Matalahúva
Matalahúva wird auch als spanischer Anis bezeichnet und prägt das typische Anisaroma der Pestiños. Die Samen bleiben nach dem Abseihen der Zitrusschalen und der Zimtstange im Öl.
Frittierte Teigschleifen
Knusprige andalusische Teigschleifen aus dünn ausgerolltem, mit Olivenöl, OrangeDie aromatische Schale der Zitrone, die Speisen und Getränke frisch würzt., Anis und Jerez-Wein aromatisiertem Teig. Die frittierten Pestiños werden anschließend in warmen Honigsirup getaucht.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Pestiños mit Honig sind knusprige, frittierte Teigschleifen aus der andalusischen Süßspeisenküche. Ihr Teig wird mit Olivenöl, Orange, Anis und einem Schuss Jerez-Wein aromatisiert. Anschließend werden die kleinen Stücke goldbraun frittiert und in warmen Honigsirup getaucht.
Außen goldgelb, splittrig-knusprig und leicht glänzend; innen zart und trocken. Der Honig bringt eine intensive Süße, während Orange, Zitrone, Anis, Sesam, Zimt und Jerez im Nachklang deutlich hervor treten.
Schritt für Schritt
180 ml Olivenöl mit Orangen- und Zitronenschale, Zimtstange, MatalahúvaSpanische Bezeichnung für Anis, dessen aromatische Samen zum Würzen und Backen verwendet werden. und Sesam in einem kleinen Topf bei niedriger bis mittlerer Hitze etwa 5 Minuten erwärmen. Das Öl darf nicht rauchen. Vom Herd nehmen, 10 Minuten ziehen lassen und anschließend die Schalen sowie die Zimtstange entfernen. Die Gewürzsamen bleiben im Öl.
Daran erkennst du es: Das Öl ist aromatisch, darf aber nicht rauchen.
Wichtig: Das Öl nur sanft erwärmen und den Topf beim Ziehenlassen vom Herd nehmen.
Mehl und Salz in die große Rührschüssel geben. Das noch warme, aber nicht heiße Gewürzöl, den Jerez-Wein, Orangensaft und Anislikör dazugießen. Zunächst mit einem Löffel vermengen, dann 8 bis 10 Minuten zu einem glatten, geschmeidigen Teig verkneten.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt, geschmeidig und lässt sich zu einer Kugel formen.
Den Teig zu einer Kugel formen, abdecken und 30 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Der Teig ist nach der Ruhezeit entspannter und lässt sich leichter dünn ausrollen.
Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche sehr dünn, etwa 1 bis 2 mm, ausrollen. In Rechtecke von ungefähr 6 x 4 cm schneiden. Jeweils zwei gegenüberliegende Ecken zur Mitte falten und leicht andrücken, sodass kleine Teigschleifen entstehen.
Daran erkennst du es: Die geformten Stücke halten ihre Schleifenform und sind gleichmäßig dünn.
Das übrige Olivenöl in einem hohen Topf oder einer tiefen Pfanne auf 170 bis 175 °C erhitzen. Die Pestiños portionsweise einlegen und pro Portion etwa 2 bis 3 Minuten frittieren, dabei einmal wenden. Sie sollen goldgelb und knusprig sein. Mit einem Schaumlöffel herausheben und auf einem Kuchengitter oder Küchenpapier abtropfen lassen.
Daran erkennst du es: Die Pestiños sind goldgelb, aufgebläht und knusprig.
Wichtig: Vorsichtig arbeiten, da heißes Öl spritzen kann. Die Teigstücke langsam einlegen und mit dem Schaumlöffel herausheben.
Honig und Wasser in einem kleinen Topf bei niedriger Hitze erwärmen, bis der Honig dünnflüssig ist. Nicht sprudelnd kochen lassen.
Daran erkennst du es: Der Honig ist dünnflüssig und warm, ohne zu sprudeln.
Die noch warmen Pestiños einzeln kurz in den Honigsirup tauchen, abtropfen lassen und auf einer Platte vollständig auskühlen lassen.
Daran erkennst du es: Die Pestiños tragen einen dünnen, glänzenden Honigüberzug und sind vollständig ausgekühlt.
Wichtig: Den warmen Sirup vorsichtig handhaben und die Gebäcke vor dem Servieren vollständig abkühlen lassen.
Gut zu wissen
Matalahúva wird auch als spanischer Anis bezeichnet und prägt das typische Anisaroma der Pestiños. Die Samen bleiben nach dem Abseihen der Zitrusschalen und der Zimtstange im Öl.
Trockener Wein aus Jerez, etwa Fino oder Manzanilla, gibt dem Teig ein charakteristisches Aroma. Ein trockener Weißwein ohne starke Holznote ist eine mögliche Alternative, schmeckt jedoch weniger typisch.
Für die Schalen unbehandelte Früchte verwenden. Die Schalen werden aromatisiert und vor dem Kneten entfernt, während der frisch gepresste Orangensaft im Teig bleibt.
Das Aroma wird weniger typisch für Jerez, die Teigstruktur bleibt grundsätzlich gleich.
Den trockenen Weißwein in derselben Menge verwenden.
Die Öltemperatur bei 170 bis 175 °C halten und portionsweise frittieren.
Die nächsten Portionen erst einlegen, wenn die Temperatur wieder im angegebenen Bereich liegt.
Den Teig auf etwa 1 bis 2 mm ausrollen und möglichst gleichmäßig schneiden.
Noch nicht geformte Teigstücke dünner ausrollen; bereits frittierte Stücke lassen sich nicht vollständig korrigieren.
Den Sirup nur bei niedriger Hitze erwärmen, bis er dünnflüssig ist.
Etwas Wasser unterrühren und den Sirup vorsichtig erneut erwärmen, ohne ihn aufzukochen.
Nur kurz eintauchen, gut abtropfen lassen und einzeln auskühlen lassen.
Die Stücke kurz offen stehen lassen; vollständig knusprig werden sie dadurch möglicherweise nicht mehr.
Eine verbreitete Alternative zum Honigüberzug ist ein süßer Zuckersirup. Dadurch wird der Geschmack weniger honigbetont und die Variante unterscheidet sich klar vom Honigüberzug.
Die Pestiños können bis zu einem Tag im Voraus frittiert und glasiert werden. Vor dem Servieren vollständig auskühlen lassen und trocken lagern.
Vollständig ausgekühlte Pestiños trocken und bei Raumtemperatur in einer gut schließenden Dose lagern. Feuchtigkeit vermeiden, damit der Überzug die knusprige Struktur möglichst lange erhält.
Nicht warm oder noch feucht verschließen, da sich sonst Kondenswasser bilden kann.
Das Einfrieren wird für die honigglasierten Pestiños nicht empfohlen, da die knusprige Struktur und der Überzug leiden können.
Häufig gefragt
Ja. Verwende einen trockenen Weißwein ohne starke Holznote in derselben Menge. Das Aroma wird dadurch weniger typisch, die Teigstruktur bleibt grundsätzlich gleich.
Matalahúva sind spanische Anissamen. Sie geben dem Gewürzöl und damit dem Teig ein deutliches Anisaroma.
180 ml werden für das Gewürzöl im Teig verwendet, etwa 820 ml dienen zum Frittieren. Die Pestiños werden im heißen Öl weitgehend eingetaucht gegart.
Den Teig sehr dünn ausrollen, portionsweise bei 170 bis 175 °C frittieren, die Pestiños gut abtropfen lassen und nur kurz in den Honigsirup tauchen.
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