Buñuelos de Carnaval

Frittierte Hefeteig-Buñuelos

Lockere Hefeteig-Ringe aus der Región de Murcia, die frittiert, warm abgetropft und in ZimtAromatisches Rindengewürz, das als Stange oder gemahlen verwendet wird.-Zucker gewendet werden.

Zum Rezept
Buñuelos de Carnaval aus der Región de Murcia
Vorbereitung 35 Minuten
Kochen / Backen 20 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 60 Minuten
Gesamtzeit ca. 110 Minuten
Menge Stück
Gerichtsform und Gerichtsart Süße Teiggebäcke
Prägende Zutatenfamilie Eier, Kräuter und Gewürze, Weizen
Prägende Zubereitungsverfahren Frittieren
Geprüfte Rezept-Eignung Vegetarisch (Ei und Milch möglich)
Anlasskontext Feierlicher Anlass

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Die weiche Hefeteigmasse entwickelt während der Ruhezeit Volumen und sorgt für eine luftige, weiche Krume.
  • Das Formen per Hand mit angefeuchteten Händen ermöglicht kleine Ringe, ohne den klebrigen Teig unnötig mit Mehl zu beschweren.
  • Das Frittieren bei 170 bis 175 °C bräunt die Oberfläche gleichmäßig, während die Buñuelos innen gar und weich bleiben.
  • Zimt-Zucker haftet besonders gut an den noch warmen, leicht öligen Buñuelos.

Buñuelos de Carnaval sind ein luftiges, frittiertes Karnevalsgebäck aus der Región de Murcia. Der sehr weiche Hefeteig wird von Hand zu kleinen Ringen geformt, goldbraun ausgebacken und noch warm in Zimt-Zucker gewendet.

Außen goldbraun und fein knusprig, innen weich, locker und leicht elastisch. Warm serviert schmecken die Buñuelos süß, duften nach Zimt und haben eine zarte Hefeteignote.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Zubereitung

  1. Hefe ansetzen

    Milch und Wasser in einem Topf oder einer Schüssel auf etwa 35 bis 38 °C erwärmen. Die frische Hefe darin zerbröseln und unterrühren. Die Mischung 10 Minuten stehen lassen.

    10 Minuten 37 °C

    Daran erkennst du es: Die Hefe ist vollständig verteilt und die Mischung steht leicht schaumig oder unverändert bereit.

    • Die Flüssigkeit nur lauwarm erwärmen, damit die Hefe nicht durch zu hohe Hitze geschädigt wird.
  2. Teig verrühren

    Mehl und Salz in die große Schüssel geben. Die Hefemischung und die Eier hinzufügen. Alles mit einem stabilen Kochlöffel oder den Knethaken 5 bis 6 Minuten verrühren, bis ein glatter, sehr weicher und klebriger Teig entsteht.

    6 Minuten

    Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt, sehr weich und klebrig, ohne trockene Mehlnester.

    • Kein zusätzliches Mehl einarbeiten; die klebrige Konsistenz ist für dieses Gebäck erwünscht.
  3. Teig ruhen lassen

    Die Schüssel abdecken und den Teig an einem zugfreien Ort etwa 60 Minuten ruhen lassen. Er soll sichtbar aufgehen und an Volumen gewinnen.

    60 Minuten

    Daran erkennst du es: Der Teig ist sichtbar aufgegangen und hat an Volumen gewonnen.

    • Die Schüssel gut abdecken, damit die Teigoberfläche nicht austrocknet.
  4. Zimt-Zucker und Frittieröl vorbereiten

    Zucker und Zimt in einer flachen Schale vermischen. Das Öl in einem tiefen Topf auf 170 bis 175 °C erhitzen. Eine kleine Schale mit Wasser zum Befeuchten der Hände bereitstellen.

    172.5 °C

    Daran erkennst du es: Das Öl hat die Zieltemperatur erreicht und die Zimt-Zucker-Mischung ist gleichmäßig vermischt.

    • Das Öl nicht über den sicheren Füllstand des Topfes hinaus einfüllen.

