Kastanien vollständig schälen
Neben der harten Außenschale sollte auch die dünne innere Haut entfernt werden, damit die Konfitüre möglichst fein und aromatisch wird.
Galicische Kastanienkonfitüre
Cremige galicische Kastanienkonfitüre aus gekochten Esskastanien, Zucker, Wasser und VanilleDie fermentierte Fruchtkapsel der Vanille, aus der Mark und Samen für Speisen gewonnen werden.. Sie wird langsam eingekocht und eignet sich als streichfähiger Brotaufstrich.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Mermelada de castañas ist eine galicische Kastanienkonfitüre mit cremiger, streichfähiger Konsistenz. Gekochte Esskastanien werden mit Zucker, Wasser und Vanille langsam eingekocht, bis ein rundes, nussiges Aroma entsteht. Je nach gewünschter Konsistenz kann die Konfitüre rustikal mit etwas Struktur oder besonders glatt püriert werden.
Cremig und dicklich, mit rundem Kastanienaroma, deutlicher Süße und warmer Vanillenote. Rustikal püriert bleibt eine feine Struktur erhalten; fein püriert wird die Konfitüre besonders glatt.
Schritt für Schritt
Die Kastanien an der gewölbten Seite kreuzweise einschneiden. Mit 2 l Wasser in den Kochtopf geben, aufkochen und etwa 30 Minuten sanft kochen, bis sie weich sind.
Daran erkennst du es: Die Kastanien lassen sich leicht einstechen und sind im Inneren weich.
Wichtig: Beim Einschneiden die Kastanien stabil auf ein Brett legen und die Finger aus der Schnittlinie halten.
Die Kastanien abgießen und noch warm schälen. Dabei sowohl die äußere Schale als auch die dünne innere Haut entfernen. Das geschälte Kastanienfleisch wiegen; für die angegebene Zuckermenge werden etwa 800 g benötigt.
Daran erkennst du es: Die Kastanien sind vollständig von Schale und innerer Haut befreit.
Wichtig: Zum Schutz vor Verbrennungen bei Bedarf ein Küchentuch verwenden und einzelne Kastanien kurz abkühlen lassen.
Das Kastanienfleisch mit dem Kartoffelstampfer zerdrücken oder kurz pürieren. Für eine rustikale Konfitüre darf etwas Struktur bleiben; für ein glattes Ergebnis das Püree feiner verarbeiten.
Daran erkennst du es: Es entsteht ein gleichmäßiges Kastanienpüree mit der gewünschten feinen oder rustikalen Struktur.
Die Vanilleschote längs aufschneiden und das Mark herauskratzen. Zucker, 200 ml Wasser, Vanillemark, Vanilleschote und Salz in dem breiten Topf erhitzen, bis sich der Zucker vollständig gelöst hat.
Daran erkennst du es: Die Zuckerkristalle sind vollständig gelöst und die Flüssigkeit ist gleichmäßig.
Wichtig: Heißen Zuckersirup vorsichtig umrühren, da er stark anhaften und verbrennen kann.
Das Kastanienpüree in den Topf geben und alles bei niedriger bis mittlerer Hitze 35 bis 40 Minuten einkochen. Häufig umrühren, weil die Masse schnell am Topfboden ansetzen kann. Währenddessen die sauberen Gläser bereitstellen. Die fertige Konfitüre soll dicklich, cremig und streichfähig sein, aber nicht schnittfest.
Daran erkennst du es: Die Masse ist dicklich, cremig und streichfähig; beim Umrühren bleibt kurz eine Spur am Topfboden sichtbar.
Wichtig: Die heiße, dicke Masse kann spritzen; beim Umrühren langsam und vorsichtig arbeiten.
Die Vanilleschote entfernen. Für eine besonders glatte Konsistenz die heiße Masse nochmals kurz mit dem Stabmixer pürieren. Anschließend in saubere Gläser füllen und vollständig abkühlen lassen; dabei wird die Konfitüre noch etwas fester.
Daran erkennst du es: Die Konfitüre ist abgekühlt und streichfähig, ohne flüssig zu wirken.
Wichtig: Heiße Konfitüre vorsichtig in die Gläser füllen und die Gläser auf eine stabile, hitzefeste Fläche stellen.
Gut zu wissen
Neben der harten Außenschale sollte auch die dünne innere Haut entfernt werden, damit die Konfitüre möglichst fein und aromatisch wird.
Das Mark aromatisiert die Konfitüre direkt; die ausgekratzte Schote gibt während des Einkochens zusätzlich Geschmack und wird anschließend entfernt.
Die Kastanien weich kochen und vor dem Pürieren prüfen, ob sie sich leicht zerdrücken lassen.
Das Kastanienfleisch mit wenig zusätzlichem Wasser weiter weich kochen und anschließend erneut pürieren.
Bei niedriger bis mittlerer Hitze einkochen und besonders gegen Ende häufig rühren.
Die nicht angebrannte Masse vorsichtig in einen sauberen Topf umfüllen, ohne den Bodensatz mitzunehmen, und bei niedrigerer Hitze fertig einkochen.
Die Masse vom Herd nehmen, sobald sie dicklich und streichfähig ist, nicht erst wenn sie schnittfest wirkt.
Mit wenig heißem Wasser unter Rühren vorsichtig erwärmen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
Eine Variante mit feiner Struktur und stärkerem handwerklichem Charakter.
Eine fein pürierte Variante mit gleichmäßiger, cremiger Textur.
Die Konfitüre kann vollständig am Vortag zubereitet werden. Nach dem Abkühlen verschlossen im Kühlschrank aufbewahren und vor dem Servieren kurz temperieren lassen.
Nach dem vollständigen Abkühlen verschlossen im Kühlschrank lagern. Für die Verwendung jeweils nur die benötigte Menge entnehmen und sauberes Besteck verwenden.
Diese Zubereitung ist ohne dokumentiertes Einkochverfahren nicht als ungekühlt haltbare Vorratskonserve zu behandeln. Bei Schimmel, Gärgeruch oder auffälliger Veränderung vollständig entsorgen.
Die vollständig abgekühlte Konfitüre portionsweise in gefriergeeignete, gut verschließbare Behälter füllen und etwas Platz für die Ausdehnung lassen.
Über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen und vor dem Servieren glatt rühren.
Nach dem Einfrieren kann die Konsistenz etwas körniger oder weicher werden.
Häufig gefragt
Das Kastanienfleisch zunächst fein pürieren und die fertige heiße Konfitüre vor dem Abfüllen nochmals kurz mit dem Stabmixer glätten.
Das Kastanienpüree ist sehr dicht und setzt beim Einkochen schnell am Topfboden an. Häufiges Rühren verhindert Ansetzen und sorgt für eine gleichmäßige Konsistenz.
Sie soll dicklich, cremig und streichfähig sein. Beim Abkühlen wird sie noch etwas fester, daher sollte sie im Topf nicht bereits schnittfest sein.
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