Tomaten vorbereiten
Beim Reiben an der groben Seite bleibt die Tomatenschale zurück, während das Fruchtfleisch direkt als grobe Sauce in den Topf gelangt. Alternativ können die Tomaten fein gehackt werden.
Gemüsegericht aus Asturien
Pisto asturiano ist ein eigenständiges spanisches Gemüsegericht aus Zwiebeln, Paprika, Aubergine, Zucchini und reifen Tomaten. Das Gemüse wird portionsweise in Olivenöl gegart und anschließend in einer sämigen Tomatensauce sanft geschmort.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Pisto asturiano bringt sommerliches Gemüse mit ruhiger Hitze und wenig Würzung zusammen. Zwiebeln, Knoblauch, rote und grüne Paprika, Aubergine sowie Zucchini werden nacheinander gegart und verbinden sich mit reifen Tomaten zu einem herzhaften Schmortopf, der als eigenständige Mahlzeit serviert werden kann.
Das Pisto duftet nach langsam gegartem Gemüse und mildem Paprikapulver. Es schmeckt herzhaft, leicht süßlich und tomatig; die Sauce ist sämig, während Paprika, Aubergine und Zucchini je nach Garzeit noch stückig oder besonders weich bleiben.
Schritt für Schritt
Zwiebeln, Knoblauch, rote und grüne Paprika, Aubergine sowie Zucchini vorbereiten und würfeln. Die Tomaten an der groben Seite einer Reibe bis zur Schale reiben oder fein hacken.
Daran erkennst du es: Das Gemüse ist gleichmäßig vorbereitet und die Tomaten sind für die Sauce zerkleinert.
Wichtig: Beim Reiben und Würfeln die Finger von der Schneidefläche fernhalten.
30 ml Olivenöl in einem breiten Topf erhitzen. Die Zwiebeln bei mittlerer Hitze 8 Minuten weich dünsten. Den Knoblauch hinzufügen und 1 Minute mitgaren.
Daran erkennst du es: Die Zwiebeln sind weich, aber nicht dunkel gebräunt; der Knoblauch duftet aromatisch.
Die rote und grüne Paprika einrühren und 10 Minuten braten, bis sie sichtbar weicher werden.
Daran erkennst du es: Die Paprikastücke sind deutlich weicher, behalten aber noch ihre Form.
Aubergine und Zucchini sowie weitere 15 ml Olivenöl hinzufügen. Alles 10 Minuten unter gelegentlichem Rühren garen, bis das Gemüse leicht zusammenfällt.
Daran erkennst du es: Aubergine und Zucchini sind leicht zusammengefallen und beginnen weich zu werden.
Tomaten, Paprikapulver, Zucker, die feste Salzmenge und etwas Pfeffer einrühren. Das Pisto ohne Deckel 25 Minuten bei niedriger bis mittlerer Hitze sanft schmoren lassen. Regelmäßig umrühren, damit nichts am Topfboden ansetzt.
Daran erkennst du es: Das Gemüse ist weich, die Sauce sämig und am Topfboden setzt nichts an.
Wichtig: Heiße Tomatensauce kann spritzen; langsam umrühren und den Topf nicht überfüllen.
Das restliche Olivenöl unterrühren und das Pisto weitere 2 Minuten ziehen lassen. Mit Salz zum Abschmecken und Pfeffer abschmecken.
Daran erkennst du es: Das Öl ist vollständig verteilt und das Pisto schmeckt ausgewogen gewürzt.
Das Pisto vor dem Servieren 5 Minuten ruhen lassen. Während dieser Zeit verbindet sich die Sauce weiter und das Gemüse nimmt die Würzung auf.
Daran erkennst du es: Das Pisto ist heiß, aber die Sauce hat sich sichtbar gesetzt.
Gut zu wissen
Beim Reiben an der groben Seite bleibt die Tomatenschale zurück, während das Fruchtfleisch direkt als grobe Sauce in den Topf gelangt. Alternativ können die Tomaten fein gehackt werden.
