Zwiebeln gleichmäßig schneiden
Dünne, möglichst gleichmäßige Halbmonde garen während des langen Confierens gleichmäßig weich.
Warme Suppe, konfierte Zwiebeln
Eigenständige katalanische Zwiebelsuppe mit langsam confierten Zwiebeln, leichter Gemüsebrühe, geröstetem Bauernbrot, Ei und gratiniertem EmmentalerHartkäse mit charakteristischen großen Löchern, die durch eine Propionsäuregärung während der Reifung entstehen..
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Sopa de ceba confitada ist eine katalanische warme Zwiebelsuppe mit langsam weich geschmorten Zwiebeln. In dieser Variante treffen leichte Brühe, geröstetes Bauernbrot, ein Ei, Sahne und Emmentaler zusammen und werden portionsweise unter dem Backofengrill vollendet.
Die Suppe duftet nach süßlich confierten Zwiebeln und geröstetem Brot. Sie ist weich und vollmundig, mit knusprigen Broträndern, cremiger Sahne-Käse-Note und einem gestockten Ei als kräftigem Abschluss.
Schritt für Schritt
Die Gemüsebrühe in einem Topf erhitzen und warm halten. Währenddessen die Zwiebeln in dünne Halbmonde und den Knoblauch fein schneiden.
Daran erkennst du es: Die Brühe ist heiß, aber nicht zwingend sprudelnd kochend.
Butter und Olivenöl in einem breiten Topf bei mittlerer Hitze erwärmen. Zwiebeln, Knoblauch und die dosierte Salzmenge dazugeben und etwa 5 Minuten weich werden lassen, ohne sie dunkel anzubraten.
Daran erkennst du es: Die Zwiebeln sind weich geworden, aber noch nicht gebräunt.
Den Topf abdecken und die Zwiebeln bei sehr niedriger Hitze 75–90 Minuten langsam confieren. Alle 15–20 Minuten umrühren, damit nichts ansetzt. Die Zwiebeln sollen weich und süßlich, aber nicht trocken sein.
Daran erkennst du es: Die Zwiebeln sind sehr weich, süßlich und saftig, ohne trocken oder dunkel verbrannt zu sein.
Während die Zwiebeln confieren, den Backofengrill auf 220 °C vorheizen. Das Bauernbrot auf ein Backblech legen und rösten, bis es an den Rändern knusprig ist.
Daran erkennst du es: Die Brotränder sind knusprig und leicht gebräunt.
Wichtig: Backblech und Brot werden sehr heiß; beim Herausnehmen Ofenhandschuhe verwenden.
Die confierten Zwiebeln auf vier ofenfeste Portionsschälchen verteilen. Je 300 ml heiße Gemüsebrühe angießen und die Suppe mit schwarzem Pfeffer sowie bei Bedarf mit etwas zusätzlichem Salz abschmecken.
Daran erkennst du es: Die Brühe ist gleichmäßig verteilt und die Suppe ist ausgewogen abgeschmeckt.
Wichtig: Die Schälchen mit einem Tuch oder Ofenhandschuh anfassen, wenn die Suppe sehr heiß ist.
Je eine geröstete Brotscheibe auf die Suppe legen. Vorsichtig ein Ei darauf aufschlagen, die Sahne gleichmäßig darum verteilen und den Emmentaler darübergeben.
Daran erkennst du es: Jede Portion ist mit einer Brotscheibe, einem Ei, Sahne und Emmentaler belegt.
Wichtig: Rohe Eier getrennt von verzehrfertigen Lebensmitteln handhaben und verschüttetes Ei sofort entfernen.
Die Schälchen unter den auf 220 °C vorgeheizten Grill stellen und 5–8 Minuten gratinieren, bis der Käse goldbraun ist und das Eiweiß gestockt ist. Sofort servieren.
Daran erkennst du es: Der Käse ist goldbraun und das Eiweiß vollständig gestockt.
Wichtig: Die Portionsschälchen sind sehr heiß und können auch nach dem Herausnehmen noch lange Wärme abgeben.
Gut zu wissen
Dünne, möglichst gleichmäßige Halbmonde garen während des langen Confierens gleichmäßig weich.
Dünn geschnittener oder grob geriebener Emmentaler schmilzt schnell und bildet unter dem Grill eine goldbraune Oberfläche.
Das Vorrösten hält das Brot an der Oberfläche länger strukturiert und verhindert, dass es sofort vollständig in der Brühe zerfällt.
Der Geschmack wird etwas kräftiger und nussiger; die gratinierte Oberfläche bleibt ähnlich.
Emmentaler im gleichen Gewicht durch Gruyère ersetzen und wie angegeben auf die Portionen verteilen.
Die Oberfläche wird etwas säuerlicher und weniger flüssig.
Crème fraîche mit wenig heißer Gemüsebrühe glatt rühren und in ähnlicher Menge um die Eier verteilen.
Nach dem anfänglichen Weichwerden auf sehr niedrige Hitze zurückschalten und alle 15–20 Minuten umrühren.
Falls nur der Boden leicht angesetzt hat, die Zwiebeln vorsichtig in einen sauberen Topf umfüllen und ohne angebrannte Rückstände weitergaren.
Das Brot während des Röstens beobachten und herausnehmen, sobald die Ränder knusprig sind.
Verbrannte Stellen entfernen; bei stark verbranntem Brot eine neue Scheibe rösten.
Die Schälchen erst in den vollständig vorgeheizten Grill stellen und am Ende das Eiweiß als Garzeichen prüfen.
Kurz weitergratinieren und dabei den Käse beobachten, damit er nicht verbrennt.
Die Suppe wird ohne Sahne gratiniert; Ei und Käse bleiben als cremige und herzhafte Auflage erhalten.
Für eine sättigendere Portion werden zwei kleinere Eier pro Schälchen verwendet.
Die confierten Zwiebeln und die Brühe können bis zu 24 Stunden vorher vorbereitet und gekühlt aufbewahrt werden. Brot erst kurz vor dem Gratinieren rösten; Ei, Sahne und Käse frisch auflegen.
Die Suppenbasis nach dem Abkühlen abgedeckt im Kühlschrank lagern. Fertig gratinierte Portionen möglichst am selben Tag essen; Brot, Ei und Käse für beste Qualität erst beim Servieren ergänzen.
Heiße Speisen nicht lange bei Raumtemperatur stehen lassen und vor dem Kühlen zunächst kurz ausdampfen lassen.
Zwiebeln und Brühe können durch Einfrieren an Textur verlieren; Brot, Ei und gratinierter Käse werden beim Auftauen und Wiedererwärmen besonders weich.
Häufig gefragt
Die Zwiebeln sollten bei sehr niedriger Hitze etwa 75–90 Minuten langsam confieren. Sie sind fertig, wenn sie weich und süßlich, aber nicht trocken sind.
Es sollte vorher geröstet werden. Dadurch bleibt es länger strukturiert und bringt einen knusprigen Kontrast zur weichen Zwiebelsuppe.
Das Eiweiß sollte vollständig gestockt sein. Das Eigelb kann je nach gewünschtem Gargrad noch weich bleiben.
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