Helado de turrón de Jijona

Cremiges Turrón-Eis aus Jijona

Cremiges Turrón-Eis mit weicher Jijona-Mandelmasse, Milch, Sahne und Eigelb. Zitronenschale und ZimtAromatisches Rindengewürz, das als Stange oder gemahlen verwendet wird. aromatisieren die Custardbasis, während kleine Turrón-Stückchen für zusätzlichen Biss sorgen.

Zum Rezept
Helado de turrón de Jijona aus der Comunitat Valenciana
Vorbereitung 35 Minuten
Kochen / Backen 10 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 9 Stunden
Gesamtzeit ca. 9 Std. 45 Min.
Menge Portionen
Gerichtsform und Gerichtsart Gefrorene Süßspeisen
Prägende Zutatenfamilie Eier, Milchprodukte, Nüsse und Samen
Prägende Zubereitungsverfahren Gefrieren, Ziehenlassen und Aufgießen
Geprüfte Rezept-Eignung Vegetarisch (Ei und Milch möglich)

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Die sanft erhitzte Eigelb-Milch-Sahne-Basis bindet leicht und sorgt für eine cremige, nicht wässrige Textur.
  • Weicher Turrón de Jijona löst sich in der heißen Creme auf und bringt Mandelaroma sowie natürliche Süße ein.
  • Zitronenschale und Zimt setzen einen klaren aromatischen Akzent, ohne den Turrón-Geschmack zu überdecken.
  • Die separat geschnittenen Turrón-Stückchen bleiben als kleine weiche Bissen im Eis erhalten.

Dieses cremige Turrón-Eis verwendet weichen Turrón de JijonaWeicher spanischer Mandelnougat mit geschützter geografischer Angabe. aus Jijona beziehungsweise Xixona in der Comunitat Valenciana. Die aromatisierte Milch-Sahne-Basis wird als Custard gegart, vollständig gekühlt und anschließend mit oder ohne Eismaschine gefroren. Die Stückchen werden erst am Ende untergehoben, damit sie ihre Textur behalten.

Sehr cremig und dicht, mit ausgeprägtem Mandel- und Turrón-Aroma, einer frischen Zitronennote und warmem Zimt im Hintergrund. Die Turrón-Stückchen sorgen für weichen, leicht klebrigen Biss in der glatten Eisbasis.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Eisbasis zubereiten

  1. Turrón vorbereiten

    150 g Turrón in etwa 5 mm große Stückchen schneiden. Die übrigen 150 g fein zerbröseln und getrennt beiseitestellen.

    10 Minuten
    • Die Stückchen möglichst gleichmäßig schneiden, damit sie sich später gut im Eis verteilen.
  2. Milch und Sahne aromatisieren

    Milch, Sahne, Zitronenschale und Zimtstangen in einem Topf auf 80–85 °C erhitzen, aber nicht kochen lassen. Den Topf vom Herd nehmen und die Mischung 5 Minuten ziehen lassen. Zitronenschale und Zimt anschließend durch ein feines Sieb entfernen.

    5 Minuten 82.5 °C

    Daran erkennst du es: Die Mischung ist heiß, dampft leicht und kocht nicht.

    • Die Zitronenschale nur dünn abschälen, damit möglichst wenig weiße Schale in die Basis gelangt.

    Wichtig: Die Milch-Sahne-Mischung nicht sprudelnd kochen lassen.

  3. Eigelb und Zucker verrühren

    Eigelb und Zucker in einer Rührschüssel mit dem Schneebesen verrühren. Die warme Milch-Sahne-Mischung langsam und unter ständigem Rühren dazugießen, damit das Eigelb sich gleichmäßig temperiert.

    5 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Mischung ist glatt und gleichmäßig verbunden.

    • Die warme Flüssigkeit portionsweise einarbeiten und währenddessen ohne Unterbrechung rühren.
  4. Custard andicken

    Alles zurück in den Topf geben und bei niedriger bis mittlerer Hitze unter ständigem Rühren auf 82–84 °C erwärmen. Die Creme soll leicht andicken und einen Löffel dünn überziehen; sie darf nicht kochen.

