Katalanischer Arròs negre mit Sepia

Katalanischer Tintenfischreis, trocken

Dunkler katalanischer Rundkornreis mit Sepia, Sepiatinte und einem langsam eingekochten Sofregit aus Zwiebel und Tomate. Der Reis gart in einer breiten Pfanne ungerührt, bis er die Flüssigkeit aufgenommen hat.

Zum Rezept
Arròs negre aus Katalonien
Vorbereitung 20 Minuten
Kochen / Backen 45 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 5 Minuten
Gesamtzeit ca. 70 Minuten
Menge 4 Portionen
Gerichtsform und Gerichtsart Reisgerichte
Prägende Zutatenfamilie Reis, Weichtiere
Prägende Zubereitungsverfahren Braten in wenig Fett, Kochen in Flüssigkeit

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Das lange Einkochen von Zwiebel und Tomate konzentriert die aromatische Grundlage des Gerichts.
  • Im heißen Fond verteilt sich die Sepiatinte gleichmäßig und färbt den Reis dunkel.
  • Der Reis gart ungerührt in der breiten Pfanne und nimmt die Flüssigkeit auf, ohne zu einem Brei zu werden.

Sepiatinte verleiht diesem Arròs negre seine tiefdunkle Farbe und ein kräftiges Meeresaroma. Zwiebel und Tomate werden zu einem konzentrierten Sofregit eingekocht, bevor Rundkornreis, Sepia und heißer Fischfond in die breite Pfanne kommen. Während der Reis gart, bleibt er ungerührt.

Kräftig und herzhaft mit deutlichem Meeresaroma, weicher Sepia und körnigem Reis; die Sepiatinte färbt das Gericht tief dunkel.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Zubereitung

  1. Zutaten vorbereiten und Fond erhitzen

    Sepia bei Bedarf säubern und in etwa 1,5 cm große Stücke schneiden. Zwiebel und Knoblauch fein hacken. Tomaten fein reiben. Den Fischfond in einem Topf erhitzen und warm halten.

    20 Minuten
    • Den Fond während der weiteren Zubereitung heiß halten.
  2. Sepia anbraten

    Olivenöl in der breiten Paellapfanne erhitzen. Die Sepiastücke bei mittlerer bis hoher Hitze etwa 4–5 Minuten anbraten, bis die austretende Flüssigkeit weitgehend verdampft ist.

    5 Minuten

    Daran erkennst du es: Die austretende Flüssigkeit ist weitgehend verdampft.

    • Die Stücke in einer breiten Pfanne verteilen, damit Flüssigkeit verdampfen kann.
  3. Zwiebel weich dünsten

    Die Hitze auf mittlere Stufe reduzieren. Zwiebel hinzufügen und etwa 8–10 Minuten weich dünsten.

    9 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Zwiebel ist weich.

  4. Knoblauch mitgaren

    Knoblauch einrühren und etwa 1 Minute mitgaren.

    1 Minute
  5. Sofregit einkochen

    Geriebene Tomaten hinzufügen und 8–10 Minuten einkochen lassen, bis die Mischung dick und konzentriert ist. Mit Salz und schwarzem Pfeffer würzen.

    9 Minuten

    Daran erkennst du es: Das Sofregit ist dick und konzentriert.

    • Während die Tomaten einkochen, den heißen Fond bereitstellen.
  6. Tinte einrühren und Reis wenden

    Sepiatinte in einer kleinen Kelle heißem Fischfond glatt rühren. Den Reis in die Pfanne geben und etwa 1 Minute im Sofregit wenden, bis die Körner überzogen sind.

    1 Minute

    Daran erkennst du es: Die Reiskörner sind rundum mit Sofregit überzogen.

    • Die Tinte vor dem Zugeben glatt rühren, damit sie sich im Fond verteilt.
  7. Fond zugießen und aufkochen

    Den restlichen heißen Fond und den mit Tinte verrührten Fond zugießen. Den Reis gleichmäßig in der Pfanne verteilen und die Flüssigkeit aufkochen lassen.

    8 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Flüssigkeit kocht gleichmäßig auf.

    • Den Reis gleichmäßig verteilen und ab jetzt nicht mehr umrühren.
  8. Reis garen

    Bei mittlerer bis hoher Hitze 8 Minuten kochen. Dann die Hitze auf mittlere bis niedrige Stufe senken und weitere 10–12 Minuten garen. Nicht umrühren; der Reis soll die Flüssigkeit aufnehmen und trocken bleiben.

    11 Minuten

    Daran erkennst du es: Der Reis hat die Flüssigkeit aufgenommen und bleibt körnig und trocken.

    • Die Pfanne während des Garens nicht bewegen, damit der Reis gleichmäßig gart.
  9. Ruhen lassen

    Die Pfanne vom Herd nehmen und den Reis vor dem Servieren 5 Minuten ruhen lassen.

    5 Minuten

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Reis nicht umrühren: Nach dem Verteilen des Reises nicht mehr umrühren. So kann er die Flüssigkeit gleichmäßig aufnehmen und trocken garen.

Zutatenwissen

Sepiatinte

Sepiatinte ist in Portionsbeuteln häufig an gut sortierten Fischtheken und in mediterranen Feinkostläden erhältlich; frische Tinte kann ein Fischhändler mitführen.

Reiswahl

Vorzugsweise Bomba-Rundkornreis verwenden.

Typische Fehler und ihre Lösung

Der Reis wird breiig oder gart ungleichmäßig.

Den Reis nach dem Zugießen des Fonds gleichmäßig in der Pfanne verteilen und während des Garens nicht mehr umrühren.

Wenn noch Flüssigkeit vorhanden ist, weitergaren lassen, ohne umzurühren.

Die Sepia gibt viel Flüssigkeit ab und brät nicht gut an.

Eine breite Pfanne verwenden und die Sepiastücke anbraten, bis ihre austretende Flüssigkeit weitgehend verdampft ist.

Weiterbraten, bis die Flüssigkeit größtenteils verdampft ist, bevor die Zwiebel dazukommt.

Das Sofregit bleibt dünn und wässrig.

Die geriebenen Tomaten 8–10 Minuten einkochen lassen, bis die Mischung dick und konzentriert ist.

Das Einkochen vor dem Zugeben des Reises fortsetzen.

Allergene und Nährwerte

  • Weichtiere: enthält · Sepia ist eine Zutat aus der Gruppe der Weichtiere.
  • Fisch: enthält · Fischfond ist als Zutat angegeben; die genaue Zusammensetzung richtet sich nach dem verwendeten Produkt.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Welcher Reis eignet sich für Arròs negre?

Verwende Rundkornreis, vorzugsweise Bomba. Er wird in der Pfanne mit dem Fond gegart und währenddessen nicht umgerührt.

Warum wird der Reis nach dem Zugeben des Fonds nicht umgerührt?

Der Reis soll die Flüssigkeit in der breiten Pfanne aufnehmen und trocken bleiben. Verteile ihn gleichmäßig, bevor die Flüssigkeit aufkocht, und lass ihn anschließend ungestört garen.

Wo bekomme ich Sepiatinte?

Portionsbeutel sind häufig an gut sortierten Fischtheken und in mediterranen Feinkostläden erhältlich. Frage bei Bedarf einen Fischhändler nach frischer Sepiatinte.

Aus unserer Küche

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