Wildschweinfleisch auswählen
Frisches oder tiefgekühltes Wildschweinfleisch ist häufig bei Wildmetzgereien, Wildhändlern oder gut sortierten Fleischereien erhältlich. Mageres Schweinefleisch kann es ersetzen; dadurch wird das Paté milder.
Navarra · herzhafter Wildpasteten-Aufstrich
Herzhaftes, fein zerkleinertes Wildschwein-Paté mit Schweinebauch und Leber, im Wasserbad im Ofen gegart und gut gekühlt serviert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Dieses kräftige Paté verbindet Wildschwein mit Schweinebauch und Schweineleber zu einem streichfähigen Aufstrich. Die Zwiebel-Knoblauch-Mischung mit Weinbrand und Thymian rundet die würzige Masse ab.
Kräftig und herzhaft, mit einer feinen, streichfähigen Textur und würzigen Noten von Thymian, Pfeffer und Weinbrand.
Schritt für Schritt
Den Backofen auf 160 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine kleine ofenfeste Form mit etwa 750 ml Fassungsvermögen bereitstellen und einen tiefen Bräter für das Wasserbad vorbereiten.
Das Olivenöl in einer Pfanne bei mittlerer Hitze erwärmen. Zwiebel und Knoblauch darin etwa 5 Minuten weich dünsten, ohne sie stark zu bräunen. Den Weinbrand zugießen und kurz köcheln lassen. Die Mischung anschließend abkühlen lassen.
Daran erkennst du es: Zwiebel und Knoblauch sind weich und nur leicht gebräunt.
Wildschwein, Schweinebauch und Schweineleber mit Ei, Sahne, Salz, Pfeffer, Thymian und der abgekühlten Zwiebelmischung in einer Küchenmaschine zu einer feinen, gleichmäßigen Masse verarbeiten. Alternativ alles durch einen Fleischwolf drehen und anschließend gründlich vermengen.
Daran erkennst du es: Die Masse ist fein und gleichmäßig vermengt.
Die Masse in die vorbereitete Form füllen und glatt streichen. Die Form in den Bräter stellen und heißes Wasser angießen, bis es ungefähr halb so hoch wie die Patémasse steht.
Wichtig: Den Bräter vorsichtig mit heißem Wasser befüllen.
Das Paté im Wasserbad 75–100 Minuten backen. Die Garzeit hängt von Form und Ofen ab. Ab 75 Minuten die Mitte mit einem sauberen Küchenthermometer prüfen und weiterbacken, bis dort mindestens 72 °C erreicht sind.
Daran erkennst du es: Ein sauberes Küchenthermometer zeigt in der Mitte mindestens 72 °C an.
Wichtig: Die Kerntemperatur in der Mitte messen.
Die Form vorsichtig aus dem Wasserbad nehmen und das Paté abkühlen lassen. Abdecken und mindestens 4 Stunden im Kühlschrank durchkühlen lassen. Gekühlt aufbewahren und frisch verzehren; nicht als Vorratskonserve behandeln.
Daran erkennst du es: Das Paté ist vollständig durchgekühlt und streichfähig.
Wichtig: Das Paté gekühlt aufbewahren und nicht als Vorratskonserve behandeln.
Gut zu wissen
Frisches oder tiefgekühltes Wildschweinfleisch ist häufig bei Wildmetzgereien, Wildhändlern oder gut sortierten Fleischereien erhältlich. Mageres Schweinefleisch kann es ersetzen; dadurch wird das Paté milder.
Das Paté schmeckt milder als mit Wildschweinfleisch.
Das Wildschweinfleisch durch dieselbe Menge mageres Schweinefleisch ersetzen und wie beschrieben fein zerkleinern.
Bei mittlerer Hitze dünsten und nach etwa 5 Minuten prüfen, ob die Zwiebel weich ist.
Stark gebräunte Stücke vor dem Vermengen entfernen, damit ihr Röstaroma das Paté nicht dominiert.
Ab 75 Minuten die Mitte mit einem sauberen Thermometer prüfen und bis mindestens 72 °C weiterbacken.
Liegt die gemessene Temperatur darunter, weiterbacken und erneut in der Mitte messen.
Heißes Wasser langsam angießen und den Bräter beim Herausnehmen vorsichtig handhaben.
Gekühlt aufbewahren und frisch verzehren. Nicht als Vorratskonserve behandeln.
Nach dem Abkühlen abdecken und im Kühlschrank durchkühlen lassen.
Häufig gefragt
Ja. Mageres Schweinefleisch kann in derselben Menge verwendet werden; das Paté schmeckt dann milder.
Die Garzeit beträgt etwa 75–100 Minuten. Prüfe die Mitte mit einem sauberen Küchenthermometer; sie sollte mindestens 72 °C erreichen.
Lass es zunächst abkühlen und stelle es dann abgedeckt für mindestens 4 Stunden in den Kühlschrank.
Nein. Gekühlt aufbewahren und frisch verzehren; das Paté ist nicht als Vorratskonserve gedacht.
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