Anís seco finden
Trockener Anislikör ist meist in gut sortierten Spirituosenabteilungen oder in spanischen Lebensmittelgeschäften erhältlich. Trockener Anisschnaps ist eine passende Alternative.
Valencianisches Anisgebäck
Mürbe valencianische Anisringe aus heiß angesetztem Olivenöl, trockenem Anislikör und Weizenmehl. Die kleinen Ringe werden gebacken und noch heiß mit Zucker vollendet.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Diese mürben Anisringe werden mit heißem Olivenöl und trockenem Anislikör angesetzt. Der einfache Teig lässt sich zu kleinen Ringen formen, die im Ofen fest und zart mürbe werden und anschließend mit Zucker bestreut oder rundum darin gewendet werden.
Hellgoldene, mürbe Ringe mit trockener, zarter Krume und einem deutlichen, leicht alkoholischen Anisaroma. Die Zuckerhülle sorgt für einen feinen Knusper und zusätzliche Süße.
Schritt für Schritt
Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen.
Anís seco, Olivenöl und 40 g Zucker in einem kleinen Topf bei niedriger Hitze etwa 3 Minuten erwärmen, bis sich der Zucker löst. Die Mischung darf nicht kochen.
Daran erkennst du es: Der Zucker ist gelöst und die Mischung bleibt flüssig, ohne zu kochen.
Wichtig: Die erwärmte Flüssigkeit vorsichtig handhaben.
Den Topf vom Herd nehmen. Das Mehl auf einmal einrühren und die warme Masse zunächst mit einem Kochlöffel, dann mit den Händen zu einem glatten, formbaren Teig verkneten.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt und lässt sich formen, ohne auseinanderzufallen.
Wichtig: Den Teig vor dem Kneten kurz abkühlen lassen, falls er für die Hände zu heiß ist.
Den Teig in etwa 24 gleich große Stücke teilen. Jedes Stück zu einem 10 bis 12 cm langen Strang rollen, die Enden verbinden und den Ring leicht flach drücken. Mit etwas Abstand auf das vorbereitete Blech legen.
Daran erkennst du es: Alle Ringe sind ähnlich groß und haben eine geschlossene Verbindung.
Die Ringe 18 Minuten backen, bis sie fest sind und nur leicht Farbe angenommen haben. Sie sollen nicht dunkel werden.
Daran erkennst du es: Die Ringe sind fest und nur leicht gefärbt, nicht dunkel.
Wichtig: Das Backblech und die Ringe sind heiß; beim Herausnehmen Ofenhandschuhe verwenden.
Die heißen Ringe vorsichtig in 40 g Zucker wenden oder rundum damit bestreuen. Auf dem Blech vollständig abkühlen lassen.
Daran erkennst du es: Die Ringe sind vollständig abgekühlt und der Zucker haftet an der Oberfläche.
Wichtig: Die frisch gebackenen Ringe vorsichtig anfassen, da sie zunächst sehr heiß und mürbe sind.
Gut zu wissen
Trockener Anislikör ist meist in gut sortierten Spirituosenabteilungen oder in spanischen Lebensmittelgeschäften erhältlich. Trockener Anisschnaps ist eine passende Alternative.
Für den Teig ist Weizenmehl Type 405 oder 550 vorgesehen. Beide Varianten werden im Rezept als geeignete Wahl genannt.
Das Anisaroma bleibt erhalten; die genaue Süße kann je nach Produkt leicht abweichen.
Den trockenen Anisschnaps in gleicher Menge wie Anís seco verwenden.
Das Gebäck wird milder und süßer.
Den süßen Anislikör in gleicher Menge verwenden. Die Gesamtwirkung wird dadurch weniger trocken und weniger kräftig anisbetont.
Bei niedriger Hitze erwärmen und den Topf vom Herd nehmen, sobald sich der Zucker gelöst hat.
Wenn die Mischung noch nicht angebrannt ist, vom Herd nehmen und kurz abkühlen lassen, bevor das Mehl eingerührt wird.
Nach 18 Minuten prüfen und auf die helle Farbe sowie die feste Oberfläche achten.
Stark gebräunte Ringe lassen sich nicht vollständig zurückverwandeln; leicht zu dunkel geratene Ringe können dennoch mit Zucker bestreut werden.
Das Mehl vollständig einrühren und die warme Masse anschließend zu einem glatten, formbaren Teig verkneten.
Den Teig weiter verkneten, bis er zusammenhält; kein zusätzliches Mehl ergänzen, da die Mengen im Rezept festgelegt sind.
Die heißen Ringe werden nicht gewendet, sondern nur rundum mit Zucker bestreut. Dadurch bleibt die Zuckerhülle leichter.
Mit süßem Anislikör wird das Gebäck milder und süßer als mit trockenem Anís seco.
Häufig gefragt
Anís seco ist ein klarer, trockener Anislikör, der in der valencianischen Küche auch als cassalla bezeichnet wird. Trockener Anisschnaps ist eine passende Alternative.
Beides ist möglich. Bestreuen ergibt eine leichtere Zuckerhülle; beim Wenden haftet der Zucker rundum und die Ringe werden süßer.
Im Rezept ist Weizenmehl Type 405 oder 550 vorgesehen.
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