Gekochtes Schweineblut besorgen
Gekochtes Schweineblut ist meist nur auf Vorbestellung bei einer Metzgerei oder an einer Fleischtheke mit regionalem Sortiment erhältlich.
Warme Suppe aus Extremadura
Kräftige warme Suppe aus Extremadura mit gebratener Schweineleber, gekochtem Schweineblut, Gemüse, Paprika und geröstetem Bauernbrot.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Sopa de cachuela ist eine herzhafte Suppe mit markantem Charakter. Schweineleber und gekochtes Schweineblut bilden die kräftige Grundlage, während Zwiebel, Paprika, Tomate, Knoblauch, PaprikapulverGemahlenes Paprikagewürz mit je nach Sorte mildem, fruchtigem oder scharfem Aroma. und Kreuzkümmel für Tiefe sorgen. Geröstete Brotscheiben nehmen beim Servieren etwas Brühe auf und machen die Suppe besonders sättigend.
Die Suppe ist dunkel, würzig und herzhaft. Sie duftet nach Paprika, Knoblauch und geschmortem Gemüse, schmeckt kräftig und leicht erdig und erhält durch die zerdrückten Leber- und Blutstücke eine sämige, dennoch stückige Textur. Das geröstete Brot wird an den Rändern weich und saugt sich mit Brühe voll.
Schritt für Schritt
Die Schweineleber in etwa 2 cm große Stücke schneiden. Zwiebel, grünen Paprika und Tomate klein würfeln. Den Knoblauch fein hacken und das gekochte Schweineblut mit einer Gabel zerkrümeln.
Daran erkennst du es: Alle Zutaten sind vorbereitet und die Leberstücke ungefähr gleich groß.
Wichtig: Rohes Fleisch und Arbeitsflächen nach der Vorbereitung gründlich reinigen.
Das Olivenöl in einem großen Topf erhitzen. Die Leber bei mittlerer bis hoher Hitze 4 bis 5 Minuten anbraten, bis sie außen Farbe angenommen hat. Zwiebel und Paprika zugeben und 8 Minuten mitbraten. Währenddessen gelegentlich umrühren.
Daran erkennst du es: Die Leber ist außen gebräunt und Zwiebel sowie Paprika sind sichtbar weich geworden.
Wichtig: Die Leber nach dem Anbraten nicht mit rohen Zutaten in Kontakt bringen, die später nicht mitgegart werden.
Knoblauch und Tomate einrühren und alles weitere 5 Minuten schmoren lassen. Den Topf kurz vom Herd nehmen und das Paprikapulver unterrühren, damit es nicht verbrennt.
Daran erkennst du es: Die Tomate ist weich und die Mischung riecht aromatisch, ohne dass das Paprikapulver dunkel geworden ist.
Schweineblut, Wasser, Kreuzkümmel, Lorbeerblatt und Salz zugeben. Alles aufkochen lassen, dann die Suppe zugedeckt bei kleiner Hitze 35 bis 40 Minuten sanft köcheln lassen. Zwischendurch gelegentlich umrühren.
Daran erkennst du es: Die Suppe köchelt nur sanft, die Leber ist durchgegart und die Brühe wirkt aromatisch gebunden.
Wichtig: Die Suppe vollständig durcherhitzen und während der gesamten Kochzeit sanft köcheln lassen.
Das Lorbeerblatt entfernen. Etwa ein Viertel der Leber- und Blutstücke mit dem Kartoffelstampfer grob zerdrücken und wieder unter die Suppe rühren. So wird die Brühe sämiger, während Stücke erhalten bleiben.
Daran erkennst du es: Die Brühe ist leicht sämig, enthält aber weiterhin deutlich erkennbare Stücke.
Das Brot in dünne Scheiben schneiden und in einer trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze von beiden Seiten 2 bis 3 Minuten rösten. Diese Arbeit kann während des Köchelns der Suppe erfolgen.
Daran erkennst du es: Die Brotscheiben sind auf beiden Seiten goldbraun und an den Rändern knusprig.
Die gerösteten Brotscheiben auf vier tiefe Teller verteilen und die heiße Suppe darüber schöpfen. 5 Minuten ruhen lassen, damit das Brot etwas Brühe aufnimmt, und anschließend sofort servieren.
Daran erkennst du es: Das Brot hat etwas Brühe aufgenommen, bleibt aber noch teilweise strukturiert.
Wichtig: Die Suppe heiß servieren und beim Tragen der gefüllten Teller vorsichtig vorgehen.
Gut zu wissen
Gekochtes Schweineblut ist meist nur auf Vorbestellung bei einer Metzgerei oder an einer Fleischtheke mit regionalem Sortiment erhältlich.
Pimentón de la Vera ist in spanischen Lebensmittelgeschäften, gut sortierten Gewürzläden oder entsprechend ausgestatteten Onlineshops erhältlich.
Altbackenes Bauernbrot bleibt beim Rösten formstabiler und nimmt beim Servieren aromatische Brühe auf, ohne sofort vollständig zu zerfallen.
Die Leber in einer ausreichend großen, gut erhitzten Topffläche anbraten und bei größeren Mengen portionsweise arbeiten.
Die Flüssigkeit zunächst einkochen lassen und die Suppe anschließend wie beschrieben weiterkochen.
Den Topf kurz vom Herd nehmen und das Pulver erst dann unterrühren.
Wenn der bittere Geschmack stark ist, lässt er sich nur begrenzt korrigieren; mit der restlichen Flüssigkeit und den übrigen Zutaten weiterkochen und vorsichtig abschmecken.
Altbackenes Brot kräftig rösten und die Suppe erst kurz vor dem Servieren darüber schöpfen.
Zusätzliche geröstete Brotscheiben separat reichen.
Etwa ein Viertel der Leber- und Blutstücke grob zerdrücken und die angegebene Wassermenge einhalten.
Weitere kleine Mengen der Einlage zerdrücken und unterrühren, ohne alle Stücke zu pürieren.
Die Suppe kann bis zu einem Tag im Voraus gekocht und nach dem Abkühlen abgedeckt im Kühlschrank aufbewahrt werden. Das Brot erst beim Servieren rösten und auflegen.
Die Suppe nach dem Kochen zügig abkühlen lassen, abgedeckt kühlen und innerhalb von 3 Tagen verbrauchen. Brot getrennt lagern, damit es nicht durchweicht.
Nicht längere Zeit ungekühlt stehen lassen und vor dem Servieren gründlich erhitzen.
Durch Leber, Blut und die gebundene Brühe kann die Textur nach dem Einfrieren leiden; das Rezept enthält keine geprüfte Einfrieranleitung.
Häufig gefragt
Die angegebene Menge von 240 g reicht für vier Portionen. Für eine stärker brotbetonte Version kann zusätzlich geröstetes Brot separat gereicht werden.
Gekochtes Schweineblut ist meist nur auf Vorbestellung bei einer Metzgerei oder an einer Fleischtheke mit regionalem Sortiment erhältlich.
Verwende mildes Paprikapulver in derselben angegebenen Menge. Das Ergebnis bleibt paprikawürzig, erhält aber möglicherweise nicht dieselbe charakteristische Note.
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