    Wichtig: Heißes Öl nicht unbeaufsichtigt erhitzen und Wasser nicht in das heiße Öl gelangen lassen.

  5. Buñuelos formen

    Die Hände leicht anfeuchten. Jeweils eine Portion von etwa 40 bis 45 g Teig abnehmen, zwischen den Händen kurz rundwirken und mit zwei Fingern ein Loch in die Mitte ziehen. So entstehen kleine Ringe. Den Teig nicht zu dicht aneinanderlegen, damit die geformten Buñuelos nicht zusammenkleben.

    Daran erkennst du es: Es entstehen kleine, voneinander getrennte Ringe mit einem offenen Loch in der Mitte.

    • Die Hände nur leicht anfeuchten; zu viel Wasser kann in das heiße Öl gelangen.

    Wichtig: Beim Formen Abstand zum erhitzten Öl halten und die Hände vor dem Arbeiten mit dem heißen Topf gründlich abtrocknen.

  6. Buñuelos frittieren

    Je nach Topfgröße 4 bis 5 Buñuelos vorsichtig in das heiße Öl geben. Sie 2 bis 3 Minuten pro Seite frittieren und dabei einmal wenden, bis sie rundum goldbraun sind. Die Temperatur möglichst zwischen 170 und 175 °C halten, damit die Oberfläche nicht zu schnell bräunt, während der Teig innen noch roh bleibt.

    20 Minuten 172.5 °C

    Daran erkennst du es: Die Buñuelos sind rundum goldbraun und nicht nur an der Oberfläche gebräunt.

    • Die Buñuelos portionsweise frittieren, damit die Öltemperatur möglichst stabil bleibt.
    • Bei zu starker Bräunung die Hitze reduzieren und die Öltemperatur erneut prüfen.

    Wichtig: Die Teigringe vorsichtig in das heiße Öl geben und beim Wenden auf Ölspritzer achten.

  7. Abtropfen und wenden

    Die fertigen Buñuelos mit einer Schaumkelle herausheben und kurz auf Küchenpapier abtropfen lassen. Noch warm in der Zimt-Zucker-Mischung wenden und möglichst frisch servieren.

    Daran erkennst du es: Die Buñuelos sind abgetropft und gleichmäßig mit Zimt-Zucker überzogen.

    • Die Buñuelos warm wenden, damit die Zimt-Zucker-Mischung gut haftet.

    Wichtig: Vor dem Servieren kurz abkühlen lassen, da die Füllung und das Innere sehr heiß sein können.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Die klebrige Teigkonsistenz ist richtig: Der Teig bleibt deutlich weicher und klebriger als ein klassischer knetbarer Brotteig. Kein zusätzliches Mehl einarbeiten, da die Buñuelos sonst schwerer werden können.
  • Öltemperatur stabil halten: Eine möglichst konstante Temperatur zwischen 170 und 175 °C hilft dabei, die Oberfläche goldbraun zu frittieren, ohne dass der Teig innen roh bleibt.
  • Warm servieren: Die Zimt-Zucker-Mischung haftet am besten, wenn die Buñuelos noch warm und gerade abgetropft sind.

Zutatenwissen

Lauwarme Flüssigkeit für die Hefe

Milch und Wasser nur auf etwa 35 bis 38 °C erwärmen. Die Flüssigkeit soll lauwarm, nicht heiß sein.

Weizenmehl Type 550

Type 550 eignet sich für den weichen Hefeteig und unterstützt eine lockere, elastische Krume.

Zimt-Zucker zum Wenden

Zucker und gemahlenen Zimt vor dem Frittieren vollständig vermischen, damit die warme Oberfläche gleichmäßig überzogen wird.

Sinnvolle Alternativen

Trockenhefe

Die Teigentwicklung kann etwas anders verlaufen; maßgeblich ist, dass der Teig sichtbar aufgeht.

Frische Hefe durch Trockenhefe nach der Umrechnungsangabe auf der Packung ersetzen. Die Hefe wie im Rezept in die lauwarme Flüssigkeit geben und die Ruhezeit nach dem Volumenzuwachs des Teigs beurteilen.

