Choco oder Sepia
Choco ist die in Andalusien gebräuchliche Bezeichnung für Sepia. Küchenfertige Stücke erhältst du meist beim Fischhändler oder an der Fischtheke.
Andalusischer Sepia-Kartoffel-Eintopf
Herzhafter andalusischer Eintopf mit zart geschmortem Choco, Kartoffeln und einem sämigen Sofrito aus Zwiebel, Paprika, Tomate und Knoblauch.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Papas con choco verbindet Sepia und Kartoffeln mit einem langsam geschmorten Sofrito. Weißwein und Sud nehmen den Geschmack des Chocos auf; die Kartoffeln geben beim Garen etwas Stärke ab und binden die Flüssigkeit leicht.
Ein würziger, leicht gebundener Weinsud umhüllt zarte Sepia und weiche Kartoffeln; Petersilie sorgt zum Schluss für frische Kräuternoten.
Schritt für Schritt
Kartoffeln schälen. Das Messer zunächst einschneiden und die Stücke am Ende abbrechen, sodass unregelmäßige Stücke entstehen. So kann später etwas Stärke in den Sud gelangen.
Zwiebel, grünen Paprika und Knoblauch klein würfeln. Die Tomate halbieren und grob reiben; die Schalen entsorgen.
Olivenöl im schweren Schmortopf bei mittlerer Hitze erhitzen. Zwiebel, Paprika und Knoblauch mit einer kleinen Prise des abgemessenen Salzes etwa 10 Minuten weich dünsten. Das Gemüse soll weich werden, aber nicht stark bräunen.
Daran erkennst du es: Das Gemüse ist weich und nur leicht glasig, nicht stark gebräunt.
Die geriebene Tomate einrühren und etwa 8 Minuten schmoren, bis der Sofrito sämig ist und ein Teil der Flüssigkeit verdampft ist.
Daran erkennst du es: Der Sofrito wirkt sämig; überschüssige Flüssigkeit ist teilweise verdampft.
Choco zugeben und bei etwas höherer Hitze 4 bis 5 Minuten anbraten. Weißwein angießen und 3 Minuten offen köcheln lassen, damit der Alkohol weitgehend verdampft.
Daran erkennst du es: Der Choco ist angebraten und der Wein hat offen geköchelt.
Wasser und Lorbeerblatt hinzufügen. Den Choco mit dem restlichen abgemessenen Salz leicht würzen, den Topf zudecken und bei mittlerer Hitze 15 Minuten köcheln lassen.
Daran erkennst du es: Der Sud köchelt sanft unter dem Deckel.
Kartoffelstücke in den Sud geben und den Topf wieder zudecken. 20 bis 25 Minuten leise garen, bis die Kartoffeln weich und der Choco zart ist. Den Topf gelegentlich vorsichtig rütteln, statt kräftig umzurühren, damit die Kartoffeln möglichst nicht zerfallen.
Daran erkennst du es: Die Kartoffeln sind weich und der Choco ist zart.
Lorbeerblatt entfernen. Den Eintopf mit Salz nach Geschmack abschmecken und die gehackte Petersilie unterheben. Heiß in tiefen Tellern servieren.
Gut zu wissen
Choco ist die in Andalusien gebräuchliche Bezeichnung für Sepia. Küchenfertige Stücke erhältst du meist beim Fischhändler oder an der Fischtheke.
Der Geschmack wird etwas milder; die Garzeit kann je nach Größe der Stücke leicht abweichen.
Tintenfisch in mundgerechte Stücke schneiden und anstelle des Chocos verwenden. Gegen Ende prüfen, ob er zart ist, und bei Bedarf die Garzeit anpassen.
Das Gemüse bei mittlerer Hitze weich dünsten und gelegentlich umrühren.
Bei deutlicher Bräunung die Hitze reduzieren und mit dem Tomatenschritt fortfahren; verbrannte Zutaten lassen sich nicht zuverlässig ausgleichen.
Nur leise köcheln lassen und den Topf gelegentlich vorsichtig rütteln.
Nicht weiter umrühren; den Eintopf vorsichtig schöpfen und die Garzeit auf das Nötige begrenzen.
Bereite den Eintopf mit Tintenfisch statt Choco zu. Der Geschmack fällt etwas milder aus; die Garzeit kann je nach Größe der Stücke abweichen.
Häufig gefragt
Choco ist die in Andalusien gebräuchliche Bezeichnung für Sepia. Küchenfertige Sepia kannst du beim Fischhändler oder an der Fischtheke vorbereiten lassen.
Ja. Verwende 900 g Tintenfisch. Der Geschmack wird etwas milder; die Garzeit kann je nach Größe der Stücke leicht abweichen.
Die Kartoffeln sollen weich und der Choco zart sein. Prüfe das gegen Ende der angegebenen Garzeit und gare bei Bedarf etwas länger.
Beim Abbrechen entstehen unregelmäßige Schnittflächen, über die beim Garen etwas Stärke in den Sud gelangen kann.
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