Gleichmäßige Fleischwürfel
Würfel von etwa 3 cm garen gleichmäßiger und behalten beim Schmoren besser ihre Struktur.
Spanienweit verbreitete Küche
Mageres Schweinefleisch schmort mit grüner Paprika, Zwiebel und Knoblauch in einer sämigen Tomatensauce. Das Gericht passt als warme Tapa ebenso wie als unkompliziertes Hauptgericht.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Magro con tomate ist ein bodenständiges spanisches Schweinefleischgericht. Gewürfeltes Schweinefleisch wird zunächst kräftig gebräunt und anschließend mit Paprika, Zwiebel, Knoblauch, passierten Tomaten und Rotwein sanft geschmort.
Zartes, herzhaft gewürztes Schweinefleisch in einer aromatischen, leicht süßlichen Tomatensauce mit weichen Paprikastreifen. Die Sauce ist sämig, der Rotwein sorgt für Tiefe und das Paprikapulver für warme Würze.
Schritt für Schritt
Das Schweinefleisch mit Salz und Pfeffer würzen. Paprikastreifen, Zwiebel und Knoblauch vorbereiten.
15 ml Olivenöl in einer weiten Schmorpfanne erhitzen. Die Paprikastreifen darin bei mittlerer Hitze etwa 5 Minuten braten, bis sie leicht weich sind. Herausnehmen und beiseitestellen.
Daran erkennst du es: Die Paprikastreifen sind leicht weich, aber noch formstabil.
Das übrige Olivenöl in die Pfanne geben. Das Fleisch portionsweise bei kräftiger Hitze rund 8 Minuten anbraten, bis es von allen Seiten gebräunt ist. Nicht zu viel Fleisch auf einmal in die Pfanne geben, damit es brät und nicht kocht.
Daran erkennst du es: Die Fleischwürfel sind rundum gebräunt.
Zwiebel und Knoblauch zum Fleisch geben und etwa 5 Minuten mitbraten, bis die Zwiebel weich wird. Das Paprikapulver einrühren und 30 Sekunden rösten.
Daran erkennst du es: Die Zwiebel ist weich, und das Paprikapulver duftet aromatisch, ohne zu verbrennen.
Mit dem Rotwein ablöschen und 2 bis 3 Minuten köcheln lassen, bis der Alkohol weitgehend verdampft ist. Dabei die Röststoffe vom Pfannenboden lösen.
Daran erkennst du es: Die Flüssigkeit ist leicht reduziert und der scharfe Weingeruch deutlich schwächer.
Passierte TomatenGleichmäßiges Tomatenpüree ohne Schalen und Kerne für Saucen und Suppen., Wasser, Lorbeerblatt und Zucker einrühren. Die Sauce aufkochen lassen, dann die Hitze reduzieren und das Fleisch zugedeckt etwa 25 Minuten sanft schmoren lassen. Zwischendurch umrühren.
Daran erkennst du es: Die Sauce köchelt nur sanft, und das Fleisch beginnt zarter zu werden.
Die gebratenen Paprikastreifen wieder in die Pfanne geben. Alles weitere 10 bis 15 Minuten offen köcheln lassen, bis das Fleisch zart und die Sauce sämig ist.
Daran erkennst du es: Das Fleisch ist zart, die Paprika weich und die Sauce haftet leicht am Kochlöffel.
Das Lorbeerblatt entfernen, die Sauce abschmecken und das Gericht vor dem Servieren 5 Minuten ruhen lassen. Falls die Sauce zu dick wird, esslöffelweise Wasser ergänzen.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist sämig, aber noch leicht fließfähig, und das Gericht ist gleichmäßig heiß.
Gut zu wissen
Würfel von etwa 3 cm garen gleichmäßiger und behalten beim Schmoren besser ihre Struktur.
Passierte Tomaten sorgen ohne zusätzliche Zerkleinerung für eine glatte, zusammenhängende Sauce.
Der Rotwein löst Röststoffe aus der Pfanne und bringt Tiefe in die Sauce. Das Gericht ist dadurch nicht automatisch alkoholfrei.
Die Sauce wird alkoholfrei und etwas weniger weinbetont; ein kleiner Säureanteil kann die fehlende Tiefe ausgleichen.
Mit der Gemüsebrühe wie im Rezept ablöschen und 2 bis 3 Minuten köcheln lassen. Falls gewünscht, erst am Ende vorsichtig mit etwas Rotweinessig abrunden.
Die Sauce kann etwas stückiger bleiben und benötigt möglicherweise geringfügig länger zum Eindicken.
Gehackte Tomaten vor der Zugabe fein pürieren oder während des Schmorens mit dem Kochlöffel zerdrücken.
Das Fleisch portionsweise bei kräftiger Hitze anbraten und zwischen den Chargen ausreichend Platz lassen.
Die Flüssigkeit etwas verkochen lassen, das Fleisch herausnehmen und in kleineren Chargen nachbräunen, bevor es wieder in die Pfanne kommt.
Das Pulver nur 30 Sekunden einrühren und anschließend zügig mit Rotwein ablöschen.
Falls nur der Pfannenboden leicht angesetzt ist, das Gargut ohne Kratzen in einen sauberen Topf umsetzen; stark verbrannte Aromen lassen sich nicht zuverlässig retten.
Die Sauce während des Kochens beobachten und die Hitze moderat halten.
Esslöffelweise Wasser einrühren und das Gericht bei niedriger Hitze weitergaren.
Gleichmäßige Würfel schneiden und das Fleisch sanft statt sprudelnd schmoren lassen.
Mit etwas Wasser weiter zugedeckt sanft schmoren, bis die gewünschte Zartheit erreicht ist.
Der Rotwein wird durch Gemüsebrühe ersetzt, sodass das Gericht ohne Wein zubereitet wird.
Eine kleine Menge Chiliflocken ergänzt die milde Paprika- und Tomatensauce um angenehme Schärfe.
Das Gericht vollständig zubereiten, abkühlen lassen und abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren. Vor dem Servieren langsam wieder erhitzen und bei Bedarf mit etwas Wasser auf die gewünschte Saucenkonsistenz bringen.
Reste zum Abkühlen in einen flachen Behälter geben, abdecken und im Kühlschrank lagern. Vor dem Servieren nur die benötigte Menge entnehmen.
Nicht längere Zeit bei Raumtemperatur stehen lassen und Reste nicht wiederholt abkühlen und aufwärmen.
Das vollständig abgekühlte Gericht portionsweise in geeignete Gefrierbehälter füllen, möglichst wenig Luft einschließen und beschriften.
Über Nacht im Kühlschrank auftauen und anschließend langsam erhitzen. Bei Bedarf etwas Wasser einrühren.
Die Sauce lässt sich gut einfrieren; die Paprika kann nach dem Auftauen etwas weicher sein.
Häufig gefragt
Magro con tomate ist ein spanisches Schweinefleischgericht, bei dem gewürfeltes Schweinefleisch mit Paprika, Zwiebel und Knoblauch in einer Tomatensauce geschmort wird.
Beides ist möglich: Das Rezept ist ausdrücklich als warme Tapa in kleinen Schälchen und ebenso als unkompliziertes Hauptgericht geeignet.
Ja. Für eine alkoholfreie Variante den Rotwein durch Gemüsebrühe ersetzen und die Sauce bei Bedarf mit einem kleinen Spritzer Rotweinessig abrunden.
Das Fleisch soll zart sein, während die Sauce sämig bleibt und leicht am Kochlöffel haftet. Falls die Würfel noch fest sind, das Gericht mit etwas Wasser länger sanft schmoren.
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