Ungesüßter pflanzlicher Drink

Der Geschmack verändert sich je nach verwendetem Drink leicht; ein ungesüßter, neutraler Drink hält das Ergebnis am ähnlichsten.

Die Vollmilch durch die gleiche Menge eines ungesüßten pflanzlichen Drinks ersetzen. Für eine vegane Variante müssen zusätzlich die Eier ersetzt werden.

Geeignete pflanzliche Ei-Alternative für Hefeteig

Die Buñuelos können etwas weniger reichhaltig und weniger elastisch werden.

Eine für Hefeteig geeignete pflanzliche Ei-Alternative nach Packungsangabe verwenden. Die Konsistenz des sehr weichen Teigs prüfen und die Flüssigkeitsmenge nicht eigenmächtig erhöhen.

Typische Fehler und ihre Lösung

Der Teig ist fest und lässt sich kaum klebrig formen.

Die angegebene Flüssigkeitsmenge einhalten und den Teig trotz seiner weichen, klebrigen Konsistenz nicht mit weiterem Mehl beschweren.

Den Teig nicht nachträglich stark mit Mehl korrigieren; bei einer deutlichen Abweichung kann die lockere Struktur nicht zuverlässig wiederhergestellt werden.

Die Buñuelos sind außen dunkel, aber innen noch roh.

Die Öltemperatur zwischen 170 und 175 °C halten und kleinere, gleichmäßig geformte Portionen verwenden.

Die Hitze reduzieren und die folgenden Chargen bei niedrigerer, stabiler Temperatur länger frittieren.

Geformte Teigringe kleben aneinander.

Die Ringe mit Abstand ablegen und die Hände leicht anfeuchten.

Zusammengeklebte Ringe vorsichtig trennen, solange sie noch nicht im Öl sind.

Die Zimt-Zucker-Mischung haftet kaum.

Die Buñuelos nur kurz abtropfen lassen und noch warm wenden.

Die noch leicht warmen Buñuelos erneut in der Mischung wenden.

Varianten

Kleine Buñuelos-Bällchen

Statt Ringen werden kleinere Portionen ohne Loch geformt und frittiert.

Milchfreie Buñuelos

Die Vollmilch wird durch einen ungesüßten pflanzlichen Drink ersetzt.

Servieren und kombinieren

  • Klassisch warm mit Zimt-Zucker: Die Buñuelos direkt nach dem Abtropfen in Zimt-Zucker wenden und noch warm servieren.
  • Zu Kaffee oder heißer Schokolade: Die süßen, zimtigen Ringe passen als kleines Gebäck zu Kaffee oder heißer Schokolade.

Allergene und Nährwerte

  • Gluten: enthält · Das Rezept enthält Weizenmehl.
  • Milch: enthält · Das Rezept enthält Vollmilch.
  • Ei: enthält · Das Rezept enthält zwei Eier.

Lebensmittelsicherheit

  • Arbeiten mit heißem Frittieröl: Heißes Öl nicht unbeaufsichtigt erhitzen, Wasser vom Öl fernhalten und die Teigringe vorsichtig einlegen und wenden.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Wie weich soll der Teig sein?

Der Teig soll glatt, sehr weich und klebrig sein. Er ist deutlich weicher als ein klassischer knetbarer Hefeteig.

Kann ich die Buñuelos auch als Bällchen formen?

Ja. Statt ein Loch in die Mitte zu ziehen, können kleinere Portionen rund geformt werden. Die Frittierzeit muss an die Größe angepasst werden.

Warum ist die Öltemperatur wichtig?

Bei 170 bis 175 °C bräunen die Buñuelos gleichmäßig und haben Zeit, innen durchzugaren. Bei zu heißem Öl werden sie außen schnell dunkel und können innen roh bleiben.

Kann ich zusätzliches Mehl zum Formen verwenden?

Besser nicht. Die Hände nur leicht anfeuchten, damit der weiche Teig locker bleibt und nicht unnötig fester wird.

Wann schmecken die Buñuelos am besten?

Am besten schmecken sie frisch und noch warm, nachdem sie kurz abgetropft und in Zimt-Zucker gewendet wurden.

Aus unserer Küche

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