Arroz a la madrileña de cocido

Saftiger Reis aus Cocido-Resten

Saftiger madrilenischer Reis mit Cocido-Brühe, Rundkornreis, gekochtem Fleisch, KichererbsenRegionale Bezeichnung für die Möhre beziehungsweise Karotte, besonders im Süden des deutschen Sprachraums. und Gemüse aus dem Cocido.

Zum Rezept
Arroz a la madrileña de cocido
Vorbereitung 20 Minuten
Kochen / Backen 20 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 5 Minuten
Gesamtzeit ca. 45 Minuten
Menge 4 Portionen
Gerichtsform und Gerichtsart Reisgerichte
Prägende Zutatenfamilie Fleisch, Gemüse, Hülsenfrüchte, Reis, Wurzeln und Knollen
Prägende Zubereitungsverfahren Braten in wenig Fett, Kochen in Flüssigkeit

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Die kräftige Cocido-Brühe gibt dem Reis Geschmack und hält ihn während des Garens saftig.
  • Rundkornreis nimmt die Brühe gut auf und entwickelt eine weiche, zusammenhängende Textur.
  • Gekochtes Fleisch, Kichererbsen und Gemüse verwerten Cocido-Reste und machen den Reis gehaltvoll.
  • Safran und geriebene Tomate geben dem Gericht Farbe und eine aromatische Grundlage.

Diese saftige Reisvariante verbindet Rundkornreis mit den kräftigen Bestandteilen des Cocido madrileño. Gekochtes Rind- und Hühner- oder Hennenfleisch, Kichererbsen und Gemüse werden in Cocido-Brühe erwärmt, bevor der Reis in derselben Pfanne ausquillt. So entsteht ein herzhaftes Gericht mit weichem Biss und viel Brühegeschmack.

Saftig und herzhaft, mit weichem, aber noch erkennbarem Reiskorn, zarten Fleisch- und Gemüsestücken, mild cremiger Brühebindung und warmem Safranduft.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Zubereitung

  1. Brühe erwärmen

    Die Cocido-Brühe in einem Topf erhitzen. Die SafranfädenSafran ist ein kostbares Gewürz aus den getrockneten Narben des Safrankrokus und färbt Speisen intensiv gelb mit einem charakteristischen, würzig-herben Aroma. einrühren und die Brühe knapp unter dem Siedepunkt warm halten.

    Daran erkennst du es: Die Brühe ist heiß und dampft, kocht aber nicht stark.

    • Die heiße Brühe später direkt aus dem Topf in die Pfanne gießen.
  2. Panceta und Knoblauch braten

    Das Olivenöl in der breiten Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen. Die Panceta 3–4 Minuten braten, bis sie leicht gebräunt ist. Den Knoblauch hinzufügen und etwa 30 Sekunden mitbraten.

    4 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Panceta ist leicht gebräunt, der Knoblauch duftet, aber ist nicht dunkel.

    • Die Pfanne nicht zu heiß werden lassen, damit der Knoblauch nicht verbrennt.
  3. Tomate einkochen

    Die geriebene Tomate einrühren und 3–4 Minuten einkochen lassen, bis die Flüssigkeit deutlich reduziert ist.

    4 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Tomatenflüssigkeit ist deutlich reduziert und der Bratensatz bleibt sichtbar.

    • Die Tomate gelegentlich umrühren, damit sie gleichmäßig einkocht.
  4. Cocido-Zutaten erwärmen

    Rindfleisch, Hühner- oder Hennenfleisch, Kichererbsen, Karotte und Kartoffel in die Pfanne geben. Alles vorsichtig 2 Minuten erwärmen. Die Mischung nur sparsam salzen, da die Brühe bereits würzig sein kann.

    2 Minuten

    Daran erkennst du es: Fleisch und Gemüse sind durchgehend warm, bleiben aber möglichst unzerfallen.

    • Vorsichtig unterheben, damit die gekochten Zutaten nicht zerdrückt werden.
  5. Reis einarbeiten

    Den ungekochten Reis einstreuen und 1 Minute unterheben, damit jedes Korn vom Tomaten- und Bratensatz überzogen wird.

    1 Minute

    Daran erkennst du es: Die Reiskörner sind gleichmäßig mit dem Ansatz überzogen.

