Weitere Merkmale

Navarras Gazpacho mit Pimientos del Piquillo

Kalte Gemüsesuppe aus Navarra

Eine kalte, cremige Gazpacho aus reifen Tomaten, süßlich-fruchtigen Pimientos del Piquillo de LodosaGeschützte spanische Paprikaspezialität aus Lodosa, die als offizielle Herkunftsbezeichnung registriert ist., Brot, Olivenöl und Sherry-Essig.

Zum Rezept
Navarras Gazpacho mit Pimientos del Piquillo
Vorbereitung 25 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 10 Stunden
Gesamtzeit ca. 10 Std. 25 Min.
Menge 4 Portionen
Gerichtsform und Gerichtsart Suppen
Prägende Zutatenfamilie Gemüse, Getreide

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Das lange Durchziehen verbindet die Aromen von Tomaten, Piquillo-Paprika, Zwiebel, Knoblauch und Essig.
  • Brot und Olivenöl geben der Suppe eine cremige, gießfähige Konsistenz.
  • Die süßlich-fruchtige Paprika ergänzt die Säure der Tomaten und des Sherry-Essigs.
  • Das abschließende Kühlen macht den Gazpacho besonders erfrischend und harmonisch.

Diese kalte Suppe verbindet reife Tomaten mit den fruchtig-süßlichen Pimientos del Piquillo de Lodosa. Brot gibt ihr Körper, Olivenöl sorgt für eine runde Textur und Sherry-Essig bringt Frische. Nach dem langen Marinieren wird die Mischung fein püriert, gut gekühlt und mit Piquillo-Streifen sowie etwas Olivenöl serviert.

Glatt und cremig, mit reifer Tomatensäure, fruchtiger Süße der Piquillo-Paprika, feiner Knoblauchnote und einem frischen, leicht nussigen Eindruck vom Olivenöl.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Zubereitung

  1. Zutaten vorbereiten

    Tomaten waschen, den Stielansatz entfernen und grob würfeln. Zwiebel und Knoblauch schälen und grob zerkleinern. Die Pimientos del Piquillo abtropfen lassen. Zwei Pimientos für die Einlage beiseitelegen und die übrigen acht in Streifen schneiden.

    10 Minuten
    • Die Pimientos gut abtropfen lassen, damit der Gazpacho nicht unnötig verdünnt wird.
  2. Über Nacht marinieren

    Tomaten, Zwiebel, Knoblauch, die acht geschnittenen Pimientos, Brot, Olivenöl, Sherry-Essig, das feste Salz und 100 ml kaltes Wasser in die große Schüssel geben. Gut vermengen, abdecken und 8 bis 12 Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen.

    8 Stunden
    • Die längere Ruhezeit macht die Brotstücke weich und verbindet die Aromen.

    Wichtig: Während der Marinierzeit durchgehend gekühlt und abgedeckt aufbewahren.

  3. Fein pürieren

    Die marinierte Mischung portionsweise in einem leistungsstarken Mixer 2 bis 3 Minuten sehr fein pürieren. Der Gazpacho soll glatt, cremig und gießfähig sein. Falls er zu dick ist, nach und nach bis zu 50 ml zusätzliches kaltes Wasser einarbeiten.

    3 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Suppe ist glatt, cremig und gießfähig.

    • Den Mixer nicht überfüllen und bei Bedarf in mehreren Portionen arbeiten.
  4. Konsistenz und Geschmack prüfen

    Für eine besonders feine Konsistenz den Gazpacho durch ein feines Sieb streichen. Wenn mehr Gemüsefaser und eine kräftigere Struktur gewünscht sind, kann dieser Schritt entfallen. Anschließend mit dem vorhandenen Salz und Sherry-Essig abschmecken; bei Bedarf zusätzliches Salz verwenden.

    10 Minuten

    Daran erkennst du es: Der Gazpacho schmeckt ausgewogen zwischen Süße, Säure und Salz.

    • Beim Sieben nicht zu stark drücken, wenn eine besonders glatte Textur gewünscht ist.
  5. Kalt stellen

    Den fertigen Gazpacho abgedeckt mindestens 2 Stunden kalt stellen. Vor dem Servieren noch einmal durchrühren, da sich Brot und Öl während der Kühlung leicht absetzen können.

    2 Stunden

    Daran erkennst du es: Der Gazpacho ist gut durchgekühlt und wieder gleichmäßig verrührt.

    • Die Kühlzeit nicht überspringen; kalt schmeckt die Suppe runder und erfrischender.

    Wichtig: Bis zum Servieren gekühlt halten.

  6. Anrichten

    Die beiden beiseitegelegten Pimientos längs in schmale Streifen schneiden. Den kalten Gazpacho auf vier Schalen verteilen und mit den Piquillo-Streifen sowie wenigen Tropfen Olivenöl garnieren.

