Schweineschmalz einkaufen
Schweineschmalz ist in gut sortierten Metzgereien, spanischen Lebensmittelgeschäften und teilweise im Kühlregal größerer Supermärkte erhältlich.
Mallorquinisches Kartoffelgebäck
Luftiges süßes Kartoffelgebäck aus Mallorca mit gekochter Kartoffel, Weizenmehl, Ei, Zucker, Schweineschmalz und Hefe. Nach zwei Gehzeiten wird es goldbraun gebacken und mit Puderzucker bestäubt.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Coca de patata ist ein luftiges süßes Kartoffelgebäck aus Mallorca in den Illes Balears, besonders eng mit Valldemossa verbunden. Die gekochte Kartoffel macht den Hefeteig weich und saftig, während Ei, Zucker und Schweineschmalz für die zarte, fein süße Krume sorgen. Nach dem Backen wird das Gebäck schlicht mit Puderzucker bestäubt und lauwarm oder vollständig ausgekühlt serviert.
Die Coca de patata bleibt innen weich, elastisch und saftig, mit einer fein süßen, zarten Krume. Außen ist sie hell goldbraun und dünn gebacken; Puderzucker sorgt für eine schlichte, süße Oberfläche.
Schritt für Schritt
Die Kartoffeln mit Schale in reichlich Wasser weich kochen. Abgießen, kurz ausdampfen lassen, schälen und anschließend genau 125 g abwiegen.
Daran erkennst du es: Die Kartoffeln lassen sich leicht einstechen und zerdrücken.
Wichtig: Beim Abgießen auf heißes Wasser und heißen Dampf achten.
Die noch warmen Kartoffeln mit dem weichen Schweineschmalz gründlich zerdrücken, bis eine möglichst glatte Masse entsteht.
Daran erkennst du es: Die Masse ist möglichst glatt und enthält keine größeren Kartoffelstücke.
Die lauwarme Milch in eine kleine Schüssel geben, die frische Hefe darin auflösen und 5 Minuten stehen lassen. Die Milch darf nicht heiß sein.
Daran erkennst du es: Die Hefe ist weitgehend aufgelöst und die Milch bleibt nur lauwarm.
Wichtig: Zu heiße Milch kann die Hefe schädigen.
Kartoffelmasse, Zucker, Eier, 25 ml Öl und die Hefemilch in einer großen Schüssel verrühren.
Daran erkennst du es: Die flüssigen und weichen Bestandteile sind gleichmäßig verbunden.
Das Mehl nach und nach einarbeiten. Den Teig anschließend etwa 10 Minuten kneten, bis er glatt, elastisch und noch leicht weich ist. Falls er stark klebt, die Hände nur mit wenig von den 5 ml Öl einfetten; nicht zusätzlich Mehl einarbeiten.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt, elastisch und noch leicht weich.
Eine Schüssel mit etwas Öl aus den 5 ml ausstreichen, den Teig hineinlegen und locker abdecken. Bei Zimmertemperatur 2–3 Stunden gehen lassen, bis sich sein Volumen ungefähr verdoppelt hat.
Daran erkennst du es: Das Teigvolumen hat sich ungefähr verdoppelt.
Den Teig vorsichtig entgasen und in 8 möglichst gleich große Stücke teilen. Jedes Stück zu einer glatten Kugel formen und mit Abstand auf das vorbereitete Backblech setzen.
Daran erkennst du es: Die Teiglinge sind glatt geformt und haben ausreichend Abstand.
Das Blech locker abdecken und die Teiglinge nochmals 1–2 Stunden gehen lassen, bis sie sichtbar aufgegangen sind. Gegen Ende dieser Gehzeit den Backofen auf 170 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Daran erkennst du es: Die Teiglinge sind sichtbar aufgegangen und wirken luftig.
Wichtig: Beim späteren Öffnen des heißen Backofens auf austretende Hitze achten.
Die Coca de patata 18–22 Minuten auf der mittleren Schiene backen, bis die Oberfläche hell goldbraun ist. Sie soll weich bleiben und nicht dunkel werden.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist hell goldbraun, während die Stücke weich bleiben.
Wichtig: Das Backblech und die Coca sind unmittelbar nach dem Backen sehr heiß.
Die Stücke 5 Minuten auf dem Blech abkühlen lassen, dann auf ein Kuchengitter setzen. Vor dem Servieren vollständig oder bis zur gewünschten Lauwärme abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.
Daran erkennst du es: Die Stücke sind vollständig oder bis zur gewünschten Lauwärme abgekühlt.
Wichtig: Vor dem Umsetzen auf das Kuchengitter vorsichtig mit den heißen Stücken umgehen.
Gut zu wissen
Schweineschmalz ist in gut sortierten Metzgereien, spanischen Lebensmittelgeschäften und teilweise im Kühlregal größerer Supermärkte erhältlich.
Die gekochte Kartoffel macht den Hefeteig weich und saftig und unterstützt die luftige, zarte Krume.
Type 550 oder ein backstarkes Weizenmehl eignet sich für den weichen Hefeteig.
Die Milch wird zum Auflösen der Hefe nur lauwarm verwendet und darf nicht heiß sein.
Das Gebäck schmeckt milder und etwas weniger typisch mallorquinisch.
Die gleiche Menge weiche Butter verwenden und wie das Schweineschmalz mit den noch warmen Kartoffeln gründlich zerdrücken.
Die Milch nur lauwarm verwenden und vor dem Einrühren der Hefe prüfen.
Wenn die Hefe noch nicht eingearbeitet ist, auf lauwarme Milch abkühlen lassen. Bei bereits verarbeitetem Teig kann eine sichere Rettung nicht garantiert werden.
Hände und Schüssel nur mit etwas von der vorgesehenen Ölmenge fetten und den Teig ausreichend kneten.
Bei bereits zu festem Teig lässt sich die ursprüngliche Weichheit nur begrenzt wiederherstellen.
Auf die Verdopplung des Teigvolumens und sichtbar aufgegangene Teiglinge achten.
Vor dem Backen kann die zweite Gehzeit vorsichtig verlängert werden, sofern die Teiglinge noch nicht übergangen sind.
Bei hell goldbrauner Oberfläche aus dem Ofen nehmen und die mittlere Schiene verwenden.
Zu trockenes Gebäck kann lauwarm serviert werden, die ursprüngliche Saftigkeit kehrt jedoch nicht vollständig zurück.
Schweineschmalz durch dieselbe Menge weiche Butter ersetzen. Das Gebäck bleibt weich, schmeckt aber milder und weniger typisch mallorquinisch.
Häufig gefragt
Ja. Dieselbe Menge weiche Butter kann verwendet werden. Das Gebäck schmeckt dann milder und etwas weniger typisch mallorquinisch.
Die Kartoffeln werden erst nach dem Kochen, kurzen Ausdampfen und Schälen gewogen. Benötigt werden genau 125 g gekochte und geschälte Kartoffeln.
Die Hände nur mit wenig von den vorgesehenen 5 ml Öl einfetten und den Teig weiterkneten. Nicht zusätzlich Mehl einarbeiten, damit das Gebäck weich bleibt.
Bei der ersten Gehzeit sollte sich das Volumen ungefähr verdoppeln. Nach der zweiten Gehzeit sollten die geformten Teiglinge sichtbar aufgegangen sein.
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