Safranfäden
Safranfäden werden in die warme Cocido-Brühe eingerührt. Gemahlener Safran ist laut Rezepttext eine mögliche Alternative, färbt den Reis meist stärker und bringt weniger klaren Fadenduft.
Saftiger Reis aus Cocido-Resten
Saftiger madrilenischer Reis mit Cocido-Brühe, Rundkornreis, gekochtem Fleisch, KichererbsenRegionale Bezeichnung für die Möhre beziehungsweise Karotte, besonders im Süden des deutschen Sprachraums. und Gemüse aus dem Cocido.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Diese saftige Reisvariante verbindet Rundkornreis mit den kräftigen Bestandteilen des Cocido madrileño. Gekochtes Rind- und Hühner- oder Hennenfleisch, Kichererbsen und Gemüse werden in Cocido-Brühe erwärmt, bevor der Reis in derselben Pfanne ausquillt. So entsteht ein herzhaftes Gericht mit weichem Biss und viel Brühegeschmack.
Saftig und herzhaft, mit weichem, aber noch erkennbarem Reiskorn, zarten Fleisch- und Gemüsestücken, mild cremiger Brühebindung und warmem Safranduft.
Schritt für Schritt
Die Cocido-Brühe in einem Topf erhitzen. Die SafranfädenSafran ist ein kostbares Gewürz aus den getrockneten Narben des Safrankrokus und färbt Speisen intensiv gelb mit einem charakteristischen, würzig-herben Aroma. einrühren und die Brühe knapp unter dem Siedepunkt warm halten.
Daran erkennst du es: Die Brühe ist heiß und dampft, kocht aber nicht stark.
Das Olivenöl in der breiten Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen. Die Panceta 3–4 Minuten braten, bis sie leicht gebräunt ist. Den Knoblauch hinzufügen und etwa 30 Sekunden mitbraten.
Daran erkennst du es: Die Panceta ist leicht gebräunt, der Knoblauch duftet, aber ist nicht dunkel.
Die geriebene Tomate einrühren und 3–4 Minuten einkochen lassen, bis die Flüssigkeit deutlich reduziert ist.
Daran erkennst du es: Die Tomatenflüssigkeit ist deutlich reduziert und der Bratensatz bleibt sichtbar.
Rindfleisch, Hühner- oder Hennenfleisch, Kichererbsen, Karotte und Kartoffel in die Pfanne geben. Alles vorsichtig 2 Minuten erwärmen. Die Mischung nur sparsam salzen, da die Brühe bereits würzig sein kann.
Daran erkennst du es: Fleisch und Gemüse sind durchgehend warm, bleiben aber möglichst unzerfallen.
Den ungekochten Reis einstreuen und 1 Minute unterheben, damit jedes Korn vom Tomaten- und Bratensatz überzogen wird.
Daran erkennst du es: Die Reiskörner sind gleichmäßig mit dem Ansatz überzogen.
Die heiße Safranbrühe angießen und einmal aufkochen lassen. Den Reis gleichmäßig verteilen, die Hitze auf niedrig bis mittel-niedrig reduzieren und den Reis 18–20 Minuten offen garen. Nach dem ersten Verteilen nicht mehr rühren. Das Ergebnis soll saftig sein, aber nicht suppig. Falls der Reis kurz vor dem Ende noch deutlich zu fest ist, etwas heiße Brühe nachgießen.
Daran erkennst du es: Der Reis ist weich mit leichtem Biss und die Flüssigkeit ist weitgehend aufgenommen; das Gericht bleibt saftig, aber nicht suppig.
Wichtig: Vorsicht beim Angießen der heißen Brühe, da die Pfanne aufkochen kann.
Die Pfanne vom Herd nehmen und den Reis 5 Minuten locker abgedeckt ruhen lassen. Anschließend vorsichtig auflockern und mit den Cocido-Fleisch- und Gemüsestücken servieren.
Daran erkennst du es: Der Reis ist nach der Ruhezeit gleichmäßig saftig und lässt sich vorsichtig auflockern.
Gut zu wissen
Safranfäden werden in die warme Cocido-Brühe eingerührt. Gemahlener Safran ist laut Rezepttext eine mögliche Alternative, färbt den Reis meist stärker und bringt weniger klaren Fadenduft.
Fleisch, Kichererbsen, Karotte und Kartoffel werden bereits gegart verwendet und können aus einem vorbereiteten Cocido stammen.
Der Reis kann stärker färben; der klare Duft der Safranfäden tritt weniger hervor.
Gemahlenen Safran anstelle der Safranfäden in die warme Cocido-Brühe einrühren und die Menge nach Packungsangabe oder Geschmack anpassen.
Die Brühe während des Garens warm halten und den Reis gegen Ende prüfen.
Etwas heiße Brühe nachgießen und den Reis bei niedriger Hitze weitergaren, bis er weich mit leichtem Biss ist.
Nur bei deutlich zu festem Reis sparsam heiße Brühe nachgießen und die Pfanne offen garen.
Den Reis bei niedriger Hitze offen weitergaren, bis überschüssige Flüssigkeit aufgenommen ist.
Den Knoblauch erst nach dem Anbräunen der Panceta hinzufügen und nur etwa 30 Sekunden mitbraten.
Wenn der Knoblauch stark verbrannt ist, den Ansatz entfernen und mit frischem Öl neu beginnen.
Häufig gefragt
Ja. Gemahlener Safran ist eine mögliche Alternative, färbt den Reis meist stärker und bringt weniger klaren Fadenduft.
So gart der Rundkornreis gleichmäßiger und bleibt in einer saftigen, zusammenhängenden Zubereitung, ohne unnötig zu zerfallen.
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