Zitronenschale dünn abschälen
Nur die äußere gelbe Schicht verwenden. Viel weiße Schicht kann einen bitteren Geschmack beitragen.
Spanische Eiercreme
Eine samtige spanische Eiercreme aus Milch, Eigelb, Zucker, Speisestärke, ZimtAromatisches Rindengewürz, das als Stange oder gemahlen verwendet wird. und ZitronenschaleDie aromatische Schale der Zitrone, die Speisen und Getränke frisch würzt., die auf dem Herd gebunden, gekühlt und mit Maria-Keks serviert wird.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Natillas de Zamora ist eine schlichte, aromatische Eiercreme mit samtiger Textur. Zimt und Zitronenschale verleihen der Milch ein warmes, frisches Aroma, während Eigelb und Speisestärke die Creme langsam auf dem Herd binden. Gut gekühlt und mit einem Maria-Keks serviert, entsteht ein unkompliziertes Dessert für sechs Portionen.
Kühl serviert ist die Creme glatt, weich und löffelzart. Sie schmeckt milchig-süß mit warmer Zimtnote und einem feinen, frischen Zitronenton; der Maria-Keks bringt einen trockenen, knusprigen Kontrast.
Schritt für Schritt
600 ml Milch mit der Zimtstange und der Zitronenschale in den Topf geben. Langsam erhitzen, bis die Milch dampft, aber nicht sprudelnd kocht. Den Topf vom Herd nehmen und die Milch 10 Minuten ziehen lassen.
Daran erkennst du es: Die Milch dampft, ohne sprudelnd zu kochen.
Eigelb, Zucker, Speisestärke, Salz und die übrigen 150 ml kalte Milch in der Rührschüssel glatt verrühren. Es dürfen keine Klümpchen zurückbleiben.
Daran erkennst du es: Die Mischung ist glatt und gleichmäßig.
Zimtstange und Zitronenschale aus der warmen Milch nehmen. Etwa ein Drittel der Milch unter ständigem Rühren langsam zur Eigelb-Mischung gießen. Die Mischung anschließend zurück in den Topf geben.
Daran erkennst du es: Die Milch ist vollständig eingearbeitet und die Mischung bleibt glatt.
Wichtig: Ständig rühren und die Milch portionsweise einarbeiten, damit das Eigelb nicht stockt.
Die Creme bei niedriger bis mittlerer Hitze 6 bis 8 Minuten mit dem Schneebesen rühren, bis sie deutlich andickt und die Rückseite eines Löffels überzieht. Die Creme darf nicht sprudelnd kochen, sonst kann das Eigelb ausflocken.
Daran erkennst du es: Die Creme ist deutlich angedickt und überzieht die Rückseite eines Löffels.
Wichtig: Nicht sprudelnd kochen lassen; bei zu hoher Hitze kann das Eigelb ausflocken.
Die heiße Creme auf 6 Dessertschalen verteilen. Je einen Maria-Keks auflegen und die Schalen 20 Minuten bei Raumtemperatur abkühlen lassen.
Daran erkennst du es: Die Schalen sind nicht mehr heiß, bevor sie in den Kühlschrank kommen.
Die Dessertschalen anschließend mindestens 2 Stunden im Kühlschrank kalt stellen. Während dieser Zeit festigt sich die Creme und wird löffelzart.
Daran erkennst du es: Die Creme ist vollständig durchgekühlt und behält beim Löffeln ihre Form.
Vor dem Servieren jede Portion mit etwas gemahlenem Zimt bestäuben.
Daran erkennst du es: Der Zimt liegt gleichmäßig auf der Oberfläche.
Gut zu wissen
Nur die äußere gelbe Schicht verwenden. Viel weiße Schicht kann einen bitteren Geschmack beitragen.
Der Maria-Keks wird auf die heiße Creme gelegt und kühlt mit ihr ab. Dadurch wird er weicher und verbindet sich mit dem Dessert.
Der gemahlene Zimt wird erst vor dem Servieren aufgestreut, damit sein Aroma frisch und deutlich bleibt.
Die Creme bleibt in der Regel ähnlich cremig; der Geschmack kann geringfügig süßer wirken.
Die laktosefreie Milch im gleichen Arbeitsschritt und in gleicher Menge verwenden.
Die Bindung bleibt ähnlich, sofern eine entsprechend feine Maisstärke verwendet wird.
Die Maisstärke wie die Speisestärke mit kalter Milch glatt verrühren, bevor die Mischung erhitzt wird.
Der Biss und das Aroma können sich je nach Produkt verändern.
Je Portion einen geeigneten glutenfreien Keks verwenden und die Produktkennzeichnung beachten.
Bei niedriger bis mittlerer Hitze rühren und die Creme nicht sprudelnd kochen lassen.
Die Creme sofort durch ein feines Sieb streichen. Die Textur wird dadurch möglicherweise etwas dünner, lässt sich aber oft noch retten.
Speisestärke zuerst mit der kalten Milch glatt verrühren und erst danach erhitzen.
Die noch warme Creme durch ein feines Sieb passieren.
Rühren, bis die Rückseite eines Löffels deutlich überzogen wird, und die Mindestkühlzeit einhalten.
Die Creme vorsichtig zurück in den Topf geben und bei niedriger Hitze unter ständigem Rühren nochmals leicht andicken.
Die Schale dünn abschälen und nach dem Ziehenlassen entfernen.
Die Creme mit etwas zusätzlichem Zucker ausgleichen, ohne die festgelegte Rezeptmenge für die Ausgangszubereitung zu verändern.
Eine noch schlichtere Variante, bei der nur die warme Zimtnote im Vordergrund steht.
Die Zimtnote wird durch eine großzügigere Bestäubung beim Servieren stärker hervorgehoben.
Die Creme wird nicht auf einzelne Schalen verteilt, sondern gemeinsam serviert.
Die Natillas bis zu 24 Stunden vorher zubereiten, abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren und erst kurz vor dem Servieren mit gemahlenem Zimt bestäuben.
Nach dem Abkühlen abdecken und im Kühlschrank aufbewahren. Vor dem Servieren gut durchgekühlt ausgeben.
Nicht länger als nötig bei Raumtemperatur stehen lassen.
Beim Einfrieren kann sich die gebundene Eiercreme nach dem Auftauen in ihrer Textur verändern.
Häufig gefragt
Bei zu hoher Hitze kann das Eigelb ausflocken. Die Creme deshalb bei niedriger bis mittlerer Hitze unter ständigem Rühren binden, bis sie die Rückseite eines Löffels überzieht.
Die Creme ist fertig, wenn sie deutlich angedickt ist und die Rückseite eines Löffels gleichmäßig überzieht. Nach mindestens 2 Stunden Kühlzeit wird sie noch fester.
Der Keks wird auf die heiße Creme gelegt und kühlt mit ihr ab. Dadurch wird er eher weich und verbindet sich mit der Oberfläche.
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