Mehlmischung
Die Mischung aus Type-550-Mehl und backstarkem Weizenmehl unterstützt einen elastischen Teig, der sich laminieren und flechten lässt.
Aragonesische Trenz-Bollería
Blättriges, gefülltes Flechtgebäck aus Hefeteig mit Yema, Mandeln, Walnüssen und Rosinen, nach dem Backen dünn glasiert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Die Trenza de Almudévar verbindet einen elastischen Hefeteig mit einer buttrigen Laminierung und einer cremigen Yema-Füllung. Mandeln, Walnüsse und Rosinen ergänzen die süße Eigelbmasse, bevor das Gebäck längs geteilt, verschlungen, goldbraun gebacken und glasiert wird.
Außen goldbraun und fein glänzend, innen weich und schichtig. Die Yema wirkt cremig und süß, während geröstete Nüsse, saftige Rosinen und die buttrige Teigstruktur für Kontrast sorgen.
Schritt für Schritt
Beide Mehlsorten, Zucker und Salz in der Rührschüssel mischen. Die HefeFeines Hefegranulat, dessen Triebkraft beim Trocknen weitgehend erhalten bleibt. im Wasser auflösen und mit der weichen Butter zu den trockenen Zutaten geben. Bei frischer Hefe lauwarmes Wasser verwenden; Trockenhefe kann direkt in das Wasser gegeben werden. Alles etwa 10 Minuten zu einem glatten, elastischen Teig verkneten. Den Teig abdecken und 30 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt, elastisch und nicht mehr trocken.
Während der Teig ruht, die kalte Butter zwischen zwei Bögen Backpapier zu einem gleichmäßigen Rechteck von etwa 15 × 20 cm ausrollen. Die Butter soll fest, aber biegsam sein. Bis zur Verwendung kühl stellen.
Daran erkennst du es: Die Butterplatte ist gleichmäßig dick und lässt sich biegen, ohne weich zu werden.
Den Teig auf einer leicht bemehlten Fläche zu einem Rechteck von etwa 30 × 40 cm ausrollen. Die Butter in die Mitte legen und den Teig von allen Seiten darüber schlagen, sodass die Butter vollständig eingeschlossen ist. Die Naht leicht andrücken.
Daran erkennst du es: Die Butter ist vollständig von Teig umschlossen und tritt an keiner Stelle aus.
Den Teig vorsichtig wieder zu einem langen Rechteck ausrollen. Von einem Ende aus in drei Lagen übereinanderfalten, um 90 Grad drehen und erneut ausrollen. Noch einmal in drei Lagen falten, in Folie wickeln und 30 Minuten kalt stellen. Zügig und ohne starken Druck arbeiten.
Daran erkennst du es: Die Teiglagen bleiben geschlossen und die Butter wird nicht sichtbar weich oder flüssig.
Eigelb, Zucker und Wasser im kleinen Topf glatt verrühren. Bei niedriger bis mittlerer Hitze unter ständigem Rühren erwärmen, bis die Masse deutlich andickt und etwa 82 bis 84 °C erreicht. Sie darf nicht kochen. In eine flache Schüssel umfüllen, direkt mit Folie abdecken und abkühlen lassen.
Daran erkennst du es: Die Yema ist deutlich eingedickt, aber nicht gekocht.
Wichtig: Die Yema nicht kochen lassen.
Den gekühlten Teig zu einem Rechteck von etwa 40 × 50 cm ausrollen. Die abgekühlte Yema gleichmäßig darauf verstreichen und an einer langen Kante etwa 2 cm frei lassen. Mandelblättchen, Walnüsse und Rosinen gleichmäßig darüber verteilen.
Daran erkennst du es: Die Füllung ist gleichmäßig verteilt und die Nahtkante bleibt frei.
Den Teig von der langen Kante her zu einer möglichst gleichmäßigen Rolle aufrollen. Die Rolle mit einem scharfen Messer längs vollständig teilen, sodass zwei lange Teigstränge mit sichtbarer Füllung entstehen.
Daran erkennst du es: Die beiden Stränge sind vollständig geteilt und die Füllung bleibt sichtbar.
Wichtig: Beim Längsteilen das Messer kontrolliert und von der Hand weg führen.
Die beiden Stränge mit der Schnittfläche nach oben locker umeinanderschlingen. Die Enden leicht unter das Gebäck legen und die Trenza auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen. Mit Folie oder einem sauberen Tuch abdecken und etwa 60 Minuten an einem zugfreien Ort gehen lassen, bis das Gebäck sichtbar aufgegangen ist.
Daran erkennst du es: Die Trenza ist sichtbar aufgegangen und wirkt luftig, ohne instabil zu werden.
