Feiner Weizengrieß
Feiner Grieß nimmt die Flüssigkeit während der kurzen Ruhezeit gleichmäßiger auf und ergibt eine feinere Krume als grober Grieß.
Sémola-Kuchen aus Ceuta
Ein saftiger spanischer Sémola-Kuchen mit feinem WeizengrießWeizengrieß ist ein grob bis fein vermahlenes Mahlprodukt aus Weizen, das für Breie, Teige und je nach Sorte auch für Teigwaren verwendet wird., Walnüssen und einer warm eingezogenen Zuckersirupschicht.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Dieser Bizcocho de sémola aus Ceuta verbindet eine leicht körnige, lockere Krume mit knackigen Walnüssen. Der noch warme Kuchen wird nach dem Backen mit heißem Zuckersirup getränkt, der in die Sémola-Krume einzieht und für die charakteristische Saftigkeit sorgt.
Goldbraune Oberfläche, weiche und saftige Krume mit feiner Grießstruktur, knackigen Walnussstückchen und einer mild süßen, sirupgetränkten Textur.
Schritt für Schritt
Den Backofen auf 170 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Boden der Springform mit Backpapier auslegen und den Rand dünn mit Öl bestreichen.
Wichtig: Beim Vorheizen und späteren Herausnehmen Topflappen verwenden.
Weizengrieß, den Zucker für den Teig und das Backpulver in einer Schüssel gründlich vermischen.
Eier, Milch und Sonnenblumenöl in einer zweiten Schüssel verquirlen. Die flüssige Mischung zu den trockenen Zutaten geben und zu einem glatten, dickflüssigen Teig verrühren. Die gehackten Walnüsse unterheben. Den Teig 10 Minuten ruhen lassen, damit der Grieß quellen kann.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt und dickflüssig; die Walnüsse sind gleichmäßig verteilt.
Den Teig in die vorbereitete Springform geben und glatt streichen. Auf der mittleren Schiene 25–30 Minuten backen, bis die Oberfläche goldbraun ist und ein Holzstäbchen ohne flüssige Teigspuren herauskommt.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist goldbraun und das Holzstäbchen kommt ohne flüssige Teigspuren heraus.
Wichtig: Die Form und der Kuchen sind sehr heiß; nur mit geeignetem Hitzeschutz herausnehmen.
Während der Kuchen backt, Zucker und Wasser in einem kleinen Topf verrühren. Aufkochen und anschließend 4–5 Minuten leise köcheln lassen, bis sich der Zucker vollständig gelöst hat. Den Sirup heiß halten.
Daran erkennst du es: Der Zucker ist vollständig gelöst und der Sirup bleibt klar und flüssig.
Wichtig: Heißer Zuckersirup kann schwere Verbrennungen verursachen; langsam und vorsichtig arbeiten.
Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und noch in der Form mehrfach mit einem Holzstäbchen einstechen. Den heißen Sirup langsam und gleichmäßig darübergeben. Den Kuchen 30 Minuten in der Form ruhen lassen, damit die Flüssigkeit einziehen kann.
Daran erkennst du es: Der Sirup ist weitgehend in die Krume eingezogen und die Oberfläche wirkt gleichmäßig feucht.
Wichtig: Den heißen Sirup vorsichtig ausgießen und Gesicht sowie Hände vom Dampf fernhalten.
Den Rand der Form lösen, den Kuchen in Stücke schneiden und vollständig oder noch leicht warm servieren.
Daran erkennst du es: Die Stücke lassen sich schneiden, ohne dass der Kuchen auseinanderfällt.
Wichtig: Vor dem Anschneiden prüfen, dass der Kuchen nicht mehr zu heiß ist.
Gut zu wissen
Feiner Grieß nimmt die Flüssigkeit während der kurzen Ruhezeit gleichmäßiger auf und ergibt eine feinere Krume als grober Grieß.
Grob gehackte Walnüsse behalten nach dem Backen etwas Biss und verteilen sich gut im Teig.
Die beiden Zuckerportionen gehören zu unterschiedlichen Zubereitungsschritten und sollten getrennt bereitgestellt werden.
Der Kuchen bleibt nussig, schmeckt aber milder und erhält einen etwas festeren Biss.
Mandeln grob hacken und an derselben Stelle wie die Walnüsse unter den Teig heben.
Die Krume kann etwas leichter und weniger milchig schmecken; die Flüssigkeitsmenge bleibt gleich.
Einen ungesüßten Pflanzendrink verwenden und wie die Milch mit den Eiern und dem Öl verquirlen.
Der Kuchen bleibt saftig; der Geschmack kann geringfügig kräftiger wirken.
Das Rapsöl in gleicher Menge verwenden und mit den flüssigen Zutaten verrühren.
Den warmen Kuchen mehrfach einstechen und den heißen Sirup langsam sowie gleichmäßig verteilen.
Die trockeneren Stellen vorsichtig erneut mit etwas vorhandenem Sirup beträufeln und länger ruhen lassen.
Die angegebene zehnminütige Ruhezeit nach dem Unterheben der Walnüsse einhalten.
Ein bereits gebackener Kuchen lässt sich dadurch nicht vollständig korrigieren; beim nächsten Durchgang die Ruhezeit einplanen.
Ab 25 Minuten die Oberfläche und die Holzstäbchenprobe prüfen.
Den Kuchen gründlich mit dem vorgesehenen Sirup tränken und vollständig ruhen lassen.
Grob gehackte Mandeln ersetzen die Walnüsse. Der Kuchen bleibt nussig und erhält einen milderen Geschmack sowie einen etwas festeren Biss.
Der Kuchen kann bis zu 24 Stunden vorher gebacken, getränkt und vollständig abgekühlt werden. Gut abgedeckt aufbewahren und vor dem Servieren auf Zimmertemperatur bringen.
Bei Zimmertemperatur gut abgedeckt lagern, wenn er innerhalb eines Tages gegessen wird. Für längere Aufbewahrung im Kühlschrank lagern und vor dem Servieren temperieren.
Nicht unbedeckt lagern, da die sirupgetränkte Oberfläche leicht austrocknet oder fremde Gerüche annimmt.
Das Einfrieren wird wegen der sirupgetränkten, feuchten Krume nicht empfohlen; die Textur kann nach dem Auftauen weich und ungleichmäßig werden.
Häufig gefragt
Der warme Kuchen nimmt den heißen Sirup besonders gut auf. Dadurch wird die Krume saftig und erhält eine gleichmäßige Süße.
Die Oberfläche sollte goldbraun sein. Zusätzlich sollte ein Holzstäbchen ohne flüssige Teigspuren herauskommen.
Ja. Er kann vollständig abgekühlt oder noch leicht warm serviert werden. Vollständig abgekühlt lässt er sich sauberer schneiden.
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