbrand mit etwas apfeligerem Aroma.
Eine alkoholfreie Variante mit klarerem Quitten- und Zitronengeschmack.
Das Rezept beschreibt das Gefrieren zur Herstellung der Granita, nennt aber keine belastbare maximale Aufbewahrungsdauer im Gefrierfach.
Häufig gefragt
Nein. Eine flache gefriergeeignete Dose, ein Schneebesen und eine Gabel reichen aus. Die Masse wird während des Gefrierens wiederholt aufgelockert.
Je nach Gefrierfach dauert das vollständige Gefrieren etwa 5–7 Stunden bei ungefähr −18 °C. Nach 45 Minuten wird erstmals aufgelockert, danach alle 45–60 Minuten.
Ja. Im Rezept sind 10 ml Calvados als Alternative vorgesehen. Dadurch wird das Aroma etwas apfeliger und weniger typisch nach Quitte. Der Brand kann auch weggelassen werden.
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