    10 Minuten 83 °C

    Daran erkennst du es: Die Creme überzieht einen Löffel dünn und bleibt glatt, ohne zu kochen.

    • Ständig rühren und besonders am Topfboden entlangarbeiten, damit das Eigelb nicht stockt.

    Wichtig: Nicht kochen lassen, da die Eigelbcreme sonst ausflocken kann.

  5. Turrón einarbeiten und kühlen

    Den zerbröselten Turrón und das Salz in die heiße Creme geben und rühren, bis der Turrón vollständig eingearbeitet ist. Die Mischung in eine flache Schüssel füllen, abdecken und mindestens 4 Stunden im Kühlschrank vollständig durchkühlen lassen.

    4 Stunden

    Daran erkennst du es: Die Masse ist vollständig kalt, bevor sie gefroren wird.

    • Eine flache Schüssel beschleunigt das Durchkühlen.

    Wichtig: Die heiße Masse nach dem Umfüllen abdecken und zügig kalt stellen.

Gefrieren und servieren

  1. Mit Eismaschine gefrieren

    Die kalte Masse nach Anleitung der Eismaschine etwa 20–30 Minuten gefrieren lassen. Die Turrón-Stückchen in der letzten Minute unterheben. Das Eis anschließend noch 1–2 Stunden im Gefrierfach festigen.

    30 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Masse ist deutlich gefroren und cremig, aber noch portionierbar.

    • Die Stückchen erst am Ende einarbeiten, damit sie nicht vollständig zermahlen werden.
  2. Ohne Eismaschine gefrieren

    Die kalte Masse in eine flache Metallform füllen und bei etwa −18 °C einfrieren. Nach 45 Minuten kräftig durchrühren, danach noch drei- bis viermal im Abstand von jeweils 30–45 Minuten wiederholen. Beim letzten Durchrühren die Turrón-Stückchen unterheben und das Eis anschließend noch 1–2 Stunden fest werden lassen.

    -18 °C

    Daran erkennst du es: Die Masse ist nach wiederholtem Durchrühren cremig gefroren und zeigt keine großen Eiskristalle.

    • Die flache Form und das regelmäßige kräftige Durchrühren verbessern die cremige Textur.
  3. Kurz temperieren und portionieren

    Das Eis vor dem Portionieren kurz aus dem Gefrierfach nehmen, damit es sich sauber mit einem Löffel oder Eisportionierer abstechen lässt.

    Daran erkennst du es: Das Eis lässt sich sauber portionieren, bleibt aber fest.

    • Nicht vollständig antauen lassen, sondern nur so lange temperieren, bis sich Portionen abstechen lassen.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Stückchen spät einarbeiten: Die Turrón-Stückchen erst in der letzten Gefrierphase unterheben. So bleiben sie als erkennbare weiche Stücke erhalten und verteilen sich gleichmäßiger.
  • Custard nicht kochen: Die Eigelbcreme nur bis zum leichten Andicken erwärmen. Kochen kann zu einer körnigen oder ausgeflockten Textur führen.
  • Flache Form verwenden: Bei der Zubereitung ohne Eismaschine friert eine flache Metallform schneller und gleichmäßiger als ein tiefes Gefäß.

Zutatenwissen

Turrón de Jijona

Verwendet wird weicher spanischer Mandelturrón aus Jijona beziehungsweise Xixona. Er wird für die Basis zerbröselt und für den Biss in kleine Stückchen geschnitten. Ein anderer weicher Mandelnougat funktioniert ebenfalls, kann aber Süße, Mandelaroma und die eindeutige Prägung durch Jijona verändern.

Aromatisierung

Nur die gelbe Zitronenschale verwenden und sie nach dem Ziehenlassen entfernen. Zitronenschale und Zimt aromatisieren die Basis, sollen aber nicht als Stücke im fertigen Eis bleiben.

Sinnvolle Alternativen

Anderer weicher Mandelnougat

Das Eis bleibt cremig, kann aber süßer oder weniger deutlich nach Jijona schmecken. Die regionale Prägung durch Turrón de Jijona geht teilweise verloren.

