Sangría mit Garnacha und Pfirsich aus Aragón

Aperitivo aus Aragón

Fruchtige, alkoholische Sangría mit jungem Garnacha aus Aragón, Pfirsich, Apfel, Orange, Zitrone und einem hausgemachten Zucker-Zimt-Sirup.

Zum Rezept
Sangría mit Garnacha und Pfirsich aus Aragón
Vorbereitung 20 Minuten
Kochen / Backen 2 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 2 Stunden
Gesamtzeit ca. 2 Std. 20 Min.
Menge 6 Gläser, etwa 1,3 l Sangría ohne Eis
Gerichtsform und Gerichtsart Getränke
Prägende Zutatenfamilie Kräuter und Gewürze, Obst
Prägende Zubereitungsverfahren Sanftes Köcheln, Ziehenlassen und Aufgießen

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Junger trockener Garnacha bildet eine fruchtige, aber klare Basis für Pfirsich, Apfel und Zitrusfrüchte.
  • Der Zucker-Zimt-Sirup verteilt die Süße gleichmäßig und gibt der Sangría eine warme Gewürznote.
  • Die zweistündige Fruchtmaceration verbindet Wein und Früchte, ohne die Kohlensäure der Gaseosa vorzeitig zu verlieren.

Diese Aragón-Ausprägung der Sangría verbindet jungen Garnacha mit Pfirsich, Apfel und Zitrusfrüchten. Ein kurz gekochter Zucker-Zimt-Sirup bringt Süße und Wärme, während GaseosaSpanische Bezeichnung für ein alkoholfreies Erfrischungsgetränk, meist auf Basis von Wasser und Kohlensäure. und Eis erst kurz vor dem Servieren dazukommen.

Fruchtig und saftig mit Pfirsich- und Zitrusnoten, milder Zimtwärme und einer leicht prickelnden, kühlen Frische. Die eingelegten Fruchtstücke bringen zusätzlich weiche und knackige Textur.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Zubereitung

  1. Zucker-Zimt-Sirup kochen

    Wasser, Zucker und Zimtstange in einem kleinen Topf erhitzen, bis sich der Zucker vollständig gelöst hat. Die Mischung etwa 2 Minuten sanft köcheln lassen, dann vom Herd nehmen und 10 Minuten abkühlen lassen.

    2 Minuten

    Daran erkennst du es: Der Zucker ist vollständig gelöst und der Sirup köchelt nur sanft.

    • Den Sirup vor dem Einrühren in den Wein abkühlen lassen.
  2. Früchte schneiden

    Pfirsich und Apfel würfeln. Orange und Zitrone gründlich waschen und in dünne halbe Scheiben schneiden.

    8 Minuten
    • Die Zitrusfrüchte werden ungeschält verwendet und sollten deshalb gründlich gewaschen werden.
  3. Sangría mischen

    Garnacha, Orangen- und Zitronensaft in eine große Karaffe geben. Den abgekühlten Zucker-Zimt-Sirup einrühren. Pfirsich, Apfel sowie die Zitrusscheiben hinzufügen und vorsichtig vermischen.

    5 Minuten

    Daran erkennst du es: Sirup und Säfte sind gleichmäßig im Wein verteilt, ohne dass die Früchte zerdrückt werden.

    • Vorsichtig mischen, damit die Fruchtstücke ihre Form behalten.

    Wichtig: Diese Fassung ist alkoholisch.

  4. Ziehen lassen

    Die Karaffe abdecken und die Sangría 2 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen. So verbinden sich Wein, Frucht und Zitrusnoten, ohne dass die Früchte zu weich werden.

    2 Stunden

    Daran erkennst du es: Die Sangría ist gut gekühlt und die Fruchtaromen sind miteinander verbunden.

    • Die Gaseosa erst nach der Kühlzeit einrühren.
  5. Gaseosa und Eis hinzufügen

    Erst kurz vor dem Servieren die Gaseosa einrühren. Die Eiswürfel dazugeben und einmal behutsam von unten nach oben mischen, damit die Kohlensäure möglichst erhalten bleibt.

    2 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Gaseosa ist verteilt und die Eiswürfel kühlen die Sangría, ohne die Kohlensäure vollständig herauszurühren.

    • Nicht kräftig rühren, damit die Gaseosa möglichst prickelnd bleibt.
  6. Servieren

    Die Sangría auf 6 Gläser verteilen und jeweils etwas Frucht mit ins Glas geben.

    3 Minuten
    • Die Gläser mit den eingelegten Fruchtstücken servieren.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Gaseosa erst zum Schluss: Die Gaseosa erst kurz vor dem Servieren einrühren, damit ihre Kohlensäure möglichst erhalten bleibt.
  • Fruchtstücke mitservieren: Beim Ausschenken jeweils etwas eingelegte Frucht mit ins Glas geben.

Zutatenwissen

Gaseosa und Ersatz

Gaseosa ist eine milde spanische Limonade mit wenig Eigengeschmack. Alternativ funktioniert klare Zitronenlimonade, die die Sangría süßer macht.

Garnacha aus Aragón

Ein junger trockener Garnacha bildet die alkoholische Basis dieser Aragón-Ausprägung.

Sinnvolle Alternativen

klare Zitronenlimonade

Die Sangría wird süßer und erhält einen deutlicheren Zitronenlimonaden-Geschmack.

Die klare Zitronenlimonade wie die Gaseosa erst kurz vor dem Servieren einrühren.

Typische Fehler und ihre Lösung

Die Sangría ist wenig prickelnd.

Gaseosa erst kurz vor dem Servieren hinzufügen und nur behutsam unterheben.

Kurz vor dem Servieren etwas frische Gaseosa ergänzen und vorsichtig mischen.

Die Sangría wirkt flach oder unausgewogen.

Den Sirup nach dem Köcheln etwa 10 Minuten abkühlen lassen.

Die Mischung vollständig kühlen und erst danach Gaseosa und Eis hinzufügen.

Die Fruchtstücke zerfallen oder die Sangría verliert schnell Kohlensäure.

Früchte vorsichtig vermischen und die fertige Sangría nur einmal von unten nach oben bewegen.

Mit zusätzlichen frischen Fruchtstücken und frisch eingerührter Gaseosa servieren.

Servieren und kombinieren

  • Gut gekühlt mit Eis servieren: Die Sangría in Gläser mit Eiswürfeln ausschenken und die eingelegten Fruchtstücke mit ins Glas geben.
  • Fruchtbetont ausschenken: Beim Verteilen darauf achten, dass jedes Glas etwas Pfirsich, Apfel und Zitrusfrucht erhält.

Planen und Reste genießen

Vorbereiten

Die Sangría kann bis zu 2 Stunden vor dem Servieren angesetzt und abgedeckt im Kühlschrank ziehen gelassen werden. Gaseosa und Eis erst unmittelbar vor dem Servieren hinzufügen.

Einfrieren

Einfrieren ist für die kohlensäurehaltige Sangría und die eingelegten Fruchtstücke nicht vorgesehen.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Was kann ich statt Gaseosa verwenden?

Klare Zitronenlimonade funktioniert als Ersatz. Sie macht die Sangría allerdings süßer und bringt einen deutlicheren Zitronengeschmack mit.

Ist diese Sangría alkoholfrei?

Nein. Die Fassung wird mit 750 ml Garnacha zubereitet und ist alkoholisch.

Warum muss die Sangría ziehen?

Die zweistündige Kühl- und Ziehzeit verbindet Wein, Frucht und Zitrusnoten, ohne die Früchte zu weich werden zu lassen.

Aus unserer Küche

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