Sangueta

Comunitat Valenciana · Casquería

Sangueta ist eine warme valencianische Tapa aus bereits gegartem Blut, weich geschmorten Zwiebeln, Oregano und mildem Paprikapulver.

Zum Rezept
Sangueta aus der Comunitat Valenciana
Vorbereitung 10 Minuten
Kochen / Backen 20 Minuten
Gesamtzeit ca. 30 Minuten
Menge kleine Tapasportionen
Gerichtsform und Gerichtsart Eintöpfe und ragoutartige Gerichte
Prägende Zutatenfamilie Gemüse, Kräuter und Gewürze
Prägende Zubereitungsverfahren Braten in wenig Fett, Sanftes Köcheln, Schmoren

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Die Zwiebeln werden langsam gegart und bilden eine weiche, leicht goldene Grundlage.
  • Oregano und mildes Paprikapulver geben dem Gericht Würze, ohne die Hauptzutat zu überdecken.
  • Das bereits gegarte Blut wird nur kurz angebraten und anschließend sanft im Sud durchgewärmt, damit die Stücke möglichst ganz bleiben.

Diese Sangueta-Fassung aus Callosa d’en Sarrià verbindet gegartes Blut mit langsam weich werdenden Zwiebeln und einem schlicht gewürzten Sud. Der kurze Garprozess ergibt eine kräftige, saftige Pfannenzubereitung mit zarter Textur, die warm als kleine Tapa serviert wird.

Kräftig und würzig im Geschmack, mit weich geschmorten Zwiebeln, zarten Blutstücken und einem leicht sämigen Sud.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Zubereitung

  1. Blut vorbereiten

    Verwende ausschließlich bereits gegartes Blut. Schneide es vorsichtig in etwa 2 cm große Stücke und stelle es bis zur Verwendung beiseite.

    Daran erkennst du es: Das Blut ist bereits gegart und wird nur für die weitere Zubereitung portioniert.

    • Vorsichtig schneiden, damit die Stücke möglichst kompakt bleiben.

    Wichtig: Nur bereits gegartes Blut verwenden.

  2. Zwiebeln schneiden

    Schäle die Zwiebeln, halbiere sie und schneide sie in feine Streifen.

  3. Zwiebeln weich garen

    Erhitze das Olivenöl in einer breiten Pfanne bei mittlerer Temperatur. Gib die Zwiebeln und das Salz hinein und brate sie langsam, bis sie weich und leicht goldfarben sind.

    12 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Zwiebeln sind weich und leicht goldfarben.

    • Die Zwiebeln langsam garen, damit sie weich werden, ohne zu dunkel zu bräunen.
  4. Blutstücke anbraten

    Gib die Blutstücke zu den Zwiebeln und wende alles vorsichtig, damit die Stücke möglichst ganz bleiben. Brate die Mischung weiter.

    4 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Blutstücke sind rundum mit den Zwiebeln vermischt und durchwärmen sich, ohne zu zerfallen.

    • Nur vorsichtig wenden und nicht kräftig umrühren.
  5. Würzen und aufgießen

    Streue Oregano und Paprikapulver darüber und rühre kurz um. Gieße das Wasser an, bringe alles zum leichten Kochen und reduziere die Temperatur.

    Daran erkennst du es: Der Sud beginnt leicht zu kochen und die Gewürze sind verteilt.

    • Das Paprikapulver nur kurz mit den Zwiebeln und Blutstücken verrühren, damit es nicht anbrennt.
  6. Sangueta sanft köcheln

    Lass die Sangueta sanft köcheln und rühre dabei ein- bis zweimal vorsichtig um. Die Zwiebeln sollen weich sein, die Blutstücke vollständig durchwärmt und der Sud leicht sämig.

    12 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Zwiebeln sind weich, die Blutstücke vollständig durchwärmt und der Sud leicht sämig.

    • Ein- bis zweimal vorsichtig wenden, damit die Blutstücke möglichst ganz bleiben.
  7. Reduzieren und servieren

    Lass die Pfanne zum Schluss ohne Deckel weitergaren, bis die Flüssigkeit etwas reduziert ist. Serviere die Sangueta warm als Tapa.

    3 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Flüssigkeit ist etwas reduziert und der Sud wirkt leicht sämig.

    • Warm servieren.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Nur gegartes Blut verwenden: Für dieses Rezept wird ausschließlich bereits gegartes Blut verwendet. Das Blut wird in Stücke geschnitten und anschließend nur noch angebraten und im Sud durchgewärmt.
  • Blutstücke schonend behandeln: Die Blutstücke beim Anbraten und Köcheln vorsichtig wenden, damit sie möglichst ganz bleiben.

Zutatenwissen

Bezugsquellen für gegartes Blut

Bereits gegartes Blut kann bei einer spanischen Metzgerei, einer gut sortierten Metzgerei oder direkt bei einem regionalen Schlachtbetrieb angefragt werden.

Alternative mit Rinderblut

Falls die ursprüngliche Blutart nicht erhältlich ist, eignet sich laut Rezepttext gekochtes Rinderblut als Alternative. Es schmeckt etwas kräftiger und kann fester wirken.

Sinnvolle Alternativen

gekochtes Rinderblut

Der Geschmack kann etwas kräftiger ausfallen; die Stücke können fester wirken.

Das gekochte Rinderblut wie das im Rezept vorgesehene gegarte Blut in etwa 2 cm große Stücke schneiden und ab Schritt 4 verwenden.

Typische Fehler und ihre Lösung

Die Blutstücke zerfallen beim Garen.

Die Stücke nur vorsichtig wenden und während des Köchelns höchstens ein- bis zweimal bewegen.

Falls einzelne Stücke zerfallen, die Sangueta bei reduzierter Hitze fertig garen und ohne weiteres kräftiges Rühren servieren.

Die Zwiebeln bleiben fest und entwickeln wenig Süße.

Die Zwiebeln langsam braten, bis sie weich und leicht goldfarben sind, bevor das Blut zugegeben wird.

Es wird nicht das im Rezept vorgesehene bereits gegarte Blut verwendet.

Ausschließlich bereits gegartes Blut verwenden und beim Einkauf ausdrücklich danach fragen.

Servieren und kombinieren

  • Warm als Tapa servieren: Die fertige Sangueta direkt aus der Pfanne warm als kleine Tapa servieren.

Lebensmittelsicherheit

  • Verwendung der Hauptzutat: Ausschließlich bereits gegartes Blut verwenden.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Kann ich gekochtes Rinderblut verwenden?

Ja. Laut Rezepttext eignet sich gekochtes Rinderblut als Alternative. Es kann etwas kräftiger schmecken und fester wirken.

Wo bekomme ich bereits gegartes Blut?

Frage bei einer spanischen Metzgerei, einer gut sortierten Metzgerei oder direkt bei einem regionalen Schlachtbetrieb nach bereits gegartem Blut.

Wie wird Sangueta serviert?

Die Sangueta wird warm als kleine Tapa direkt aus der Pfanne serviert.

Aus unserer Küche

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