Mandeln fein mahlen
Das feine Mahlen setzt Mandelöl frei und sorgt für eine geschmeidige, formbare Turrón-Masse.
Weicher Mandel-Turrón
Weiche, mandelbetonte Tafel aus gerösteten Mandeln, Honig, ZuckerDer Zucker unterstützt die Karamellisierung der Sauce. und pasteurisiertem Eiweiß. Nach dem Kühlen lässt sie sich in schnittfeste Stücke teilen.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Turrón de Jijona ist eine weiche spanische Mandelsüßware. Für diese Hausversion werden blanchierte Mandeln geröstet und fein gemahlen, anschließend mit einer heißen Honig-Zucker-Mischung, pasteurisiertem Eiweiß, ZimtAromatisches Rindengewürz, das als Stange oder gemahlen verwendet wird. und ZitronenschaleDie aromatische Schale der Zitrone, die Speisen und Getränke frisch würzt. zu einer dicken Masse verbunden. Nach dem Kühlen ist der Turrón formbar und gut schneidbar.
Mild süß und intensiv mandelig, mit warmem Zimtaroma und frischer Zitronennote. Die gekühlte Tafel ist weich-kompakt, leicht ölig-cremig im Mund und lässt sich dennoch sauber in Stücke schneiden.
Schritt für Schritt
Den Backofen auf 180 °C Ober-/UnterhitzeBackofen-Heizart, bei der Wärme gleichzeitig von oben und unten kommt. vorheizen. Die Mandeln auf einem mit Backpapier belegten Blech verteilen und 5–7 Minuten röstenGarmethode mit trockener Hitze, bei der Lebensmittel ohne Flüssigkeit aromatischer, dunkler und oft knuspriger werden.. Nach der Hälfte der Zeit einmal wenden. Sie sollen leicht goldgelb werden, aber nicht dunkel bräunen. Anschließend vollständig abkühlen lassen.
Daran erkennst du es: Die Mandeln sind leicht goldgelb, aber nicht dunkel gebräunt.
Die abgekühlten Mandeln in einem leistungsstarken Mixer oder Food-Processor fein mahlen. Mehrmals pausieren und die Masse vom Rand lösen. Weitermahlen, bis ein sehr feines Mandelmehl entsteht, das durch das austretende Mandelöl leicht geschmeidig wirkt.
Daran erkennst du es: Das Mandelmehl ist sehr fein und wirkt durch das austretende Mandelöl leicht geschmeidig.
Zucker und Honig in einem kleinen Topf bei mittlerer bis niedriger Hitze erwärmen, bis sich der Zucker weitgehend gelöst hat. Die Mischung unter gelegentlichem Rühren auf 118 °C erhitzen und den Topf danach vom Herd nehmen.
Daran erkennst du es: Der Zucker ist weitgehend gelöst und die Mischung erreicht 118 °C.
Wichtig: Die heiße Zuckermischung kann schwere Verbrennungen verursachen. Beim Rühren vorsichtig arbeiten und den Topf stabil halten.
Das pasteurisierte Eiweiß in einer hitzefesten Schüssel leicht schaumig schlagen. Die heiße Honig-Zucker-Mischung langsam und vorsichtig unter ständigem Rühren dazugießen. Anschließend Mandeln, Zimt und Zitronenschale einrühren und 3–4 Minuten kräftig mischen, bis eine gleichmäßige, dicke und formbare Masse entsteht. Kein rohes, nicht pasteurisiertes Eiweiß verwenden.
Daran erkennst du es: Die Masse ist gleichmäßig, dick und formbar.
Wichtig: Beim Eingießen der heißen Honig-Zucker-Mischung besonders vorsichtig arbeiten. Nur pasteurisiertes Eiweiß verwenden.