    5 Minuten
    • Die Garnitur erst kurz vor dem Servieren schneiden, damit die Streifen frisch wirken.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Warum die Marinierzeit wichtig ist: Das Durchziehen über Nacht macht das Brot weich und lässt Tomaten, Piquillo-Paprika, Essig und Gewürze zu einem gleichmäßigeren Geschmack verschmelzen.
  • Sieben oder nicht sieben: Durch das Sieben wird der Gazpacho besonders glatt. Ohne diesen Schritt bleibt mehr Gemüsefaser erhalten und die Struktur wirkt kräftiger.
  • Vor dem Servieren verrühren: Brot und Olivenöl können sich während der Kühlung leicht absetzen. Den Gazpacho deshalb unmittelbar vor dem Anrichten noch einmal gründlich durchrühren.

Zutatenwissen

Pimientos del Piquillo de Lodosa

Die eingelegten Pimientos geben dem Gazpacho seine charakteristische fruchtige Süße und den regionalen Navarra-Bezug. Zwei Stück werden als Einlage zurückbehalten.

Brot vom Vortag

Brot vom Vortag nimmt Flüssigkeit gut auf und sorgt nach dem Pürieren für Körper und eine cremige Konsistenz.

Öl und Sherry-Essig

Olivenöl rundet die Textur ab, während Sherry-Essig die Süße der Tomaten und Piquillo-Paprika ausbalanciert.

Sinnvolle Alternativen

Geröstete rote Paprika aus dem Glas

Der Gazpacho wird meist milder und weniger charakteristisch süßlich-rauchig.

Abtropfen lassen und wie die Pimientos verwenden. Zwei Stück für die Garnitur zurückbehalten und die übrigen in Streifen schneiden.

Typische Fehler und ihre Lösung

Der Gazpacho ist zu dick und lässt sich schlecht gießen.

Zusätzliches kaltes Wasser beim Pürieren nur nach und nach einarbeiten.

Bis zu 50 ml kaltes Wasser portionsweise einmixen und anschließend erneut abschmecken.

Die Suppe wirkt faserig oder nicht ganz glatt.

Portionsweise 2 bis 3 Minuten sehr fein pürieren und bei Bedarf durch ein feines Sieb streichen.

Den Gazpacho erneut fein pürieren und anschließend sieben.

Der Gazpacho schmeckt flach oder unausgewogen.

Nach dem Kühlen nochmals umrühren und erst dann abschließend abschmecken.

Mit dem vorhandenen Sherry-Essig und zusätzlichem Salz vorsichtig nachjustieren.

Der Gazpacho ist zu dünn.

Das zusätzliche Wasser nur teelöffelweise beziehungsweise in kleinen Schritten einarbeiten.

Etwas mehr Brot einarbeiten und die Mischung erneut pürieren; danach wieder kühlen.

Servieren und kombinieren

  • Mit Piquillo-Streifen servieren: Den kalten Gazpacho mit den zurückgelegten Piquillo-Streifen und wenigen Tropfen Olivenöl garnieren.
  • Textur nach Vorliebe wählen: Für eine samtige, elegante Suppe den Gazpacho sieben. Für mehr Gemüsefaser und eine kräftigere Struktur das Sieben auslassen.

Planen und Reste genießen

Vorbereiten

Der Gazpacho kann am Vortag zubereitet, abgedeckt gekühlt und vor dem Servieren nochmals durchgerührt und abgeschmeckt werden.

Aufbewahren

Nach der Zubereitung rasch abdecken und im Kühlschrank aufbewahren. Vor dem Servieren gründlich durchrühren.

Nicht länger als nötig ungekühlt stehen lassen.

Einfrieren

Brot und Olivenöl können nach dem Auftauen eine weniger gleichmäßige Textur ergeben.

Allergene und Nährwerte

  • Glutenhaltiges Getreide: enthält · Das verwendete Weißbrot kann glutenhaltiges Getreide enthalten; für eine glutenfreie Variante entsprechend zertifiziertes glutenfreies Brot verwenden.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Was sind Pimientos del Piquillo de Lodosa?

Das sind kleine, eingelegte rote Paprikaschoten aus Lodosa in Navarra. Sie sind fruchtig-süß und prägen den Charakter dieses Gazpachos.

Kann der Gazpacho auch kürzer marinieren?

Die angegebene Marinierzeit von 8 bis 12 Stunden ist Teil des Rezepts. Sie macht Brot und Gemüse weich und verbindet die Aromen besonders gut.

Muss der Gazpacho durch ein Sieb gestrichen werden?

Nein. Das Sieben ist optional: Es ergibt eine besonders glatte Suppe, während die ungesiebte Variante mehr Gemüsefaser und eine kräftigere Struktur behält.

Womit kann ich Pimientos del Piquillo ersetzen?

Geröstete rote Paprika aus dem Glas sind eine mögliche Alternative. Der Geschmack wird meist milder und weniger charakteristisch süßlich-rauchig.

Aus unserer Küche

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