Suspiros de Pajares

Asturisches Buttergebäck

Flache, mürbe Butterkekse aus einem weichen Teig mit geklärter Butter, Zucker, Ei und Weizenmehl. Von Hand geformt und goldgelb gebacken.

Zum Rezept
Zartes Kleingebäck mit buttrigem Schmelz
Vorbereitung 30 Minuten
Kochen / Backen 30 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 40 Minuten
Gesamtzeit ca. 95 Minuten
Menge 40 Kekse
Gerichtsform und Gerichtsart Kekse und kleine trockene Süßgebäcke
Prägende Zutatenfamilie Eier, Milchprodukte, Weizen
Prägende Zubereitungsverfahren Backen

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Geklärte Butter bringt einen kräftigen Buttergeschmack und eine mürbe Textur.
  • Kurzes Rühren und behutsames Einarbeiten des Mehls halten den Teig zart.
  • Durch das Kühlen behalten die geformten Kekse beim Backen besser ihre Form.

Suspiros de Pajares sind kleine, flache Kekse mit feinem Buttergeschmack und zart mürber Krume. Der Teig wird zu Kugeln gerollt, von Hand flach gedrückt und ohne Füllung gebacken. Geklärte Butter sorgt für den besonders mürben Schmelz.

Die Kekse schmecken buttrig und fein süß. Ihre Ränder werden leicht goldgelb, während die Oberfläche hell bleibt; beim Abbeißen sind sie zart und mürbe.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Zubereitung

  1. Ofen und Bleche vorbereiten

    Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen; bei Umluft 160 °C einstellen. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.

    180 °C
    • Das Vorheizen kann beginnen, während du den Teig zubereitest.
  2. Butter und Zucker cremig rühren

    Die weiche geklärte Butter mit dem Zucker 3 bis 4 Minuten glatt und heller rühren.

    4 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Masse ist glatt und sichtbar heller.

  3. Ei und Salz einarbeiten

    Das zimmerwarme Ei und das Salz hinzufügen und kurz unterrühren, bis alles verbunden ist.

    Daran erkennst du es: Ei und Salz sind gleichmäßig in der Buttermasse verteilt.

  4. Mehl unterarbeiten

    Das Mehl portionsweise einarbeiten, bis ein weicher, homogener Teig entsteht, der sich von den Schüsselwänden löst und nicht an den Händen klebt. Nur so lange kneten, wie nötig.

    Daran erkennst du es: Der Teig ist homogen und klebt nicht an den Händen.

    • Das Mehl nicht länger als nötig einarbeiten, damit die Kekse mürbe bleiben.
  5. Kekse formen

    Den Teig in 40 gleich große Portionen von jeweils etwa 27 g teilen. Jede Portion zu einer Kugel rollen, mit etwas Abstand auf die vorbereiteten Bleche setzen und von Hand zu einer etwa 5 mm dicken Scheibe flach drücken. Zwischen den Keksen rund 4 cm Abstand lassen.

    Daran erkennst du es: Die Kekse sind gleichmäßig portioniert und etwa 5 mm dick.

    • Die Kekse auf beide Bleche verteilen und genügend Abstand lassen.
  6. Kekse kühlen

    Die geformten Kekse 20 Minuten kalt stellen. So behalten sie beim Backen besser ihre Form.

    20 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Teiglinge sind gut gekühlt, bevor sie in den Ofen kommen.

  7. Kekse backen

    Die Bleche nacheinander auf der mittleren Schiene backen. Pro Blech beträgt die Backzeit 12 bis 15 Minuten. Während ein Blech backt, kann das nächste bereitgestellt werden.

    15 Minuten 180 °C

    Daran erkennst du es: Die Ränder sind leicht goldgelb, die Oberfläche ist noch nicht dunkel.

    • Die Bleche nacheinander backen und den Bräunungsgrad gegen Ende der Backzeit prüfen.
  8. Abkühlen lassen

    Die Kekse 5 Minuten auf dem Blech abkühlen lassen und anschließend vorsichtig auf ein Kuchengitter legen. Vor dem Servieren vollständig auskühlen lassen.

    20 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Kekse sind vollständig ausgekühlt, bevor du sie servierst.

    • Die Kekse sind direkt nach dem Backen empfindlich; erst nach der kurzen Abkühlzeit vorsichtig umsetzen.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Backzeit für zwei Bleche: Die angegebene Backzeit gilt für jedes Blech einzeln. Da die Bleche nacheinander gebacken werden, beträgt die gesamte Backzeit für beide Bleche etwa 24 bis 30 Minuten.

Zutatenwissen

Geklärte Butter

Geklärte Butter wird auch als Butterschmalz verkauft und steht meist bei Butter oder Fetten. Sie enthält weniger Wasser als normale Butter und sorgt hier für einen besonders mürben Buttergeschmack.

Sinnvolle Alternativen

Ungesalzene Butter

Die Kekse werden etwas weicher und weniger ausgeprägt mürbe.

Die geklärte Butter durch 300 g weiche, ungesalzene Butter ersetzen.

Typische Fehler und ihre Lösung

Die Kekse werden weniger mürbe.

Das Mehl nur so lange unterarbeiten, bis ein homogener Teig entsteht.

Die Kekse werden zu dunkel gebacken.

Gegen Ende der Backzeit auf leicht goldgelbe Ränder und eine helle Oberfläche achten.

Die Kekse verlieren beim Backen ihre Form.

Die geformten Kekse vor dem Backen 20 Minuten kalt stellen.

Servieren und kombinieren

  • Zu Kaffee oder Tee: Die ausgekühlten Kekse passen gut zu einer Tasse Kaffee oder Tee.

Allergene und Nährwerte

  • Glutenhaltiges Getreide (Weizen): enthält · Weizenmehl Type 405 ist enthalten.
  • Ei: enthält · Das Rezept enthält ein Ei.
  • Milch: enthält · Geklärte Butter beziehungsweise Butterschmalz ist ein Milchprodukt.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Woran erkenne ich, dass die Kekse fertig sind?

Die Ränder sollen leicht goldgelb sein, die Oberfläche aber hell bleiben.

Welche Temperatur gilt bei Umluft?

Bei Umluft den Backofen auf 160 °C einstellen; bei Ober-/Unterhitze sind es 180 °C.

Wie lange backen die Kekse?

Jedes Blech backt 12 bis 15 Minuten. Die Bleche werden nacheinander gebacken.

Kann ich normale Butter statt geklärter Butter verwenden?

Ja. Nimm 300 g weiche, ungesalzene Butter. Die Kekse werden damit etwas weicher und weniger ausgeprägt mürbe.

Aus unserer Küche

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