Den weichen Mandelnougat im gleichen Verhältnis auf Eisbasis und Stückchen aufteilen: 150 g zerbröseln und 150 g in Stückchen schneiden.

Typische Fehler und ihre Lösung

Die Creme wird körnig oder flockt aus.

Bei niedriger bis mittlerer Hitze ständig rühren und die Basis nur auf 82–84 °C erwärmen.

Die Creme sofort vom Herd nehmen und durch ein feines Sieb geben. Nach dem vollständigen Kühlen kann sie dennoch gefroren werden, die Textur bleibt möglicherweise etwas weniger glatt.

Das Eis bleibt weich oder entwickelt grobe Eiskristalle.

Die Basis mindestens 4 Stunden abgedeckt im Kühlschrank kühlen.

Die Masse länger kühlen und anschließend erneut gründlich gefrieren.

Die Turrón-Stückchen lösen sich auf oder verteilen sich nicht als erkennbare Bissen.

Die Stückchen erst in der letzten Minute der Eismaschine oder beim letzten Durchrühren unterheben.

Falls noch Stückchen übrig sind, diese kurz vor dem Servieren über das Eis streuen.

Varianten

Ganz glatte Turrón-Textur

Für ein vollständig glattes Eis wird der gesamte Turrón in die heiße Custardbasis eingearbeitet und es werden keine separaten Stückchen untergehoben.

Gefrierfach-Methode

Das Eis wird ohne Eismaschine in einer flachen Metallform gefroren und durch regelmäßiges Durchrühren cremig gehalten.

Servieren und kombinieren

  • Kurz temperiert servieren: Das Eis einige Minuten aus dem Gefrierfach nehmen, bis sich saubere Kugeln oder Nocken abstechen lassen. So kommen die cremige Konsistenz, die Zitronennote und die weichen Turrón-Stückchen besser zur Geltung.

Planen und Reste genießen

Einfrieren

Das vollständig gekühlte Eis in der Eismaschine oder flachen Metallform gefrieren. Für eine festere Konsistenz anschließend 1–2 Stunden im Gefrierfach nachfrieren lassen.

Vor dem Portionieren kurz aus dem Gefrierfach nehmen, bis sich das Eis sauber abstechen lässt. Nicht vollständig auftauen lassen.

Die beste cremige Textur bleibt bei möglichst luftdichtem, flachem Einfrieren und kurzer Lagerung erhalten.

Allergene und Nährwerte

  • Mandeln: enthält · Turrón de Jijona ist ein weicher Mandelturrón.
  • Milch: enthält · Das Rezept enthält Vollmilch und Schlagsahne.
  • Ei: enthält · Die Custardbasis enthält Eigelb.

Lebensmittelsicherheit

  • Eigelb-Custard kühlen: Die Eigelb-Milch-Sahne-Mischung wie beschrieben erhitzen, nach dem Einarbeiten des Turróns abdecken und mindestens 4 Stunden im Kühlschrank vollständig durchkühlen lassen. Die Mischung nicht längere Zeit bei Raumtemperatur stehen lassen.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Kann das Turrón-Eis ohne Eismaschine zubereitet werden?

Ja. Die kalte Masse in eine flache Metallform geben, nach 45 Minuten kräftig durchrühren und danach noch drei- bis viermal im Abstand von 30–45 Minuten wiederholen. Die Turrón-Stückchen beim letzten Durchrühren unterheben.

Was kann ich verwenden, wenn ich keinen Turrón de Jijona finde?

Ein anderer weicher Mandelnougat funktioniert ebenfalls. Das Eis kann dadurch süßer oder weniger deutlich nach Jijona schmecken.

Wie wird das Eis ganz glatt?

Die für die Stückchen vorgesehenen 150 g ebenfalls fein zerbröseln und zusammen mit dem übrigen Turrón in die heiße Creme einarbeiten. Dann keine separaten Stückchen unterheben.

Warum muss die Eisbasis so lange kühlen?

Die Custardbasis muss vor dem Gefrieren vollständig kalt sein. Das unterstützt eine cremigere Textur und verhindert, dass die Masse in der Eismaschine oder im Gefrierfach zu weich bleibt.

Aus unserer Küche

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