Die Gesamtmenge wird in 30 ml zum Dünsten, 15 ml für Aubergine und Zucchini sowie 15 ml zum Fertigstellen aufgeteilt.
Die feste Grundmenge wird mit den Tomaten eingerührt. Zusätzlich wird erst am Ende nach Geschmack nachgewürzt.
Die Sauce kann etwas gleichmäßiger und weniger frisch wirken; die Garzeit bleibt ähnlich.
800 g gehackte Dosentomaten anstelle der frischen Tomaten verwenden und direkt mit Paprikapulver, Zucker, Salz und Pfeffer einrühren.
Die Farbe und die leichte Süße des Gerichts verändern sich, die Grundkonsistenz bleibt erhalten.
Die beiden Paprikaschoten durch eine entsprechende Gesamtmenge anderer Paprikafarben ersetzen.
Das Pisto wird etwas milder und saftiger, mit weniger cremiger Auberginenstruktur.
Die Aubergine durch etwa 300 g zusätzliche Zucchini ersetzen und diese im selben Schritt wie die vorhandene Zucchini garen.
Einen breiten Topf verwenden und die im Rezept vorgegebene Reihenfolge einhalten.
Die Hitze kurz erhöhen und das Gemüse unter Rühren offen weitergaren, bis überschüssige Flüssigkeit verdampft ist.
Den Knoblauch erst nach den Zwiebeln hinzufügen und nur 1 Minute mitgaren.
Falls der bittere Geschmack deutlich ist, den Ansatz nicht weiterverwenden und neu beginnen.
Bei niedriger bis mittlerer Hitze schmoren und regelmäßig vom Boden lösen.
Das Pisto sofort in einen sauberen Topf umfüllen, ohne die angebrannte Schicht abzukratzen.
Das Pisto ohne Deckel schmoren lassen und die Konsistenz gegen Ende prüfen.
Einige Minuten länger offen sanft einkochen lassen.
Eine weichere, stärker verbundene Variante mit weniger ausgeprägten Gemüsestücken.
Eine würzigere Variante mit geräuchertem statt mildem Paprikapulver.
Das Pisto kann bis zu 24 Stunden im Voraus zubereitet werden. Nach dem Kochen zügig abkühlen lassen, abgedeckt kalt stellen und vor dem Servieren langsam erwärmen.
Reste nach dem Abkühlen in einen verschließbaren Behälter geben und im Kühlschrank aufbewahren. Vor dem Servieren gründlich erhitzen.
Nicht länger als nötig bei Raumtemperatur stehen lassen und bei ungewöhnlichem Geruch oder Aussehen nicht weiterverwenden.
Das vollständig abgekühlte Pisto portionsweise luftdicht verpacken und einfrieren.
Über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen und anschließend langsam im Topf erhitzen.
Nach dem Auftauen können Zucchini und Aubergine etwas weicher sein als frisch zubereitet.
Häufig gefragt
Das hängt vom gewünschten Ergebnis ab. Für ein stückiges Pisto das Gemüse nur bis zum Weichwerden schmoren. Für eine sämigere Variante einige Minuten länger garen und vorsichtig umrühren.
Ja. Die Tomaten können grob gerieben oder fein gehackt werden. Beim Reiben bleibt die Schale zurück, beim Hacken gelangt sie mit in die Sauce.
Die erste Menge dient zum Dünsten der Zwiebeln, eine weitere Menge hilft beim Garen von Aubergine und Zucchini, und das restliche Öl wird zum Schluss untergerührt.
Ja. Das Gericht kann bis zu 24 Stunden im Voraus gekocht und abgedeckt im Kühlschrank aufbewahrt werden. Vor dem Servieren langsam und gründlich erwärmen.
Unabhängig von Google Analytics verwenden wir eine cookielose, selbst betriebene Reichweitenstatistik mit Plausible. Sie erhält keine Kontodaten, Suchbegriffe oder URL-Parameter. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.
Aus unserer Küche
Kommentare zum Rezept
Wie hat es dir geschmeckt? Teile deine Erfahrungen oder stelle eine Frage.
Kommentare werden geladen …