Lauwarme Flüssigkeit für die Hefe
Milch und Wasser nur auf etwa 35 bis 38 °C erwärmen. Die Flüssigkeit soll lauwarm, nicht heiß sein.
Frittierte Hefeteig-Buñuelos
Lockere Hefeteig-Ringe aus der Región de Murcia, die frittiert, warm abgetropft und in ZimtAromatisches Rindengewürz, das als Stange oder gemahlen verwendet wird.-Zucker gewendet werden.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Buñuelos de Carnaval sind ein luftiges, frittiertes Karnevalsgebäck aus der Región de Murcia. Der sehr weiche Hefeteig wird von Hand zu kleinen Ringen geformt, goldbraun ausgebacken und noch warm in Zimt-Zucker gewendet.
Außen goldbraun und fein knusprig, innen weich, locker und leicht elastisch. Warm serviert schmecken die Buñuelos süß, duften nach Zimt und haben eine zarte Hefeteignote.
Schritt für Schritt
Milch und Wasser in einem Topf oder einer Schüssel auf etwa 35 bis 38 °C erwärmen. Die frische Hefe darin zerbröseln und unterrühren. Die Mischung 10 Minuten stehen lassen.
Daran erkennst du es: Die Hefe ist vollständig verteilt und die Mischung steht leicht schaumig oder unverändert bereit.
Mehl und Salz in die große Schüssel geben. Die Hefemischung und die Eier hinzufügen. Alles mit einem stabilen Kochlöffel oder den Knethaken 5 bis 6 Minuten verrühren, bis ein glatter, sehr weicher und klebriger Teig entsteht.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt, sehr weich und klebrig, ohne trockene Mehlnester.
Die Schüssel abdecken und den Teig an einem zugfreien Ort etwa 60 Minuten ruhen lassen. Er soll sichtbar aufgehen und an Volumen gewinnen.
Daran erkennst du es: Der Teig ist sichtbar aufgegangen und hat an Volumen gewonnen.
Zucker und Zimt in einer flachen Schale vermischen. Das Öl in einem tiefen Topf auf 170 bis 175 °C erhitzen. Eine kleine Schale mit Wasser zum Befeuchten der Hände bereitstellen.
Daran erkennst du es: Das Öl hat die Zieltemperatur erreicht und die Zimt-Zucker-Mischung ist gleichmäßig vermischt.
Wichtig: Heißes Öl nicht unbeaufsichtigt erhitzen und Wasser nicht in das heiße Öl gelangen lassen.
Die Hände leicht anfeuchten. Jeweils eine Portion von etwa 40 bis 45 g Teig abnehmen, zwischen den Händen kurz rundwirken und mit zwei Fingern ein Loch in die Mitte ziehen. So entstehen kleine Ringe. Den Teig nicht zu dicht aneinanderlegen, damit die geformten Buñuelos nicht zusammenkleben.
Daran erkennst du es: Es entstehen kleine, voneinander getrennte Ringe mit einem offenen Loch in der Mitte.
Wichtig: Beim Formen Abstand zum erhitzten Öl halten und die Hände vor dem Arbeiten mit dem heißen Topf gründlich abtrocknen.
Je nach Topfgröße 4 bis 5 Buñuelos vorsichtig in das heiße Öl geben. Sie 2 bis 3 Minuten pro Seite frittieren und dabei einmal wenden, bis sie rundum goldbraun sind. Die Temperatur möglichst zwischen 170 und 175 °C halten, damit die Oberfläche nicht zu schnell bräunt, während der Teig innen noch roh bleibt.
Daran erkennst du es: Die Buñuelos sind rundum goldbraun und nicht nur an der Oberfläche gebräunt.
Wichtig: Die Teigringe vorsichtig in das heiße Öl geben und beim Wenden auf Ölspritzer achten.
Die fertigen Buñuelos mit einer Schaumkelle herausheben und kurz auf Küchenpapier abtropfen lassen. Noch warm in der Zimt-Zucker-Mischung wenden und möglichst frisch servieren.
Daran erkennst du es: Die Buñuelos sind abgetropft und gleichmäßig mit Zimt-Zucker überzogen.
Wichtig: Vor dem Servieren kurz abkühlen lassen, da die Füllung und das Innere sehr heiß sein können.
Gut zu wissen
Milch und Wasser nur auf etwa 35 bis 38 °C erwärmen. Die Flüssigkeit soll lauwarm, nicht heiß sein.
Type 550 eignet sich für den weichen Hefeteig und unterstützt eine lockere, elastische Krume.
Zucker und gemahlenen Zimt vor dem Frittieren vollständig vermischen, damit die warme Oberfläche gleichmäßig überzogen wird.
Die Teigentwicklung kann etwas anders verlaufen; maßgeblich ist, dass der Teig sichtbar aufgeht.
Frische Hefe durch Trockenhefe nach der Umrechnungsangabe auf der Packung ersetzen. Die Hefe wie im Rezept in die lauwarme Flüssigkeit geben und die Ruhezeit nach dem Volumenzuwachs des Teigs beurteilen.
Der Geschmack verändert sich je nach verwendetem Drink leicht; ein ungesüßter, neutraler Drink hält das Ergebnis am ähnlichsten.
Die Vollmilch durch die gleiche Menge eines ungesüßten pflanzlichen Drinks ersetzen. Für eine vegane Variante müssen zusätzlich die Eier ersetzt werden.
Die Buñuelos können etwas weniger reichhaltig und weniger elastisch werden.
Eine für Hefeteig geeignete pflanzliche Ei-Alternative nach Packungsangabe verwenden. Die Konsistenz des sehr weichen Teigs prüfen und die Flüssigkeitsmenge nicht eigenmächtig erhöhen.
Die angegebene Flüssigkeitsmenge einhalten und den Teig trotz seiner weichen, klebrigen Konsistenz nicht mit weiterem Mehl beschweren.
Den Teig nicht nachträglich stark mit Mehl korrigieren; bei einer deutlichen Abweichung kann die lockere Struktur nicht zuverlässig wiederhergestellt werden.
Die Öltemperatur zwischen 170 und 175 °C halten und kleinere, gleichmäßig geformte Portionen verwenden.
Die Hitze reduzieren und die folgenden Chargen bei niedrigerer, stabiler Temperatur länger frittieren.
Die Ringe mit Abstand ablegen und die Hände leicht anfeuchten.
Zusammengeklebte Ringe vorsichtig trennen, solange sie noch nicht im Öl sind.
Die Buñuelos nur kurz abtropfen lassen und noch warm wenden.
Die noch leicht warmen Buñuelos erneut in der Mischung wenden.
Statt Ringen werden kleinere Portionen ohne Loch geformt und frittiert.
Die Vollmilch wird durch einen ungesüßten pflanzlichen Drink ersetzt.
Häufig gefragt
Der Teig soll glatt, sehr weich und klebrig sein. Er ist deutlich weicher als ein klassischer knetbarer Hefeteig.
Ja. Statt ein Loch in die Mitte zu ziehen, können kleinere Portionen rund geformt werden. Die Frittierzeit muss an die Größe angepasst werden.
Bei 170 bis 175 °C bräunen die Buñuelos gleichmäßig und haben Zeit, innen durchzugaren. Bei zu heißem Öl werden sie außen schnell dunkel und können innen roh bleiben.
Besser nicht. Die Hände nur leicht anfeuchten, damit der weiche Teig locker bleibt und nicht unnötig fester wird.
Am besten schmecken sie frisch und noch warm, nachdem sie kurz abgetropft und in Zimt-Zucker gewendet wurden.
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