Garrofón finden
Garrofón ist frisch oder tiefgekühlt in spanischen Lebensmittelgeschäften und gut sortierten Supermärkten erhältlich.
Trockene Paella, Comunitat Valenciana
Trockene Paella valenciana mit Huhn, Kaninchen, grünen Bohnen, GarrofónGarrofón ist eine traditionelle valencianische Bohne, die besonders mit der Paella Valenciana verbunden ist. und spanischem RundkornreisRundkornreis hat kurze, gedrungene Körner und kann beim Garen stärker zusammenkleben..
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Paella valenciana ist eine trockene Reiszubereitung aus der Küche der Comunitat Valenciana. Huhn, Kaninchen, flache grüne Bohnen und Garrofón garen zunächst in einem kräftigen Sud, bevor der Reis gleichmäßig eingelegt und nicht mehr gerührt wird. Diese Fassung bleibt bewusst bei Fleisch und Gemüse und enthält keine Meeresfrüchte.
Kräftig gebräuntes Fleisch, würziger und leicht rauchig wirkender Sud, saftige Bohnen und trockener, körniger Reis mit warmem Safranaroma.
Schritt für Schritt
Huhn und Kaninchen trocken tupfen und gleichmäßig in mundgerechte Stücke schneiden. Die grünen Bohnen in 3–4 cm lange Stücke teilen, das Garrofón auftauen und die Tomaten fein reiben. Den SafranSafran ist ein kostbares Gewürz aus den getrockneten Narben des Safrankrokus und färbt Speisen intensiv gelb mit einem charakteristischen, würzig-herben Aroma. mit 50 ml heißem Wasser aus der abgemessenen Gesamtmenge verrühren.
Die Paella auf mittlere bis hohe Hitze stellen und das Olivenöl hineingeben. Huhn und Kaninchen mit etwa 8 g Salz würzen und 10–12 Minuten rundum kräftig anbraten, bis die Stücke gut gebräunt sind.
Daran erkennst du es: Die Fleischstücke sind rundum kräftig gebräunt.
Wichtig: Rohes Geflügel und Kaninchen getrennt von verzehrfertigen Lebensmitteln behandeln.
Die grünen Bohnen zugeben und 3–4 Minuten mitbraten. Die Hitze etwas reduzieren, das Paprikapulver einrühren und nach etwa 10 Sekunden die geriebenen Tomaten hinzufügen. Das Tomaten-Sofrito 7–8 Minuten einkochen lassen, bis es sämig ist.
Daran erkennst du es: Das Sofrito ist sämig und nicht mehr wässrig.
Das heiße Wasser angießen, das Garrofón und die übrigen 12 g Salz hinzufügen und alles aufkochen lassen. Die Flüssigkeit 30–35 Minuten bei mittlerer Hitze offen köcheln lassen, damit das Fleisch gart und ein kräftiger Sud entsteht. Falls nötig, das Wasser aus der abgemessenen Gesamtmenge nach und nach ergänzen. Vor dem Einlegen des Reises sollten noch etwa 1,2 l gut gewürzter Sud in der Paella stehen.
Daran erkennst du es: Das Fleisch ist gegart und es stehen noch etwa 1,2 l kräftiger Sud in der Paella.
Wichtig: Das Fleisch vollständig durchgaren, bevor der Reis eingelegt wird.
Das Safranwasser und den Rosmarinzweig einrühren. Den Sud probieren und bei Bedarf vorsichtig mit zusätzlichem Salz nach Geschmack abschmecken. Den Reis gleichmäßig über die Paella streuen; danach nicht mehr umrühren.
Daran erkennst du es: Der Reis ist gleichmäßig über die Paella verteilt und bleibt danach ungerührt.
Den Reis 5 Minuten bei kräftiger Hitze kochen. Anschließend die Hitze für weitere 5 Minuten auf mittlere Stufe reduzieren und danach 5–8 Minuten sehr sanft weitergaren, bis die Flüssigkeit aufgenommen ist und der Reis trocken und körnig wirkt. Den Rosmarinzweig herausnehmen.
Daran erkennst du es: Die Flüssigkeit ist aufgenommen und der Reis wirkt trocken und körnig.
Die Paella vom Herd nehmen und 5 Minuten ruhen lassen. Direkt aus der Paella servieren.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist gesetzt und der Reis bleibt trocken und körnig.
Gut zu wissen
Garrofón ist frisch oder tiefgekühlt in spanischen Lebensmittelgeschäften und gut sortierten Supermärkten erhältlich.
Bomba, Senia oder Albufera nehmen den würzigen Sud gut auf. Ein anderer trockener spanischer Rundkornreis ist ebenfalls möglich, kann aber etwas weniger körnig ausfallen.
Die Safranfäden werden mit einem Teil des bereits abgemessenen heißen Wassers verrührt und später zusammen mit dem Sud eingerührt.
Limabohnen sind meist weicher und etwas milder im Geschmack.
Garrofón im gleichen Mengenrahmen durch Limabohnen ersetzen und die Bohnen zusammen mit dem Sud mitgaren.
Die Paella kann etwas weniger körnig ausfallen.
Eine andere trockene Rundkornreissorte im gleichen Mengenrahmen verwenden und die Flüssigkeitsaufnahme während der letzten Garphase beobachten.
Den Reis gleichmäßig einlegen und danach nicht mehr umrühren.
Wenn noch viel Flüssigkeit vorhanden ist, ohne Rühren sanft weitergaren, bis sie aufgenommen ist.
Paprikapulver nur kurz einrühren und nach etwa 10 Sekunden die Tomaten zugeben.
Mit den Tomaten sofort ablöschen; bei deutlich verbranntem Geschmack lässt sich die Bitterkeit nur begrenzt ausgleichen.
Vor Schritt 5 auf etwa 1,2 l Sud achten und bei Bedarf Wasser aus der abgemessenen Gesamtmenge ergänzen.
Nur wenn der Reis noch deutlich hart ist, vorsichtig etwas heißes Wasser am Rand ergänzen und ohne Rühren weitergaren.
Die Stücke bei mittlerer bis hoher Hitze kräftig und möglichst in einer Lage anbraten.
Eine zugängliche Variante mit Limabohnen anstelle von Garrofón.
Bomba, Senia oder Albufera können durch einen anderen trockenen spanischen Rundkornreis ersetzt werden.
Die trockene, körnige Reisstruktur kann durch das Einfrieren und Auftauen leiden.
Häufig gefragt
Garrofón sind große, flache weiße Bohnen, die typisch für valencianische Paella sind. Sie sind frisch oder tiefgekühlt im spanischen Lebensmittelhandel und in gut sortierten Supermärkten erhältlich.
Als Ersatz eignen sich Limabohnen. Sie sind meist weicher und etwas milder im Geschmack.
Bomba, Senia oder Albufera sind geeignete spanische Rundkornreissorten. Auch ein anderer trockener spanischer Rundkornreis funktioniert, kann aber etwas weniger körnig ausfallen.
Nach dem Einlegen soll der Reis gleichmäßig im Sud garen und möglichst trocken und körnig bleiben. Deshalb wird er danach nicht mehr umgerührt.
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