Pimientos del Piquillo de Lodosa
Die eingelegten Pimientos geben dem Gazpacho seine charakteristische fruchtige Süße und den regionalen Navarra-Bezug. Zwei Stück werden als Einlage zurückbehalten.
Kalte Gemüsesuppe aus Navarra
Eine kalte, cremige Gazpacho aus reifen Tomaten, süßlich-fruchtigen Pimientos del Piquillo de LodosaGeschützte spanische Paprikaspezialität aus Lodosa, die als offizielle Herkunftsbezeichnung registriert ist., Brot, Olivenöl und Sherry-Essig.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Diese kalte Suppe verbindet reife Tomaten mit den fruchtig-süßlichen Pimientos del Piquillo de Lodosa. Brot gibt ihr Körper, Olivenöl sorgt für eine runde Textur und Sherry-Essig bringt Frische. Nach dem langen Marinieren wird die Mischung fein püriert, gut gekühlt und mit Piquillo-Streifen sowie etwas Olivenöl serviert.
Glatt und cremig, mit reifer Tomatensäure, fruchtiger Süße der Piquillo-Paprika, feiner Knoblauchnote und einem frischen, leicht nussigen Eindruck vom Olivenöl.
Schritt für Schritt
Tomaten waschen, den Stielansatz entfernen und grob würfeln. Zwiebel und Knoblauch schälen und grob zerkleinern. Die Pimientos del Piquillo abtropfen lassen. Zwei Pimientos für die Einlage beiseitelegen und die übrigen acht in Streifen schneiden.
Tomaten, Zwiebel, Knoblauch, die acht geschnittenen Pimientos, Brot, Olivenöl, Sherry-Essig, das feste Salz und 100 ml kaltes Wasser in die große Schüssel geben. Gut vermengen, abdecken und 8 bis 12 Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen.
Wichtig: Während der Marinierzeit durchgehend gekühlt und abgedeckt aufbewahren.
Die marinierte Mischung portionsweise in einem leistungsstarken Mixer 2 bis 3 Minuten sehr fein pürieren. Der Gazpacho soll glatt, cremig und gießfähig sein. Falls er zu dick ist, nach und nach bis zu 50 ml zusätzliches kaltes Wasser einarbeiten.
Daran erkennst du es: Die Suppe ist glatt, cremig und gießfähig.
Für eine besonders feine Konsistenz den Gazpacho durch ein feines Sieb streichen. Wenn mehr Gemüsefaser und eine kräftigere Struktur gewünscht sind, kann dieser Schritt entfallen. Anschließend mit dem vorhandenen Salz und Sherry-Essig abschmecken; bei Bedarf zusätzliches Salz verwenden.
Daran erkennst du es: Der Gazpacho schmeckt ausgewogen zwischen Süße, Säure und Salz.
Den fertigen Gazpacho abgedeckt mindestens 2 Stunden kalt stellen. Vor dem Servieren noch einmal durchrühren, da sich Brot und Öl während der Kühlung leicht absetzen können.
Daran erkennst du es: Der Gazpacho ist gut durchgekühlt und wieder gleichmäßig verrührt.
Wichtig: Bis zum Servieren gekühlt halten.
Die beiden beiseitegelegten Pimientos längs in schmale Streifen schneiden. Den kalten Gazpacho auf vier Schalen verteilen und mit den Piquillo-Streifen sowie wenigen Tropfen Olivenöl garnieren.
Gut zu wissen
Die eingelegten Pimientos geben dem Gazpacho seine charakteristische fruchtige Süße und den regionalen Navarra-Bezug. Zwei Stück werden als Einlage zurückbehalten.
Brot vom Vortag nimmt Flüssigkeit gut auf und sorgt nach dem Pürieren für Körper und eine cremige Konsistenz.
Olivenöl rundet die Textur ab, während Sherry-Essig die Süße der Tomaten und Piquillo-Paprika ausbalanciert.
Der Gazpacho wird meist milder und weniger charakteristisch süßlich-rauchig.
Abtropfen lassen und wie die Pimientos verwenden. Zwei Stück für die Garnitur zurückbehalten und die übrigen in Streifen schneiden.
Zusätzliches kaltes Wasser beim Pürieren nur nach und nach einarbeiten.
Bis zu 50 ml kaltes Wasser portionsweise einmixen und anschließend erneut abschmecken.
Portionsweise 2 bis 3 Minuten sehr fein pürieren und bei Bedarf durch ein feines Sieb streichen.
Den Gazpacho erneut fein pürieren und anschließend sieben.
Nach dem Kühlen nochmals umrühren und erst dann abschließend abschmecken.
Mit dem vorhandenen Sherry-Essig und zusätzlichem Salz vorsichtig nachjustieren.
Das zusätzliche Wasser nur teelöffelweise beziehungsweise in kleinen Schritten einarbeiten.
Etwas mehr Brot einarbeiten und die Mischung erneut pürieren; danach wieder kühlen.
Der Gazpacho kann am Vortag zubereitet, abgedeckt gekühlt und vor dem Servieren nochmals durchgerührt und abgeschmeckt werden.
Nach der Zubereitung rasch abdecken und im Kühlschrank aufbewahren. Vor dem Servieren gründlich durchrühren.
Nicht länger als nötig ungekühlt stehen lassen.
Brot und Olivenöl können nach dem Auftauen eine weniger gleichmäßige Textur ergeben.
Häufig gefragt
Das sind kleine, eingelegte rote Paprikaschoten aus Lodosa in Navarra. Sie sind fruchtig-süß und prägen den Charakter dieses Gazpachos.
Die angegebene Marinierzeit von 8 bis 12 Stunden ist Teil des Rezepts. Sie macht Brot und Gemüse weich und verbindet die Aromen besonders gut.
Nein. Das Sieben ist optional: Es ergibt eine besonders glatte Suppe, während die ungesiebte Variante mehr Gemüsefaser und eine kräftigere Struktur behält.
Geröstete rote Paprika aus dem Glas sind eine mögliche Alternative. Der Geschmack wird meist milder und weniger charakteristisch süßlich-rauchig.
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