    • Nur kurz unterheben und den Reis nicht anrösten.
  6. Reis garen

    Die heiße Safranbrühe angießen und einmal aufkochen lassen. Den Reis gleichmäßig verteilen, die Hitze auf niedrig bis mittel-niedrig reduzieren und den Reis 18–20 Minuten offen garen. Nach dem ersten Verteilen nicht mehr rühren. Das Ergebnis soll saftig sein, aber nicht suppig. Falls der Reis kurz vor dem Ende noch deutlich zu fest ist, etwas heiße Brühe nachgießen.

    20 Minuten

    Daran erkennst du es: Der Reis ist weich mit leichtem Biss und die Flüssigkeit ist weitgehend aufgenommen; das Gericht bleibt saftig, aber nicht suppig.

    • Während der Reis gart, nicht mehr rühren. Die Brühe im Topf warm halten, falls ein kleiner Nachguss nötig wird.

    Wichtig: Vorsicht beim Angießen der heißen Brühe, da die Pfanne aufkochen kann.

  7. Ruhen lassen und servieren

    Die Pfanne vom Herd nehmen und den Reis 5 Minuten locker abgedeckt ruhen lassen. Anschließend vorsichtig auflockern und mit den Cocido-Fleisch- und Gemüsestücken servieren.

    5 Minuten

    Daran erkennst du es: Der Reis ist nach der Ruhezeit gleichmäßig saftig und lässt sich vorsichtig auflockern.

    • Locker abdecken, damit der Reis nachzieht, ohne durch eingeschlossenen Dampf zu stark zu verwässern.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Gekochte Cocido-Zutaten verwenden: Alle Fleisch-, Gemüse- und Kichererbsenmengen sind bereits gegart und können aus einem vorbereiteten Cocido stammen.
  • Reis nach dem Verteilen nicht rühren: Nach dem ersten gleichmäßigen Verteilen des Reises sollte die Pfanne nicht mehr gerührt werden, damit der Reis gleichmäßig ausquillt.
  • Saftig, aber nicht suppig: Die fertige Konsistenz soll saftig sein. Ist der Reis kurz vor dem Ende noch deutlich zu fest, kann etwas heiße Brühe nachgegossen werden.

Zutatenwissen

Safranfäden

Safranfäden werden in die warme Cocido-Brühe eingerührt. Gemahlener Safran ist laut Rezepttext eine mögliche Alternative, färbt den Reis meist stärker und bringt weniger klaren Fadenduft.

Zutaten aus dem Cocido

Fleisch, Kichererbsen, Karotte und Kartoffel werden bereits gegart verwendet und können aus einem vorbereiteten Cocido stammen.

Sinnvolle Alternativen

gemahlener Safran

Der Reis kann stärker färben; der klare Duft der Safranfäden tritt weniger hervor.

Gemahlenen Safran anstelle der Safranfäden in die warme Cocido-Brühe einrühren und die Menge nach Packungsangabe oder Geschmack anpassen.

Typische Fehler und ihre Lösung

Der Reis bleibt kurz vor dem Ende deutlich zu fest oder wirkt trocken.

Die Brühe während des Garens warm halten und den Reis gegen Ende prüfen.

Etwas heiße Brühe nachgießen und den Reis bei niedriger Hitze weitergaren, bis er weich mit leichtem Biss ist.

Das fertige Gericht ist eher suppig als saftig.

Nur bei deutlich zu festem Reis sparsam heiße Brühe nachgießen und die Pfanne offen garen.

Den Reis bei niedriger Hitze offen weitergaren, bis überschüssige Flüssigkeit aufgenommen ist.

Der Knoblauch schmeckt bitter oder ist dunkel gebräunt.

Den Knoblauch erst nach dem Anbräunen der Panceta hinzufügen und nur etwa 30 Sekunden mitbraten.

Wenn der Knoblauch stark verbrannt ist, den Ansatz entfernen und mit frischem Öl neu beginnen.

Servieren und kombinieren

  • Direkt aus der Pfanne servieren: Den Reis nach der kurzen Ruhezeit vorsichtig auflockern und mit den Cocido-Fleisch- und Gemüsestücken servieren.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Kann ich gemahlenen Safran statt Safranfäden verwenden?

Ja. Gemahlener Safran ist eine mögliche Alternative, färbt den Reis meist stärker und bringt weniger klaren Fadenduft.

Warum soll der Reis nach dem Verteilen nicht mehr gerührt werden?

So gart der Rundkornreis gleichmäßiger und bleibt in einer saftigen, zusammenhängenden Zubereitung, ohne unnötig zu zerfallen.

Aus unserer Küche

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