Geeignetes Schmorfleisch
Verwende ein zum Schmoren geeignetes Rindfleischstück und schneide die Würfel möglichst gleichmäßig, damit sie gemeinsam weich werden.
Spanienweit verbreitetes Fleischgericht
Herzhafter spanischer Rinderschmortopf mit Rotwein, Wurzelgemüse, Tomate und festkochenden Kartoffeln, die direkt in der kräftigen Sauce mitgaren.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Estofado de ternera al vino tinto ist ein bodenständiges spanisches Schmorgericht mit zartem Rindfleisch, aromatischem Gemüse und einer tiefen Rotweinsauce. Das Fleisch wird zunächst kräftig angebraten, bevor Zwiebel, Lauch, Karotten, Tomate und Rotwein die Grundlage für die Sauce bilden. Die Kartoffeln schmoren anschließend direkt im Topf mit und machen das Gericht zu einer vollständigen, unkomplizierten Mahlzeit.
Zartes, langsam geschmortes Rindfleisch trifft auf weich gegarte Kartoffeln und eine dunkelrote, aromatische Sauce. Zwiebel, Lauch, Karotte, Tomate, Rotwein und Kräuter ergeben ein herzhaftes, warmes und leicht fruchtiges Aroma.
Schritt für Schritt
Das Rindfleisch mit Küchenpapier trocken tupfen und mit dem dosierten Salz und Pfeffer würzen. Die Kartoffeln schälen, in etwa 3 cm große Stücke schneiden und bis zur Verwendung in kaltem Wasser aufbewahren.
Das Olivenöl in einer schweren, breiten Kasserolle erhitzen. Das Fleisch portionsweise rundherum kräftig anbraten, damit die Würfel nicht im eigenen Saft kochen. Das Fleisch herausnehmen und beiseitestellen.
Daran erkennst du es: Die Fleischwürfel sind rundherum gebräunt.
Zwiebel, Lauch und Karotten in dieselbe Kasserolle geben und bei mittlerer Hitze etwa 8 Minuten anrösten. Den Knoblauch hinzufügen und 1 Minute mitbraten.
Daran erkennst du es: Das Gemüse ist weich geworden und leicht gebräunt.
Tomatenmark und passierte Tomaten einrühren und 2 Minuten unter Rühren mitgaren. Mit dem Rotwein ablöschen und 3 bis 4 Minuten einkochen lassen.
Daran erkennst du es: Die Flüssigkeit ist leicht reduziert und die Sauce riecht nicht mehr deutlich alkoholisch.
Das Fleisch zurück in den Topf geben. Rinderbrühe, Lorbeerblatt und Thymian hinzufügen. Alles aufkochen, die Hitze reduzieren und das Estofado zugedeckt 60 Minuten sanft schmoren lassen.
Daran erkennst du es: Das Fleisch beginnt, weich zu werden, ist aber noch nicht vollständig fertig.
Die Kartoffelstücke abgießen und in den Topf geben. Weitere 30 bis 35 Minuten zugedeckt schmoren, bis Fleisch und Kartoffeln weich sind. Falls die Sauce noch zu dünn ist, den Deckel für die letzten 10 Minuten abnehmen.
Daran erkennst du es: Ein Messer gleitet leicht in Kartoffeln und Fleisch; die Sauce ist sämig genug.
Lorbeerblatt entfernen und das Estofado mit zusätzlichem Salz und Pfeffer nach Geschmack abschmecken. Den Topf vom Herd nehmen und das Gericht 10 Minuten ruhen lassen, damit sich die Sauce setzt und das Fleisch saftig bleibt.
Daran erkennst du es: Die Sauce hat sich gesetzt und das Gericht ist servierbereit.
Gut zu wissen
Verwende ein zum Schmoren geeignetes Rindfleischstück und schneide die Würfel möglichst gleichmäßig, damit sie gemeinsam weich werden.
Festkochende Kartoffeln behalten beim langen Schmoren besser ihre Form und geben dennoch etwas Stärke an die Sauce ab.
Ein trockener Rotwein unterstützt die herzhafte Sauce. Der Wein wird vor dem Schmoren einige Minuten eingekocht.
Die Sauce wird etwas leichter und weniger fleischig im Geschmack.
Die Rinderbrühe im gleichen Volumen durch kräftige Gemüsebrühe ersetzen.
Die Sauce erhält weniger Weinaroma, aber weiterhin etwas Säure.
Den Rotwein durch zusätzliche Brühe und vorsichtig dosierten Rotweinessig ersetzen; den Essig erst nach und nach zugeben.
Das Gericht wird kräftiger und leicht erdiger; die Stücke können etwas schneller weich werden.
Den Knollensellerie schälen, in etwa 3 cm große Stücke schneiden und wie die Kartoffeln in der zweiten Schmorphase zugeben.
Das Fleisch in mehreren Portionen anbraten und zwischen den Portionen ausreichend Platz lassen.
Das Fleisch herausnehmen, die Flüssigkeit einkochen lassen und die Würfel anschließend kurz nachbräunen.
Den Knoblauch erst nach dem weicheren Gemüse hinzufügen und nur etwa 1 Minute mitbraten.
Bei stark verbranntem Knoblauch die Gemüse- und Saucenbasis ohne die dunklen Rückstände in einen sauberen Topf geben.
Den Deckel für die letzten 10 Minuten abnehmen und die Sauce bis zur gewünschten Konsistenz einkochen lassen.
Das Gericht bei offenem Deckel vorsichtig weiter reduzieren, ohne Fleisch und Kartoffeln zu zerkochen.
Gleichmäßige Würfel schneiden und während des Schmorens auf sanftes Köcheln achten.
Zugedeckt in kurzen zusätzlichen Zeitabschnitten weiter schmoren, bis das Fleisch weich ist.
Eine herzhaftere Variante mit gebratenen Pilzen, die gegen Ende der Schmorzeit ergänzt werden.
Eine leicht schärfere Version mit zusätzlicher Würze in der Tomatenbasis.
Das Grundprinzip wird mit zusätzlichem Gemüse und Gemüsebrühe ohne Rindfleisch umgesetzt.
Das Estofado kann bis zu einem Tag im Voraus zubereitet werden. Nach dem Kochen zügig abkühlen lassen, abgedeckt kalt stellen und am nächsten Tag langsam erwärmen.
Reste innerhalb von zwei Stunden nach dem Servieren in einen flachen, abgedeckten Behälter geben und kühlen. Vor dem Servieren gründlich und gleichmäßig erhitzen.
Nicht mehrfach vollständig abkühlen und wieder erhitzen.
Das vollständig abgekühlte Estofado portionsweise in gefriergeeignete, gut verschlossene Behälter füllen und einfrieren.
Über Nacht im Kühlschrank auftauen und anschließend langsam vollständig erhitzen.
Die Kartoffeln können nach dem Einfrieren etwas weicher werden; die Sauce eignet sich weiterhin gut zum Einfrieren.
Häufig gefragt
Ja. Er kann durch zusätzliche Brühe mit einem kleinen Schuss Rotweinessig ersetzt werden. Das Ergebnis schmeckt weniger weinbetont, behält aber eine gewisse Säure.
So können sie gar werden, ohne während der gesamten Schmorzeit zu zerfallen. Außerdem nehmen sie in der zweiten Phase besonders gut die Sauce auf.
Den Deckel während der letzten 10 Minuten abnehmen und die Sauce vorsichtig einkochen lassen.
Ja. Das Gericht lässt sich vorbereiten, gekühlt aufbewahren und am nächsten Tag langsam wieder erwärmen.
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