Den Backofen rechtzeitig auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Trenza auf der mittleren Schiene 30 bis 35 Minuten backen, bis sie goldbraun und durchgebacken ist. Während des Vorheizens kann die Stückgare abgeschlossen werden.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist goldbraun und das Gebäck wirkt durchgebacken.
Wichtig: Das heiße Blech vorsichtig aus dem Backofen nehmen.
Puderzucker mit zunächst 15 ml Wasser verrühren. Falls die Glasur zu dick ist, tropfenweise weiteres Wasser einarbeiten. Die noch warme Trenza dünn mit der Glasur bestreichen und auf einem Gitter mindestens 20 Minuten trocknen lassen. Anschließend in Stücke schneiden und frisch servieren.
Daran erkennst du es: Die Glasur ist dünn verteilt und an der Oberfläche weitgehend getrocknet.
Wichtig: Das Gebäck vor dem Schneiden kurz abkühlen lassen.
Gut zu wissen
Die Mischung aus Type-550-Mehl und backstarkem Weizenmehl unterstützt einen elastischen Teig, der sich laminieren und flechten lässt.
Trockenhefe und frische Hefe sind Alternativen. Nur eine der beiden Mengen verwenden.
Das Eigelb prägt die cremige Farbe, Bindung und den charakteristischen Geschmack der Füllung.
Mandelblättchen und grob gehackte Walnüsse geben der weichen Yema-Füllung Struktur und Biss.
Die Gehzeiten bleiben ähnlich, der Hefegeschmack kann etwas frischer wirken.
Die frische Hefe im Wasser auflösen und statt der Trockenhefe verwenden.
Das Gebäck bleibt luftig; die Hefe wird etwas gleichmäßiger verteilt.
Die Trockenhefe direkt mit dem Wasser verwenden und statt der frischen Hefe einsetzen.
Die Füllung wird milder und etwas gleichmäßiger im Biss.
Die Walnüsse durch dieselbe Menge Mandelblättchen ersetzen.
Die Füllung wird fruchtiger und leicht säuerlicher.
Die Rosinen direkt durch getrocknete Cranberrys ersetzen.
Butter und Teig kühl halten, zügig arbeiten und gleichmäßig ausrollen.
Den Teig vorsichtig zusammenlegen, mindestens 30 Minuten kühlen und anschließend mit weniger Druck weiterarbeiten.
Bei niedriger bis mittlerer Hitze rühren und die Masse nicht kochen lassen.
Die noch warme Masse durch ein feines Sieb streichen; bei starkem Gerinnen die Füllung neu ansetzen.
Locker flechten, die Enden unterlegen und die sichtbare Volumenzunahme abwarten.
Offene Stellen nach dem Backen mit etwas Glasur kaschieren.
Mit 15 ml beginnen und weiteres Wasser nur tropfenweise ergänzen.
Mehr Puderzucker einarbeiten und die Glasur erneut dünn auftragen.
Die Yema erhält eine feine Zitrusnote, die die süße Füllung frischer wirken lässt.
Die Walnüsse werden durch zusätzliche Mandelblättchen ersetzt, sodass die Füllung milder und gleichmäßiger wird.
Rosinen werden durch getrocknete Cranberrys ersetzt, wodurch die Füllung eine säuerliche Fruchtnote erhält.
Die vollständig abgekühlte Trenza luftdicht und vor Feuchtigkeit geschützt aufbewahren. Für die beste Blätterung möglichst frisch verzehren.
Die Glasur und die Yema-Füllung nicht ungeschützt längere Zeit warm stehen lassen.
Das Einfrieren ist für die blättrige Struktur und die Glasur nicht näher geprüft.
Häufig gefragt
Nein. Die beiden Angaben sind Alternativen: entweder 5 g Trockenhefe oder 15 g frische Hefe verwenden.
Sie soll deutlich andicken und etwa 82 bis 84 °C erreichen, darf aber nicht kochen.
Den Teig nicht weiter kräftig ausrollen, sondern vorsichtig zusammenlegen und erneut kühlen. Danach mit weniger Druck und zügiger weiterarbeiten.
Am besten schmeckt sie frisch am Tag des Backens, wenn die Glasur getrocknet und die Teigstruktur noch besonders blättrig ist.
Die Glasur sollte sich dünn verstreichen lassen, aber nicht vollständig vom Gebäck ablaufen. Deshalb das Wasser nach und nach ergänzen.
Unabhängig von Google Analytics verwenden wir eine cookielose, selbst betriebene Reichweitenstatistik mit Plausible. Sie erhält keine Kontodaten, Suchbegriffe oder URL-Parameter. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.
Aus unserer Küche
Kommentare zum Rezept
Wie hat es dir geschmeckt? Teile deine Erfahrungen oder stelle eine Frage.
Kommentare werden geladen …