Pimientos de Herbón finden
Pimientos de Herbón oder Padrón sind in spanischen Lebensmittelgeschäften, auf gut sortierten Wochenmärkten und während der Saison teilweise im Supermarkt erhältlich.
Kalte Gemüsesuppe
Kalt servierte, fein pürierte galicische Gazpacho mit reifen Tomaten, Gurke, grünen Pimientos de Herbón, Knoblauch, Brot, Olivenöl und mildem Weinessig.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Gazpacho gallego ist eine kalt servierte, fein pürierte Gemüsesuppe aus Galicien. Diese Variante verbindet reife Tomaten und Gurke mit Brot, Olivenöl und Pimientos de Herbón. Sie wird ohne Kochen zubereitet, gut gekühlt serviert und bleibt durch das Brot cremig und gießfähig.
Sehr kalt, glatt und samtig mit fruchtiger Tomatennote, frischer Gurke, grüner Paprikawürze und einer milden bis leicht pikanten Schärfe. Das Brot macht die Suppe cremig, ohne sie schwer wirken zu lassen.
Schritt für Schritt
Das Weizenbrot in Stücke zupfen, mit 50 ml des kalten Wassers übergießen und 5 Minuten weich werden lassen.
Daran erkennst du es: Das Brot ist weich und vollständig durchfeuchtet.
Tomaten waschen, den Stielansatz entfernen und grob würfeln. Die Gurke schälen und würfeln. Von den Pimientos de Herbón die Stiele und Kerne entfernen. Den Knoblauch schälen.
Daran erkennst du es: Alle Zutaten sind für den Mixer vorbereitet.
Tomaten, Gurke, Pimientos, Knoblauch, das eingeweichte Brot, die restlichen 250 ml Wasser, Essig und die vorgegebene Salzmenge in den Mixer geben. Alles 2 bis 3 Minuten fein pürieren, bis keine groben Stücke mehr zu sehen sind.
Daran erkennst du es: Die Mischung ist glatt und enthält keine groben Stücke mehr.
Den Mixer auf niedriger Stufe weiterlaufen lassen und das Olivenöl langsam in einem dünnen Strahl einarbeiten. Dadurch wird die Suppe leicht emulgiert und erhält eine cremige, gießfähige Konsistenz.
Daran erkennst du es: Das Öl ist eingearbeitet und die Suppe wirkt cremig und gießfähig.
Die Gazpacho probieren und bei Bedarf vorsichtig mit etwas Salz oder Essig ausbalancieren. Für eine besonders glatte Textur durch das feine Sieb passieren. Unpassiert bleibt sie etwas voller und rustikaler.
Daran erkennst du es: Die Suppe ist ausgewogen abgeschmeckt und je nach Wunsch glatt oder rustikal.
Die Suppe abgedeckt mindestens 2 Stunden im Kühlschrank kühlen. Vor dem Servieren gründlich umrühren. Sie soll deutlich kalt, samtig und nicht wässrig sein.
Daran erkennst du es: Die Gazpacho ist deutlich kalt, samtig und nicht wässrig.
Gut zu wissen
Pimientos de Herbón oder Padrón sind in spanischen Lebensmittelgeschäften, auf gut sortierten Wochenmärkten und während der Saison teilweise im Supermarkt erhältlich.
Die Pimientos können mild oder leicht pikant sein. Die tatsächliche Schärfe lässt sich vor dem Pürieren nicht zuverlässig aus der Menge ablesen.
Brot vom Vortag nimmt das Wasser gut auf und gibt der Gazpacho nach dem Pürieren Körper.
Die Suppe bleibt grün-würzig, verliert aber die charakteristische Würze und die mögliche leichte Schärfe der Pimientos de Herbón.
Die milde grüne Bratpaprika ebenso von Stielen und Kernen befreien und in Schritt 3 mit den übrigen Zutaten pürieren.
Den Mixer auf niedriger Stufe laufen lassen und das Öl langsam in einem dünnen Strahl zugießen.
Kurz weiterpürieren und bei Bedarf mit einem kleinen Schluck Wasser ausgleichen.
Die Gazpacho abgedeckt mindestens 2 Stunden im Kühlschrank kühlen.
Weiter kühlen und vor dem Servieren erneut umrühren.
Erst nach dem vollständigen Pürieren probieren und nur sehr vorsichtig nachjustieren.
Mit zusätzlicher ungesalzener Tomate, Gurke oder etwas Wasser verdünnen; dadurch verändert sich die Konsistenz.
Die Suppe nach dem Abschmecken nicht durch ein Sieb passieren. Dadurch bleibt sie etwas voller und rustikaler.
Pimientos de Herbón durch milde grüne Bratpaprika ersetzen, wenn keine Pimientos erhältlich sind.
Häufig gefragt
Ja. Padrón eignet sich als direkte Alternative; die mögliche Schärfe kann von Schote zu Schote variieren.
Verwende 80 g milde grüne Bratpaprika. Die Suppe bleibt grün-würzig, verliert aber die charakteristische Würze und mögliche leichte Schärfe.
Nein. Passieren macht sie besonders glatt; unpassiert bleibt sie etwas voller und rustikaler.
Sie sollte abgedeckt mindestens 2 Stunden im Kühlschrank gekühlt und vor dem Servieren gründlich umgerührt werden.
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