Schale belassen
Die Kartoffeln werden gründlich gereinigt, aber nicht geschält. Die Schale trägt zur typischen runzligen, würzigen Oberfläche bei.
Kartoffelbeilage aus Canarias
Kleine festkochende Kartoffeln werden ungeschält in kräftig gesalzenem Wasser gegart, anschließend im warmen Topf ausgedampft und mit einer frischen Mojo verde aus Koriander, grünem Paprika, Knoblauch, Kreuzkümmel, Essig und Olivenöl serviert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Papas arrugadas con mojo verde bringen eine typisch kanarische Kartoffelbeilage auf den Tisch. Die kleinen Kartoffeln garen mit Schale in stark gesalzenem Wasser, trocknen danach im Topf aus und entwickeln dabei ihre runzlige, würzige Oberfläche. Dazu passt die frische, leicht strukturierte Mojo verde, die separat gereicht wird.
Die Kartoffeln sind außen trocken, leicht runzlig und salzig-würzig, innen weich und mehlig-fest. Die Mojo verde schmeckt frisch, kräuterbetont und leicht säuerlich, mit grüner Paprikanote, Knoblauch und warmem Kreuzkümmel.
Schritt für Schritt
Die Kartoffeln gründlich unter fließendem Wasser bürsten. Die Schale bleibt vollständig dran.
Kartoffeln, Wasser, grobes Meersalz und Zitronenscheibe in einen weiten Topf geben. Das Wasser soll die Kartoffeln knapp bedecken. Aufkochen und anschließend ohne Deckel 20 bis 25 Minuten garen.
Daran erkennst du es: Ein Messer gleitet leicht in die Kartoffeln.
Wichtig: Beim Abgießen und Umgang mit dem heißen Topf vorsichtig arbeiten.
Während die Kartoffeln garen, Paprikaschote, Koriander und Knoblauch grob zerkleinern. Mit Kreuzkümmel, Weißweinessig, Wasser und feinem Salz in einen hohen Mixbecher geben. Mit dem Pürierstab zu einer groben, noch leicht strukturierten Sauce mixen und das Olivenöl langsam einarbeiten.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist grob püriert und noch leicht strukturiert.
Wichtig: Beim Pürieren den Pürierstab vollständig in die Flüssigkeit eintauchen.
Sobald die Kartoffeln weich sind, das Kochwasser vollständig abgießen. Den Topf wieder auf die ausgeschaltete, noch warme Herdplatte stellen und die Kartoffeln 2 bis 3 Minuten ausdampfen lassen. Dabei den Topf vorsichtig rütteln, damit sich die salzige, runzlige Oberfläche bildet.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche wirkt trocken und beginnt sichtbar runzlig zu werden.
Wichtig: Topf und Kartoffeln bleiben sehr heiß; beim Rütteln beide Hände sicher am Topf halten.
Die Kartoffeln 5 Minuten offen ausdampfen lassen. Mit dem Mojo verde in einer kleinen Schale servieren, sodass jeder die Sauce nach Geschmack über die Kartoffeln geben kann.
Daran erkennst du es: Die Kartoffeln sind außen trocken und angenehm heiß.
Gut zu wissen
Die Kartoffeln werden gründlich gereinigt, aber nicht geschält. Die Schale trägt zur typischen runzligen, würzigen Oberfläche bei.
Das grobe Meersalz gehört ins Kochwasser, das feine Salz in die Mojo verde. Beide Mengen bleiben als getrennte Zutatenzeilen erhalten.
Die Sauce schmeckt milder und weniger charakteristisch grün-aromatisch.
Die Korianderblätter vollständig durch glatte Petersilie ersetzen und wie beschrieben grob mixen.
Die Säure bleibt erhalten, die Sauce bekommt eine leicht fruchtigere Note.
Den Weißweinessig im gleichen Volumen durch Apfelessig ersetzen.
Die Mojo wird weniger fruchtig und olivenbetont.
Das Olivenöl durch ein mildes Pflanzenöl ersetzen und langsam in die pürierte Kräutermischung einarbeiten.
Die Kartoffeln nur gründlich bürsten und die Schale vollständig belassen.
Die gegarten Kartoffeln trotzdem ausdampfen lassen; die typische Schale lässt sich nachträglich nicht wiederherstellen.
Nur so viel Wasser verwenden, dass die Kartoffeln knapp bedeckt sind.
Nach dem Abgießen die Kartoffeln länger offen auf der warmen Platte ausdampfen lassen, ohne sie zu zerdrücken.
Nur bis zu einer groben, noch leicht strukturierten Sauce mixen.
Etwas fein gehackten Koriander oder Paprika unterheben, sofern vorhanden.
Die Garprobe rechtzeitig durchführen und den Topf nur vorsichtig rütteln.
Die weicheren Stücke vorsichtig entnehmen und mit der Mojo als rustikale Beilage servieren.
Eine frischere, stärker kräuterbetonte Variante mit etwas mehr Koriander und weniger Paprika.
Eine mildere Variante mit reduziertem Knoblauch- und Kreuzkümmelanteil.
Die Kartoffelstruktur und die frische Konsistenz der Mojo können durch Einfrieren beeinträchtigt werden.
Häufig gefragt
Ja. Die Kartoffeln werden gründlich gebürstet und mit Schale gegart. Die Schale gehört zur charakteristischen Textur der Papas arrugadas.
Sie sollte grob püriert und noch leicht strukturiert sein. Ein vollständig glattes Püree ist nicht erforderlich.
Das Kochwasser wird kräftig gesalzen, damit die Kartoffeln aromatisch garen und beim Ausdampfen eine würzige Oberfläche entwickeln.
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