Die Form mit Backpapier auslegen und das Papier dünn mit dem Öl bestreichen. Die Mandelmasse einfüllen, mit einem zweiten Stück Backpapier abdecken und mit der Rückseite eines Löffels oder einem kleinen Brett sehr fest und eben andrücken.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist eben und die Masse kompakt in die Form gepresst.
Die Form mindestens 4 Stunden kalt stellen. Danach den Turrón aus der Form heben, 10 Minuten bei Raumtemperatur stehen lassen und mit einem scharfen Messer in Stücke schneiden.
Daran erkennst du es: Die Tafel ist gekühlt, schnittfest und lässt sich nach 10 Minuten bei Raumtemperatur sauber schneiden.
Gut zu wissen
Das feine Mahlen setzt Mandelöl frei und sorgt für eine geschmeidige, formbare Turrón-Masse.
Pasteurisiertes Eiweiß ist meist im Kühlregal bei den Backzutaten oder in größeren Supermärkten erhältlich. Es lässt sich genauer portionieren als ein ganzes Ei.
Für die abgeriebene Schale eine unbehandelte Zitrone verwenden und nur die äußere gelbe Schicht abreiben.
Die Masse wird etwas dunkler und kann kräftiger schmecken; die Textur bleibt grundsätzlich ähnlich.
Mandeln mit Haut verwenden und ebenfalls rösten und fein mahlen. Die helle, gleichmäßige Farbe der blanchierten Variante wird nicht erreicht.
Das Aroma wird süßer und orangiger statt zitronig-frisch.
Die Zitronenschale im gleichen Umfang durch Orangenschale ersetzen.
Die Mandeln nach 5–7 Minuten prüfen, nach der Hälfte wenden und nur leicht goldgelb rösten.
Bei leichter Überröstung mit der Verarbeitung fortfahren; bei deutlich bitterem Geschmack die Mandeln besser ersetzen.
Mehrmals pausieren, die Masse vom Rand lösen und bis zu einem sehr feinen Mandelmehl mahlen.
Die Masse, sofern noch nicht gebunden, weiter mahlen. Eine bereits geformte grobe Tafel lässt sich nur begrenzt korrigieren.
Die Mischung langsam und vorsichtig unter ständigem Rühren einarbeiten.
Die Mandelmasse kräftig weiter mischen, sofern sie noch formbar ist; vollständig glatte Struktur lässt sich bei stark gestocktem Eiweiß nicht zuverlässig wiederherstellen.
Die Masse sehr fest andrücken und mindestens 4 Stunden kalt stellen.
Die Tafel länger kühlen und vor dem Schneiden erneut kompakt pressen, sofern sie noch nicht vollständig aus der Form genommen wurde.
Eine aromatische Variante mit Orangenschale statt Zitronenschale.
Eine zurückhaltendere Variante, bei der der Mandelgeschmack stärker im Vordergrund steht.
Der Turrón kann am Vortag vollständig zubereitet, gekühlt und bis zum Servieren gut verpackt aufbewahrt werden.
Nach dem Schneiden luftdicht verpacken und kühl lagern. Vor dem Servieren kurz temperieren lassen, damit die Stücke aromatischer und angenehmer zu schneiden sind.
Nicht offen neben stark riechenden Lebensmitteln lagern.
Einfrieren ist für die gewünschte weiche, schnittfeste Konsistenz nicht belegt und kann die Textur beeinträchtigen.
Häufig gefragt
Pasteurisiertes Eiweiß ist meist im Kühlregal bei den Backzutaten oder in größeren Supermärkten erhältlich.
Die Masse wird nach dem Mischen sehr fest in die Form gedrückt und mindestens 4 Stunden gekühlt. Vor dem Schneiden steht sie 10 Minuten bei Raumtemperatur.
Fein gemahlene Mandeln setzen Mandelöl frei und geben der Turrón-Masse ihre geschmeidige, formbare Struktur.
Sie sollen leicht goldgelb werden, aber nicht dunkel bräunen, damit der Turrón nicht bitter schmeckt.
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