Iberischer Schweineschmalz
Der iberische Schweineschmalz ist die aromatische Gar- und Bindebasis des Aufstrichs. Laut Rezept ist er in gut sortierten spanischen Lebensmittelläden oder im Fachhandel erhältlich.
Traditioneller Fleischaufstrich aus Andalusien
Herzhafter andalusischer Fleischaufstrich aus langsam in iberischem SchweineschmalzDer iberische Schweineschmalz ist die aromatische Gar- und Bindebasis des Aufstrichs. confiertem Schweinelomo, Knoblauch, Paprika und Oregano. Die zerkleinerte Masse wird heiß in Gläser gefüllt und auf geröstetem Brot serviert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Zurrapa de lomo ist ein kräftiger spanischer Fleischaufstrich für rustikales Brot und herzhafte Frühstücke oder Zwischenmahlzeiten. Schweinelomo wird langsam in iberischem Schweineschmalz gegart, anschließend fein zerzupft und mit Knoblauch, pimentón dulce, Oregano, WeißweinTrockener Weißwein ist im Weinregal von Supermärkten oder im Getränkefachhandel erhältlich. und den verbliebenen aromatischen Fetten zu einer streichfähigen Masse eingekocht.
Kräftig fleischig, würzig und leicht rauchig-paprikabetont, mit aromatischem Knoblauch und Oregano. Die Konsistenz ist faserig-cremig und streichfähig; auf geröstetem Brot wirkt der Aufstrich besonders herzhaft und saftig.
Schritt für Schritt
Das gewürfelte Schweinefleisch mit dem groben Meersalz und den schwarzen Pfefferkörnern bestreuen und etwa 15 Minuten ruhen lassen, damit die Aromen einziehen.
In einem großen Topf die Hälfte des Schweineschmalzes bei niedriger Hitze langsam schmelzen lassen. Die leicht angedrückten Knoblauchzehen und das Lorbeerblatt hinzufügen.
Daran erkennst du es: Das Schmalz ist vollständig geschmolzen, ohne dass Knoblauch oder Gewürze stark bräunen.
Das gewürzte Fleisch in den Topf geben und bei schwacher Hitze zugedeckt etwa 35 bis 40 Minuten confitieren, bis es weich ist und sich leicht zerfasern lässt.
Daran erkennst du es: Das Fleisch ist weich und lässt sich leicht mit einer Gabel zerfasern.
Den Topf vom Herd nehmen, das Lorbeerblatt entfernen und das Fleisch etwas abkühlen lassen. Anschließend das Fleisch mit einer Gabel fein zerzupfen oder in einem Küchenhelfer grob zerkleinern.
Daran erkennst du es: Das Fleisch ist so weit abgekühlt, dass es sicher zerkleinert werden kann, bleibt aber noch warm und weich.
Wichtig: Beim Umgang mit dem heißen Topf vorsichtig arbeiten.
Den restlichen Schweineschmalz, den trockenen Weißwein, das pimentón dulce und den Oregano zum verbliebenen Schmalz in den Topf geben. Das zerkleinerte Fleisch hinzufügen und alles bei schwacher Hitze nochmals etwa 10 Minuten unter Rühren köcheln lassen, bis die Flüssigkeit gut eingearbeitet ist.
Daran erkennst du es: Die Flüssigkeit ist gut eingearbeitet und die Masse wirkt saftig, gebunden und streichfähig.
Die Masse heiß in saubere, sterilisierte Gläser füllen. Darauf achten, dass das Fleisch vollständig von einer Schmalzschicht bedeckt ist. Die Gläser vollständig abkühlen lassen, anschließend im Kühlschrank lagern und den Aufstrich vor dem Verzehr kurz temperieren.
Daran erkennst du es: Die Masse ist vollständig abgekühlt und die Schmalzschicht bedeckt die Oberfläche.
Wichtig: Nur saubere, sterilisierte Gläser verwenden und die gefüllten Gläser anschließend im Kühlschrank lagern.
Gut zu wissen
Der iberische Schweineschmalz ist die aromatische Gar- und Bindebasis des Aufstrichs. Laut Rezept ist er in gut sortierten spanischen Lebensmittelläden oder im Fachhandel erhältlich.
Pimentón dulce sorgt für die charakteristische milde Paprikanote und die rötliche Farbe. Es wird im Rezept ausdrücklich als edelsüßes Paprikapulver verwendet.
Der trockene Weißwein wird erst beim abschließenden Einkochen zugegeben und soll vollständig in die Fleisch-Schmalz-Masse eingearbeitet werden.
Die Paprikanote bleibt erhalten, der typische spanische Charakter von pimentón dulce kann jedoch weniger ausgeprägt sein.
Das edelsüße Paprikapulver an derselben Stelle wie pimentón dulce im abschließenden Einkochschritt zugeben.
Der Aufstrich wird weniger aromatisch und weniger weinbetont.
Das Wasser anstelle des Weißweins im letzten Einkochschritt zugeben und vollständig einarbeiten.
Das Schweinefleisch bei schwacher Hitze zugedeckt confitieren und den Knoblauch nur im langsam schmelzenden Schmalz aromatisieren.
Wenn das Fleisch noch nicht fertig ist, bei sehr niedriger Hitze mit etwas Schmalz weitergaren; stark verbrannte Aromen lassen sich jedoch nicht vollständig entfernen.
Das weiche Fleisch nach dem Garen gründlich mit der Gabel zerzupfen oder grob im Küchenhelfer zerkleinern.
Die Masse vorsichtig erneut zerkleinern, bevor sie vollständig auskühlt.
Die Gläser so befüllen, dass das Fleisch vollständig von Schmalz bedeckt ist.
Vor dem Kühlen fehlende Schmalzabdeckung mit der noch heißen Masse ausgleichen; bereits gekühlte Gläser vorsichtig prüfen und nicht unbedeckt lagern.
Eine gröbere, deutlich faserige Variante mit sichtbaren Fleischfasern.
Eine gleichmäßigere, cremigere Variante zum besonders leichten Verstreichen auf geröstetem Brot.
Häufig gefragt
Zurrapa de lomo ist ein herzhafter spanischer Fleischaufstrich aus langsam in Schweineschmalz gegartem und anschließend zerkleinertem Schweinelomo.
Kurz temperiert wird der Aufstrich auf geröstetem Landbrot oder kräftigem Bauernbrot gestrichen. Er passt zum Frühstück, als Zwischenmahlzeit oder zu einer herzhaften Brotzeit.
Der trockene Weißwein wird zusammen mit dem restlichen Schweineschmalz, pimentón dulce und Oregano im abschließenden Einkochschritt zugegeben.
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