Nur die gelbe Schale verwenden
Die Zitrone dünn abschälen und den weißen Anteil möglichst vollständig vermeiden, da er eine bittere Note beitragen kann.
Gefrorene Milch mit Baiser
Ein gefrorenes valencianisches Milchdessert aus aromatisierter Vollmilch, Zitronenschale, Zimt und luftigem Baiser.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Leche merengada helada ist eine gefrorene Variante der Leche merengada. Milch zieht mit Zitronenschale und Zimt durch, bevor geschlagenes Baiser die Masse lockert. Sie lässt sich in der Eismaschine oder durch regelmäßiges Durchrühren im Gefrierfach zubereiten.
Cremig-luftig und fein gefroren, mit milchiger Süße, frischer Zitronennote und warmem Zimtaroma.
Schritt für Schritt
Milch, 150 g Zucker, Zimtstange und Zitronenschale in den Topf geben. Langsam erhitzen, einmal kurz aufwallen lassen und anschließend 2 Minuten bei sehr kleiner Hitze ziehen lassen. Vom Herd nehmen und abdecken, damit die Aromen weiter in die Milch übergehen.
Daran erkennst du es: Die Milch ist heiß, hat einmal kurz aufgewallt und zieht anschließend nur noch sehr sanft.
Wichtig: Heiße Milch vorsichtig handhaben und den Topf beim Ziehenlassen abdecken.
Die aromatisierte Milch durch das feine Sieb gießen. Zimtstange und Zitronenschale entfernen. Die Milch vollständig abkühlen lassen und anschließend mindestens 3 Stunden im Kühlschrank kalt stellen.
Daran erkennst du es: Die Milch ist vollständig durchgekühlt, bevor sie mit dem Baiser verbunden wird.
Wichtig: Die Milch nach dem Abkühlen bis zur Weiterverarbeitung gekühlt halten.
Eiweiß mit dem Handmixer zunächst schaumig schlagen. Den Zucker nach und nach einrieseln lassen und weiterschlagen, bis ein glänzendes, standfestes Baiser entsteht.
Daran erkennst du es: Das Baiser glänzt und bleibt standfest, wenn die Rührbesen herausgezogen werden.
Wichtig: Rohe Eiweiße hygienisch verarbeiten und bis zum Gefrieren nicht unnötig warm stehen lassen.
Das kalte Milchgemisch mit dem Baiser zunächst vorsichtig, dann kurz etwas kräftiger verrühren, bis alles gleichmäßig verbunden ist. Die Masse nicht länger als nötig rühren, damit möglichst viel Luft erhalten bleibt.
Daran erkennst du es: Die Masse ist gleichmäßig hell und luftig verbunden, ohne sichtbare Baiserinseln.
Mit Eismaschine: Die Masse sofort in die Maschine geben und je nach Gerät 30–45 Minuten gefrieren lassen. Anschließend in die flache Dose füllen und 1–2 Stunden nachfrieren. Ohne Eismaschine: Die Masse in die flache, verschließbare Dose füllen und bei etwa −18 °C einfrieren. In den ersten 3 Stunden alle 30 Minuten mit dem Handmixer oder einem kräftigen Schneebesen gründlich durchrühren, danach weitere 1–2 Stunden fest werden lassen.
Daran erkennst du es: Die Masse ist fest, aber nach kurzem Antauen noch löffelbar.
Wichtig: Das Dessert durchgehend gefroren halten und nicht längere Zeit bei Raumtemperatur stehen lassen.
Das gefrorene Dessert 10 Minuten vor dem Servieren aus dem Gefrierfach nehmen. In gekühlte Schalen geben und mit dem gemahlenen Zimt bestreuen.
Daran erkennst du es: Das Dessert lässt sich löffeln, bleibt aber noch deutlich gefroren.
Wichtig: Nur die benötigte Menge kurz antauen und den Rest gefroren halten.
Gut zu wissen
Die Zitrone dünn abschälen und den weißen Anteil möglichst vollständig vermeiden, da er eine bittere Note beitragen kann.
Saubere, fettfreie Rührutensilien und langsam eingearbeiteter Zucker helfen dabei, ein glänzendes und standfestes Baiser zu erhalten.
Die Textur bleibt ähnlich; der Geschmack kann je nach Produkt etwas süßer wirken.
Die Vollmilch im gleichen Volumen ersetzen und die weiteren Schritte unverändert ausführen.
Das Baiser kann geringfügig anders aufschlagen; die Masse bleibt für das Gefrieren geeignet.
Etwa 100 g pasteurisiertes Eiweiß verwenden und wie im Rezept mit dem Zucker aufschlagen.
Eine flache Dose verwenden und die Masse in den ersten drei Stunden alle 30 Minuten gründlich durchrühren.
Das Dessert kurz antauen lassen, kräftig durchrühren und erneut gefrieren.
Fettfreie Utensilien verwenden und den Zucker nach und nach einrieseln lassen.
Wenn das Baiser noch nicht mit der Milch verbunden ist, weiter aufschlagen. Ist es bereits vermischt, die Masse trotzdem gefrieren, da die Textur nur weniger luftig wird.
Nur die dünne gelbe Außenschale verwenden.
Die fertige Masse lässt sich nur begrenzt korrigieren; beim Servieren kann zusätzliche milde Milchigkeit den Eindruck abrunden.
Die Milch nach dem Abseihen vollständig abkühlen und mindestens drei Stunden kalt stellen.
Die verbundene Masse weiter kühlen und anschließend in der Eismaschine oder im Gefrierfach gefrieren.
Die kalte Milch-Baiser-Masse wird in der Eismaschine gefroren und anschließend kurz nachgefroren.
Die Masse wird in einer flachen Dose eingefroren und in den ersten drei Stunden regelmäßig durchgerührt.
Nach längerer Lagerung können sich Eiskristalle bilden und die luftige Textur nachlassen.
Häufig gefragt
Ja. Die Masse in einer flachen Dose bei etwa −18 °C einfrieren und in den ersten drei Stunden alle 30 Minuten gründlich durchrühren.
Sie muss vollständig kalt sein, bevor sie mit dem Baiser verbunden wird. Das hilft, die Luftigkeit des Baisers zu erhalten und die Gefrierphase gleichmäßiger zu machen.
Die dünne Schale von einer unbehandelten Zitrone. Der weiße Anteil sollte möglichst nicht mit abgeschält werden.
Das Dessert etwa 10 Minuten vor dem Servieren aus dem Gefrierfach nehmen. So wird es löffelbar, bleibt aber noch deutlich gefroren.
Unabhängig von Google Analytics verwenden wir eine cookielose, selbst betriebene Reichweitenstatistik mit Plausible. Sie erhält keine Kontodaten, Suchbegriffe oder URL-Parameter. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.
Aus unserer Küche
Kommentare zum Rezept
Wie hat es dir geschmeckt? Teile deine Erfahrungen oder stelle eine Frage.
Kommentare werden geladen …