Galletas campurrianas

Kantabrische Mandel-Butterkekse

Rustikale, buttrige Mandelkekse aus Kantabrien mit mürber Mitte, leicht knusprigen Rändern und einer charakteristischen Gabeloberfläche.

Zum Rezept
Galletas campurrianas aus Kantabrien
Vorbereitung 25 Minuten
Kochen / Backen 15 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 40 Minuten
Gesamtzeit ca. 85 Minuten
Menge Kekse
Gerichtsform und Gerichtsart Kekse und kleine trockene Süßgebäcke
Prägende Zutatenfamilie Eier, Milchprodukte, Nüsse und Samen, Weizen
Prägende Zubereitungsverfahren Backen
Geprüfte Rezept-Eignung Vegetarisch (Ei und Milch möglich)

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Das Kühlen stabilisiert den weichen Mürbeteig und erleichtert das Formen.
  • Gemahlene Mandeln ergänzen die buttrige Textur und geben den Keksen ein nussiges Aroma.
  • Die kurze Backzeit bei 200 °C sorgt für leicht knusprige Ränder, während die Mitte mürbe bleibt.

Galletas campurrianas sind kleine, rustikale Kekse aus einem gekühlten Mürbeteig mit Butter, Zucker, Ei, Weizenmehl und gemahlenen Mandeln. Die Teigportionen werden ohne Ausstechform zu Talern geformt, mit der Gabel gemustert und goldbraun gebacken.

Buttriger Duft, nussiges Aroma, knusprige Ränder und eine zart mürbe, angenehm weiche Mitte.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Teig zubereiten und kühlen

  1. Butter und Zucker cremig rühren

    Butter und Zucker in der Rührschüssel 2–3 Minuten cremig rühren, bis die Masse heller und gleichmäßig ist.

    3 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Masse ist heller und cremig.

  2. Ei einarbeiten

    Das Ei zur Buttermasse geben und gründlich unterrühren, bis es vollständig eingearbeitet ist.

    Daran erkennst du es: Keine sichtbaren Ei-Streifen bleiben zurück.

    • Falls die Masse leicht gerinnt, wird sie sich beim Einarbeiten der trockenen Zutaten wieder verbinden.
  3. Trockene Zutaten vermengen

    Weizenmehl, gemahlene Mandeln und Backpulver in der zweiten Schüssel mischen. Die Mischung zur Buttermasse geben und mit dem Teigschaber nur so lange vermengen, bis ein formbarer, weicher Teig entsteht.

    3 Minuten

    Daran erkennst du es: Der Teig ist weich und formbar, ohne sichtbare trockene Mehlstellen.

    • Nicht länger als nötig mischen, damit die Kekse mürbe bleiben.
  4. Teig kühlen

    Den Teig zu einer flachen Kugel formen, abdecken und 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

    30 Minuten

    Daran erkennst du es: Der Teig ist gekühlt und lässt sich portionieren.

    • Eine flache Teigform kühlt gleichmäßiger als eine hohe Kugel.

Kekse formen und backen

  1. Backofen vorbereiten

    Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und das Backblech mit Backpapier belegen.

    200 °C
    • Das Vorheizen kann während des letzten Teils der Teigkühlzeit erfolgen.
  2. Kekse formen

    Den Teig in 24 Portionen teilen, zu Kugeln rollen und mit etwas Abstand auf das vorbereitete Blech setzen. Jede Kugel auf etwa 1 cm Dicke flach drücken und vorsichtig mit einer Gabel ein Muster eindrücken.

    Daran erkennst du es: Alle Teiglinge sind ähnlich groß und etwa 1 cm dick.

    • Gleichmäßige Teiglinge backen gleichmäßiger.
  3. Kekse backen

    Die Kekse auf der mittleren Schiene 12–15 Minuten backen, bis die Ränder leicht goldbraun sind. Nicht zu dunkel backen, damit die Mitte mürbe bleibt.

    15 Minuten 200 °C

    Daran erkennst du es: Die Ränder sind leicht goldbraun, die Mitte bleibt hell und mürbe.

    • Bei unterschiedlich großen Keksen kann die Backzeit leicht abweichen.
  4. Kekse abkühlen lassen

    Die Galletas campurrianas 10 Minuten auf dem Blech abkühlen lassen, anschließend auf ein Kuchengitter legen und vollständig auskühlen lassen.

    10 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Kekse lassen sich vom Blech lösen und sind vollständig ausgekühlt stabil.

    • Die Kekse werden beim Abkühlen fester.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Kühlzeit einhalten: Der Teig sollte vor dem Formen vollständig 30 Minuten gekühlt werden. Dadurch bleibt er formbar und läuft beim Backen weniger auseinander.
  • Nicht zu dunkel backen: Die Ränder sollen nur leicht goldbraun werden. Eine zu lange oder zu dunkle Backzeit macht die Kekse trockener und weniger mürbe.

Zutatenwissen

Buttertemperatur

Die Butter soll weich, aber nicht geschmolzen sein. Weiche Butter lässt sich mit dem Zucker cremig aufschlagen und unterstützt die mürbe Textur.

Trockene Zutaten nur kurz einarbeiten

Mehl und gemahlene Mandeln nur bis zur Verbindung unterheben oder kurz vermengen. Übermäßiges Mischen kann die Kekse fester machen.

Typische Fehler und ihre Lösung

Der Teig ist klebrig und lässt sich schlecht zu Kugeln formen.

Den Teig flach formen und die 30-minütige Kühlzeit einhalten.

Den Teig vor dem Formen nochmals kurz kühlen.

Die Kekse werden fest statt mürbe.

Die trockenen Zutaten nur bis zur Bildung eines weichen, formbaren Teigs vermengen.

Die Kekse sind trocken oder zu dunkel.

Ab 12 Minuten kontrollieren und die Kekse bei leicht goldbraunen Rändern herausnehmen.

Servieren und kombinieren

  • Zum Kaffee servieren: Die Kekse pur zu einer Tasse Kaffee reichen. Ihr buttriges Mandelaroma passt besonders gut zu kräftigem Kaffee.
  • Pur genießen: Die vollständig ausgekühlten Kekse ohne weitere Beilage servieren, damit ihre mürbe Textur und das Mandelaroma im Mittelpunkt stehen.

Allergene und Nährwerte

  • Milch: enthält · Butter ist eine Milchzutat.
  • Eier: enthält · Das Rezept enthält ein Ei.
  • Glutenhaltiges Getreide: enthält · Weizenmehl enthält Weizen und damit typischerweise Gluten.
  • Schalenfrüchte: enthält · Mandeln gehören zu den Schalenfrüchten.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Warum muss der Teig gekühlt werden?

Die Kühlzeit macht den weichen Mürbeteig formbarer und hilft den Keksen, beim Backen ihre Form zu behalten.

Woran erkenne ich, dass die Kekse fertig sind?

Die Ränder sollen leicht goldbraun sein, während die Mitte noch hell bleibt. Beim Abkühlen werden die Kekse fester.

Muss das Gabelmuster eingedrückt werden?

Das Gabelmuster ist die charakteristische Oberfläche der Kekse und wird vorsichtig in jede flach gedrückte Teigkugel eingedrückt.

Aus unserer Küche

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